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05. Februar 2010

Gütesiegel für die Pisten am Feldberg

Skigebiet gehört zu fünf Skiregionen in Deutschland, die das neue "Pistengütesiegel Deutschland" als erste erhalten.

FELDBERG. Das Skigebiet Feldberg zählt zu den fünf führenden Skigebieten in Deutschland, denn es gehört zu dem Quintett der Skiregionen, die das neue "Pistengütesiegel Deutschland" erhalten. Diese Auszeichnung wird von der Stiftung im Deutschen Skiverband, Sicherheit im Skisport, in Kooperation mit dem Verband Deutscher Seilbahnen an Skigebiete vergeben, die wichtige Sicherheitskriterien erfüllen. Ausgezeichnet wurden fünf Wintersportorte in den Alpen, im Allgäu und im Schwarzwald.

Mit dem neuen "Pistengütesiegel Deutschland" dürfen sich neben Feldberg bereits die Zugspitze und das Gebiet Garmisch Classic in Oberbayern, das Fellhorn bei Oberstdorf im Allgäu sowie auch der Belchen im Schwarzwald schmücken.

In diesem Winter sollen noch weitere Gebiete begutachtet werden, sagt Peter Huber, Vorstand im Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) in München. Die Zeit werde aber nicht mehr reichen, alle interessierten Regionen in diesem Winter zu überprüfen.

Prädikat Pistengütesiegel für drei Jahre verliehen

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Gedacht ist es für Wintersportgebiete, die eine Reihe von Sicherheitskriterien erfüllen. Unter anderem müssen die Betreiber die Pisten angemessen einstufen und markieren, täglich die Abfahrten kontrollieren und gut mit der Bergrettung zusammenarbeiten. Verliehen wird das Prädikat für drei Jahre, die Einhaltung der Kriterien wird laut dem Verband aber jährlich geprüft.

Die Prüfung der Sicherheitskriterien durch eine unabhängige Kommission erfolgte am 20. Januar. Martin Käfer, Leiter Seilbahnen und Lifte Feldberg, Andreas Höfler, Stellvertretender Leiter der Lifte Grafenmatt und Armin Savoy, Leiter Seilbahnen und Lifte Fahler Loch, führte das Prüfungs-Quartett durch ihre Zuständigkeitsbereiche im Skigebiet Feldberg, wobei es im Besonderen um allgemeine Informationen, Einzelheiten zu den jeweiligen Skipisten und die Orientierung und Organisation im Skigebiet ging. Am Ende hielt die Prüfungskommission fest, dass sie das Skigebiet in einem sehr ordentlichen Zustand vorgefunden habe und für die Verleihung des Pistengütesiegels mit der Auflage einer Überprüfung der noch offenen Punkte mitte Februar stimme.

Laut Bürgermeister Stefan Wirbser, der die Auszeichnung in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekanntgab, ist Feldberg das zweite Skigebiet nach Garmisch gewesen, das diese Auszeichnung erhalten habe.

Außerdem gab Bürgermeister Wirbser noch einige Zahlen und Fakten aus dem bisherigen Skiwinter bekannt. Bis einschließlich Januar wurden am Feldberg 59 Betriebstage gezählt. Feldberg, das im Haushalt Einnahmen von zwei Millionen Euro aus dem Skibetrieb einplant, hat diese Summe zu 75 Prozent bereits erreicht.

Jüngste Schneefälle sichern Skibetrieb bis zum Saisonende am 11. April

Angesichts der ergiebigen Schneefälle, sei der Skibetrieb bis zum geplanten Saisonende am 11. April gesichert. Der Haushaltsansatz werde somit sicherlich übertroffen. Im gesamten Skigebiet Feldberg sind bislang 3,5 Millionen Euro eingenommen worden. 180 000 Skifahrer nahmen die Lifte bei 1,4 Millionen Fahrten in Anspruch. Diese Zahlen liegen im Vergleich zum vergangenen Superwinter etwas darunter, aber deutlich über dem Schnitt der vergangenen Jahre.

Was die Parksituation angehe, führte Wirbser aus, dass an 32 Tagen (entspricht 55 Prozent) die Parkplätze am Seebuck voll belegt waren. An 18 Tagen (30 Prozent) waren sie überbelegt und dann gab es noch knapp ein Dutzend Chaostage mit mehr als 6000 Skifahrern. Auch an Werktagen sei der Seebuck voll belegt, so Wirbser, der seine Ausführungen mit der Feststellung schloss: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Winterverlauf."

Autor: Ralf Morys