Mundart in der Schule

LUEGINSLAND: Fremdle d Lehrer?

Wendelinus Wurth

Von Wendelinus Wurth

Di, 03. April 2018

Kolumnen (Sonstige)

Fir d "Mundart in der Schule" hen sich us em Schwäbische zwii Gsellschafte un us em Alemannische d Muettersproch-Gsellschaft zammetue. Si vemittle us em schwäbische un alemannische Teil vum Ländli Autore, wu in d Schuel kumme un de Schieler d Mundart wen schmackhaft mache.

Manichi vun dene Autore sin au Lehrer un vezehle, ass d Kollege zwar manichmol meine, s sig e gueti Idee, Mundart im Unterricht z mache un vespreche gar, ebber izlade – mache tien si s awer nit. Un des trotzdem so e Lesung e win-win-Situatiuun isch: De Lehrer kaan sich d Klass emol aluege, wenn er nit d Ziigel in de Händ het un erfahrt eso manichmol meh iwer sin Klass wie im normale Unterricht, ganz z schwiige devu, ass er sich näwebej iwer d Mundart kaan fortbilde. De Mundartautor kriegt fir sin Ärwet ebbis un derf e wing Werbung mache fir d Muettersprooch. Un d Schieler? Die merike am End, ass des, was si manichmol nit eso kuhl finde an ihrer Muettersproch am End gar kuhler isch, wie si vori denkt hen.
De eint oder ander Lehrer halt awer nix vun dere Idee, wil in sinre Klass so vil Flichtling sin, un die, so sait er, sote doch liewer Hochditsch lehre as wie Dialekt. Un usserdem täte die doch gar kei Mundart vestih. Awer des Argument geht e wing an dem vebej, was im richtige Läwe passiert. Wenn s nit grad in de Stadt isch, lehre die Flichtling d Sprooch jo au im Umgang mitenander. Un je jinger, je ehnder lehre si nor nit Hochditsch sundern halt Mundart.
Am End sin s nit die Flichtling, wu fremdle sundern d Iheimischi, wu fremdle vor de eigene (Muetter)Sprooch.