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22. Mai 2009 15:25 Uhr

Wasserleben – was erleben

In der Sternenberghalle in Friesenheim ist das 8. Peterstaler Schulprojekt zum Thema Wasser zu Ende gegangen. Der Wettbewerb wurde zusammen mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Haupt- und Realschule Friesenheim ausgerichtet.

  1. Schüler der Georg-Wimmer-Schule präsentierten ihre Arbeiten in der Sternenberghalle. Foto: Heidi Fössel

FRIESENHEIM. Mit einer Abschlussfeier ist am vergangenen Dienstagnachmittag in der Sternenberghalle in Friesenheim das 8. Peterstaler Schulprojekt zum Thema Wasser zu Ende gegangen. Der Wettbewerb des Schwarzwälder Getränkeherstellers wurde zusammen mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Haupt- und Realschule Friesenheim durchgeführt. 800 Schüler aus 28 Schulen aus dem gesamten Bundesland nahmen am Wettbewerb teil. Das Motto: Wasserleben – was erleben.

"Interesse wecken, Projekte realisieren, Ideen verwirklichen – wir wollen den Schülern ein Erfolgserlebnis bieten", sagt Klaus Bähr von Peterstaler. Jedes Jahr stellt die Getränkefirma rund 80 000 Euro für Schulprojekte zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler haben experimentiert, gebastelt, gemalt und gefilmt. Ein Aufenthaltsraum wurde zum Aquarium und eine Weltkarte wurde hergestellt. Außerdem haben die Kinder Theater gespielt und Bodypainting ausprobiert. Die Oberweierer Grundschule hat zusammen mit der Lahrer Georg-Wimmer-Schule einen sieben Minuten langen Film gedreht. Damit konnten sie den dritten Platz in ihrer Altersgruppe ergattern.

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"An der Fantasie-Geschichte über zwei Wassertropfen, die ein Schiffswrack finden und von einem Wal verschluckt werden, haben wir ein halbes Jahr gearbeitet", berichtet stolz der zehnjährige Tim Heck aus Oberweier. Mit Stabfiguren und Schauspielern gelang den Nachwuchsfilmemachern ein beachtliches Werk. "Das hat riesig Spaß gemacht", schwärmt der zehnjährige Mirco Gerteis.

Projektleiter Thomas Halder von der Haupt- und Realschule Friesenheim beobachtet über die vergangenen Jahre eine steigende Qualität der Arbeiten. Dabei sieht er einen eindeutigen Trend. "Weg vom Digitalen, hin zu mehr Handarbeit", so der Lehrer. Der Einsatz von Laptop, Software oder anderer Technik nehme ab. Echte Bastelarbeit oder wissenswertes zum Thema Wasser in einem Schaukasten werden zunehmend gezeigt.

Die Teilnehmer erhielten für ihre Arbeiten Geldpreise im Gesamtwert von 7500 Euro. In der Friesenheimer Sternenberghalle wurden alle Projekte ausgestellt – auch die nicht-prämierten. Im kommenden Jahr wird es die neunte Auflage des Peterstaler Schulprojektes geben. Dann lautet das Motto: Was erfragen – Wasserfragen.

Die Preisträger: Klassenstufe 3 bis 6: 1. Klasse 4a, Grundschule Höllstein; 2. Internatsgruppe 11, Esther-Weber-Schule, Emmendingen-Wasser; 3. Klasse 4a/4b, GS Oberweier und Georg Wimmer Schule Lahr, Klasse Reiser; Sonderpreis: AG "Kunstpause", Theodor-Frank-Haupt- und Realschule Teningen; Klassenstufe 7 bis 10: 1. Klasse 8, Krongutschule Nußbach; 2. Klasse 7a, Bildungszentrum "Ritter von Buß", Zell a.H.; 3. Eine Gruppe der Klasse 8, GHWRS Schopfloch

Weitere Informationen unter http://www.peterstaler-schulprojekt.de

Autor: Jörg Reitmayer