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09. Februar 2010

Närrischer Rückblick auf 2009

Viel Beifall erhielten die Akteure des Bunten Abends des Narrenvereins Bachheim / Programm dauerte bis Mitternacht.

  1. Müde Krieger Foto: Karla Scherer

  2. Gitte, Udo Jürgens, Rita Pavone, Peter Kraus, das Heideröslein von den Pereiros und Drafi Deutscher vom Bachheimer Kirchenchor Foto: Karla Scherer

LÖFFINGEN-BACHHEIM. Einen Höhepunkt der Bachemer Fasnet bildet alljährlich der Bunte Abend des Narrenvereins zusammen mit den örtlichen Vereinen. Mit dem Einzug von Elferräten, Müllerinnen und Müllern zu den Klängen des Narrenmarsches in die Drei-Schluchten-Halle wurde das Publikum auf den närrischen Abend eingestimmt. Das bis nach Mitternacht dauernde Programm bot eine gelungene närrische Vielfalt und das Publikum ging begeistert mit.

Die zwölf Mann und Frau starke Band "fiechte Pflummä" unter Leitung von Martin Kaltenbrunn, die vor fünf Jahren eigens für den Bunten Abend ins Leben gerufen wurde, sorgte musikalisch für ausgelassene Stimmung, zumal kein Fasnetsklassiker in ihrem Repertoire fehlte. Als Solisten begeisterten Natalie Fuß, Friedhilde Hummel und Ralf Thoma. Immer wieder wurden die Zuhörer auch zum Mitsingen und Schunkeln animiert.

Neben dem einheimischen Publikum konnte Narrenvater Martin Wiehl Vertreter der Räuberzunft Gündelwangen, der Wetti-Zunft aus Behla, der Köhlerzunft aus Unterbränd, des Ewattinger Narrenvereins sowie der Geißenzunft aus Dittishausen begrüßen. Mit ihrer Baustellen-Öschnummer (verantwortlich Florian Herberger), bereicherten fünf junge Dittishauser Akteure zusätzlich den Bunten Abend in Bachheim.

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Durch die Ansager Arno Moriz und Hubert Gänsler wurden die Zuschauer in mehreren Programmpunkten auch an Ereignisse und Kuriositäten aus dem Gemeindeleben erinnert. Man traf die beiden als Stadtarbeiter sowie als Arzt und Kassenpatient. Als Mitglieder der Feuerwehr beklagten sie den Planungsstress für das Bachheimer Feuerwehrfest, der sie in ihren Löscharbeiten behinderte. In einer demoskopischen Untersuchung versuchten sie, die Sternzeichen der Zuschauer zu ermitteln und von einem auskunftsfreudigen Bahnbeamten konnte das Publikum über verschiedene Missgeschicke Zug fahrender Bachheimer erfahren.

Mit einem fiebrigen, von Petra Stürmer einstudierten Tanz, begannen die Müllerinnen das offizielle Programm. Geschickt nutzten die Tänzerinnen den Schwarzlichteffekt für ihren raffinierten Auftritt "Fever".

Mit einem Liedsketch begaben sich die Burgmüller auf den Weg in den Süden. Dabei benutzten sie den Spartarif der "Bachähr-Topline". Viel Beifall gab es auch für die Elferräte, die in ausgefallenen Roben die Bachheimer Top-Models präsentierten. Ein Höhepunkt war der Beitrag des Kirchenchores "Chor im Fieber der 60er". Mit professionellem Playback und entsprechendem Background-Chor wurden Gitte (Alexandra Hauptvogel), Udo Jürgens (Hans-Jörg Laufer), Rita Pavone (Johanna Beha), Peter Kraus (Werner Hasenfratz), die Pereiros (Petra Stürmer/Werner Hasenfratz) und Drafi Deutscher (Georg Huber) von Moderator Friedbert Beha auf der Bühne begrüßt.

Freudig begrüßt und mit viel Beifall bedacht wurde auch das Bachemer Uxiffer (Ungeziefer). Mit der Melodie "Auf der Kuhkacke bin ich zu Haus" wurde von einigen Landfrauen tänzerisch das Leben der Fliegen in Szene gesetzt.

Gespannt wartete man wieder auf die angekündigten "Ehrungen besonderer Art". Vier Bachheimer, denen 2009 ein besonderes Missgeschick passierte, erhielten eine Auszeichnung. Narrenvater Wiehl konnte einen speziellen Notizblock in Empfang nehmen. Hier wird künftig Ehefrau Ilona eintragen, mit welcher Kleidung er das Haus verlässt. Durch diese Maßnahme könnte seiner Vergesslichkeit abgeholfen werden.

Der Schlussauftritt gehört traditionell der Öschnummer: Dieses Jahr wirbelten Asterix und Obelix, der von seinem kleinen Hund begleitet wurde, im Kampf gegen die Römer über die Bühne. Für die Choreographie verantwortlich waren Katharina Kromer und Jasmin Siebler.

Autor: Karla Scherer