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11. Mai 2009

Stätte der Geborgenheit

Am Freitag wurde das DRK-Seniorenheim in der March nun offiziell eingeweiht

  1. Einweihungsfeier im Foyer des neuen Seniorenpflegeheims in March; Pfarrer Thomas Schwarz (links) und sein evangelischer Kollege Martin Schmitthenner überreichen Heimleiter Theo Lucaßen ein Kreuz. Foto: B. Schmidt

MARCH-HUGSTETTEN. Keine drei Monate ist das neue Pflegeheim im DRK-Seniorenzentrum March jetzt in Betrieb und schon sind alle 67 Plätze belegt. "Einen besseren Start hätte man sich nicht wünschen können", freute sich Jürgen Lambert, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Freiburg, der das Heim betreibt. Am Freitag fand die offizielle Eröffnungsfeier statt.

Rund 60 Gäste trafen sich im Foyer des Neubaus, darunter Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer, Landrätin Dorothea Störr-Ritter und Bürgermeister Josef Hügele. Sie vertraten das Land, den Landkreis und die Gemeinde. Alle drei haben sich an der Finanzierung des 6,6 Millionen-Euro-Projekts beteiligt. Die andere, etwas größere Hälfte schulterte der Bauverein Breisgau, der zugleich Bauträger war. Der Bauverein sei kein typischer Investor; er gebe nicht nur Geld, sondern identifiziere sich auch mit der Anlage, betonte der geschäftsführende Vorstand Reinhard Disch.

Nach den Grußworten der Ehrengäste sang der A-Cappella-Chor "Selection" aus Emmendingen. Pfarrer Thomas Schwarz, Leiter der Seelsorgeeinheit March, und sein evangelischer Kollege Martin Schmitthenner segneten das Haus. Es möge zu einer Stätte der Geborgenheit werden, wünschten sie und überreichten Heimleiter Theo Lucaßen ein silbernes Kreuz. Lucaßen nannte ein klares Ziel: Die Bewohner sollten sich zu Hause fühlen, auch wenn ein Heim das eigene, über Jahrzehnte vertraute Zuhause nie ganz ersetzen könne. Bei der Pflege seien sie auf einem guten Weg:"Das Personal hat Hervorragendes geleistet", betonte er.

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Für DRK und Bauverein ist es das erste Seniorenpflegeheim in ihrem Bestand. Sie hätten etwas Besonderes geschaffen, das zeige die Resonanz von Fachleuten, aber auch von den Mitarbeitern, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Schäfer-Mai. Das Besondere liege wohl darin begründet, "dass wir die Planung und den Bau nicht unter das Primat der Pflege gestellt haben".

Fast alle Festredner erinnerten auch an die lange Entstehungsgeschichte des Seniorenzentrums: Ende der 80er Jahre hatte sich der Gemeinderat erstmals Gedanken über ein Altenheim gemacht. Nachdem der Standort und die Träger gefunden waren, blieb die Finanzierung ein Problem. 2003 entstand in einem ersten Bauabschnitt schließlich die Seniorenwohnanlage, die mit dem neuen Pflegeheim jetzt eine bauliche Einheit bildet. Für beides zeichnet das Architekturbüro Andreas Barton verantwortlich.

Die offizielle Eröffnung feierten auch der Landtagsabgeordnete Christoph Bayer sowie Kreis-, Gemeinde- und Ortschaftsräte mit.

Autor: Barbara Schmidt