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09. März 2009

Aktiv im Alter im Ausschuss

Am Dienstag wird beraten

TITISEE-NEUSTADT (twi). Als eine von 50 Kommunen bundesweit wurde Titisee-Neustadt in das Projekt "Alter schafft Neues – Aktiv im Alter" aufgenommen und erhielt vom Bundesfamilienministerium 10 000 Euro Zuschuss zugesagt. Das Ministerium will mit dem Programm "das Leitbild des aktiven Alters in den Kommunen verankern" und eine "soziale Bewegung" für eine aktive Rolle älterer Menschen in der Gesellschaft in Gang setzen. Unter anderem sollen damit auch die Möglichkeiten älterer Menschen zum Mitgestalten und Mitentscheiden in Kommunen erweitert werden. Da die Aktion "Aktiv im Alter" in das für 2009 geplante Entwicklungskonzept einbezogen werden soll, wurde 2008 noch kein Geld abgerufen, 2500 Euro sind damit – wie berichtet – verfallen. Die noch zur Verfügung stehenden 7500 Euro sollen in diesem Jahr nun unter anderem für einen empirischen Stadtspaziergang für ältere Bürger verwendet werden. In einer Auftaktveranstaltung soll der Rundgang vorbereitet, in einer weiteren Veranstaltung die Ergebnisse ausgewertet und daraus ein Projekt entwickelt werden. Die Ergebnisse sollen dann nach der Vorstellung von Bürgermeister Armin Hinterseh in das Entwicklungskonzept für Titisee-Neustadt einfließen. Wissenschaftlich begleiten und moderieren soll den Prozess auf Vorschlag der Stadtverwaltung das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) in Freiburg. Es berechnet für seine Bemühungen rund 6100 Euro.

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Viele Hindernisse für Rollstuhlfahrer in Neustadt
Entscheiden muss darüber nun in einer öffentlichen Sitzung am Dienstag, 10. März, der Hauptausschuss des Gemeinderates. In der Sitzung, die um 18 Uhr im Sitzungssaal des Neustädter Rathauses beginnt, wird unter anderem auch über das Thema "barrierefreies Neustadt" beraten und beschlossen. Für den Arbeitskreis Generationenstadt der Zukunftswerkstatt haben zwei Rollstuhlfahrerinnen bereits Geschäfte, Gaststätten und öffentliche Gebäude unter dem Aspekt der Barrierefreiheit begutachtet und bestätigt, dass es für Rollstuhlfahrer und Menschen mit einer Gehbehinderung in der Stadt noch viele Hindernisse gibt. Diese sollen nun nach einem vorgebenen Fragebogen gezielt erfasst und daraus Empfehlungen zur Beseitigung der Barrieren abgeleitet werden. Zuschussanträge des Kunstforums und des Rot-Kreuz-Ortsvereines stehen weiter auf der Tagesordnung der öffentlichen Ausschusssitzung.

Autor: twi