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19. Januar 2012
Wird ein Griff in die Rücklagen notwendig?
Feuerwehr braucht Ersatzauto.
MALTERDINGEN (derg). Kämmerer Heiko Schuler stellte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats am Dienstagabend den Haushaltsplanvorentwurf vor. Nach der vorliegenden Version beträgt die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt rund 487 000 Euro. Zu den größeren Ausgabenposten zählt voraussichtlich die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs. "Der 33 Jahre alte Mannschaftstransportwagen entspricht nicht mehr dem derzeitigen Sicherheitsstandard", erklärten übereinstimmend Bürgermeister Hartwig Bußhardt und Feuerwehrkommandant und Gemeinderat Reiner Mundinger. Angedacht ist der Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs für etwa 25 000 Euro. Der Preis für ein neues Fahrzeug würde rund 40 000 Euro betragen.
Falls die Gemeinde in das Förderprogramm "Malterdingen West" des Landesentwicklungsplans aufgenommen wird, müssen 100 000 Euro als erste Rate vorgesehen werden. Der Ausbau des Regenwasserkanals an der Riegeler-Straße bis zur Einmündung der Straße Im Kreuzfeld würde mit 407 000 Euro zu Buche schlagen. Allerdings müssten in diesem Fall auf die Rücklagen zurückgegriffen werden und möglicherweise ein Kredit in Höhe von rund 222 000 Euro in Anspruch genommen werden. Endgültig darüber entschieden wird in einer der nächsten Sitzungen. Allerdings tendieren die meisten Räte für diese "große Lösung".
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Das Verfahren, den Bebauungsplan für die Gewerbegebiete "Stöck" und "Stöck 2" sowie das Industrie- und Mischgebiet "Unterwald" auf den neuesten Stand zu bringen, angeschoben. Ingenieur Michael Dorer vom Planungsbüro Allgayer stellte den Planungsentwurf vor. Wesentliche Änderungen gegenüber den bisherigen Plänen ergeben sich demnach keine. Die vierwöchige Offenlage des Bebauungsplans ist von Anfang Februar an vorgesehen. Bei der Gemeinderatsitzung am 27. März wird dann voraussichtlich der überarbeite Bebauungsplan endgültig verabschiedet.
Autor: derg
