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10. Februar 2012
Frost lässt Leitung platzen
Feuerwehr rät zur Vorsorge.
MARCH. Im Kniestock einer Dachgeschosswohnung in Buchheim war am Mittwoch, verursacht durch den strengen Frost, eine Wasserleitung geplatzt. Im Bereich des entstandenen Lecks trat Leitungswasser aus, das bis in die darunter befindlichen Stockwerke vordrang. Das Wasser war auch in Leerrohre mit dort durchgezogenen Elektroleitungen eingedrungen, was zu Kurzschlüssen führte, so dass einige Wohnungen im weiteren Verlauf auch keinen Strom mehr hatten.
Als der Schaden gegen 18 Uhr bemerkt wurde, rückte die alarmierte Marcher Feuerwehr mit 12 Mann und je einem Fahrzeug der Abteilungen Buchheim und Holzhausen aus. Auch der Wassermeister der Gemeinde war vor Ort. Zunächst wurde das Wasser abgesperrt. Offen stehendes Wasser, das man hätte absaugen können, gab es nicht, da das Wasser vom Dachgeschoss direkt in Mauervorsprünge und Wandschlitze gesickert war. Der Kniestock, in dem die Wasserleitung unter den Dachbalken verläuft, ist isoliert. Doch an einer Stelle muss von außen Kaltluft an die Leitung geströmt sein, so dass sie vereiste und schließlich platzte.
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"Da es jetzt so lange kalt ist, sollten Hausbesitzer überprüfen, ob Leitungen an Hauswänden und unter Dächern wirklich gut gegen Kaltluft geschützt sind. Wo nötig, sollte man für Wärmezufuhr sorgen", erklärte Patrick Gutmann, Leiter der Holzhauser Feuerwehrabteilung auf Anfrage der BZ. In dem betroffenen Haus in Buchheim muss nun auch mit Heizlüftern dafür gesorgt werden, dass das durchfeuchtete Mauerwerk und die Leitungszüge abtrocknen. Sonst besteht auch die Gefahr von Frostsprengungen.
Autor: bz
