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29. November 2011
Drei Gemeinden gegen und drei für Stuttgart 21
Klare Ablehnung in March.
MARCH (fri). Bei der Volksabstimmung über das Ausstiegsgesetz zum Bau des Stuttgarter Tiefbahnhofs gab es im westlichen Breisgau Unterschiede zwischen den Gemeinden. Je näher sie zur Autobahn und der dort geplanten Trasse für ein drittes und viertes Gleis der Rheintalbahn liegen, desto eher war die Bevölkerung gewillt, den Ausstieg aus "Stuttgart 21" zu unterstützen, so dass hier die "Ja"-Stimmen überwogen. In Gottenheim war das Rennen knapp, hier behielten die S 21-Gegner mit 50,8 Prozent die Oberhand. Deutlicher war das Votum in Umkirch mit 56,7 Prozent und sehr hoch in March mit 61 Prozent. Dagegen überwogen die Nein-Stimmen gegen einen Ausstieg aus dem Bahnhofsprojekt in Eichstetten (54,2 Prozent), Merdingen (55,2) und Bötzingen (56,3). Auffällig war, dass praktisch überall bei den Briefwählern der Anteil der Nein-Stimmen höher lag als bei den Wählern in den Wahllokalen.
In March wurden auch die Ergebnisse der Teilorte ermittelt. Am höchsten fiel die Zustimmung zu einem Ausstieg aus Stuttgart 21 in Buchheim aus. Aber auch hier wurde das landesweite Quorum von 33 Prozent, von dem an das Abstimmungsergebnis bindend gewesen wäre, nicht erreicht. Dazu war die Wahlbeteiligung zu gering. So waren es letztlich nur 27,5 Prozent der wahlberechtigten Marcher Bürger, die für den Ausstieg aus Stuttgart 21 stimmten. In unmittelbarer Nachbarschaft, jenseits der Autobahn, gab es übrigens die ganz große Ausnahme: In Vörstetten wurde das Quorum mit 33,8 Prozent Ja-Stimmen, bezogen auf alle Wahlberechtigten, geknackt.
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Autor: fri
