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01. Februar 2012
In 169 Tagen satte 187 Kilo zugelegt
Erfolgreiche Weidesaison 2011: Den Tieren fehlte es an nichts.
MALSBURG-MARZELL. Rückblick auf eine außergewöhnlich lange und allgemein als gut beurteilte Weidesaison 2011 hielt bei seiner Hauptversammlung am Samstag der Weide- und Landschaftspflegeverband Marzell. Erfolgreich verlief für den jungen Vorsitzenden Florian Lindemer auch dessen erstes Jahr im Amt.
Lindemer konnte in der alten Mühle fast den gesamten Stamm der Mitarbeiter begrüßen. Diese sorgen dafür, dass die Weiden gepflegt sind und begleiten die Saison, die sich im letzten Jahr über 168 Weidetage erstreckte. Mit seinem Vorgänger, dem Ehrenvorsitzenden Hans-Ruedi Kühner und den Gründungsmitgliedern Walter Kiefer und Willi Schwald habe man verdiente Mitglieder verloren, bedauerte der Vorsitzende.Über die Weidesaison 2011 und besonders die Gewichtszunahmen der 52 Weidetiere berichtete Schriftführer Gerold Kiefer. Die "Spitzenzunahme" hatte man auf der Weide Galgenbuck-Blaubuck mit 187 Kilogramm bei einem Weidetier erzielt, die durchschnittliche Gewichtszunahme der elf Tiere auf dieser Weide wurde mit 136 Kilogramm ermittelt. Auf der Rinderweide Hürrnen-Wildi-Steinmättle lag die größte Zunahme bei 114 Kilo, auf der Weide Riederen bei 151. Die sechs Bullen im Mattstall legten im Schnitt 106,5 Kilogramm zu.
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Obwohl der Verband unter anderem eine Wiesenegge und einen Freischneider beschafft hatte, vermeldete Kassierer Roland Gerspacher ein Plus in der Kasse. Die Prüfer Hans-Dieter Lindemer und Klaus Leisinger lobten die solide Kassenführung, zum neuen Kassenprüfer wurde Gunnar Striegeler gewählt.
Große Anerkennung zollte Bürgermeister Gerd Schweinlin dem Einsatz der Verbandsführung sowie der Weidewarte und ihrer Helfer, vergaß aber nicht die nebenberuflichen Höhenlandwirte in der Gemeinde zu erwähnen, die mit den Weideverbänden für die Offenhaltung der Landschaft sorgen. Diese erfüllten eine wichtige Aufgabe im Dienst der ganzen Bevölkerung und der Erholungssuchenden. Im Blick auf die Zuschusssituation gab sich Schweinlin nicht zuletzt mit Hinweis auf die Gespräche optimistisch, die kürzlich im Rahmen der Arbeit am Entwicklungsprogramm für die Gemeinde mit Vertreten des Landwirtschaftsministeriums geführt worden waren.
Autor: Rolf-Dieter Kanmacher
