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21. Januar 2012

WORK & TRAVEL: DAS LEBEN AUF TOUR

  1. Teresa Ehrler Foto: Teresa Ehrler

Alles in einen großen Rucksack und ab ans andere Ende der Welt: Als Backpackerin ist Teresa Ehrler Anfang November nach Neuseeland gereist. Im Frühjahr 2011 machte die 18-Jährige aus March am Gundelfinger Albert-Schweitzer-Gymnasium Abitur, jobbte danach und war als freie Mitarbeiterin der BZ im westlichen Breisgau unterwegs. Sie ist auf eigene Faust losgereist, nicht mit einer der verschiedenen Organisationen, die "Work&Travel"-Aufenthalte anbieten. "Ich bin ohne Organisation hier, weil ich von anderen gehört habe, dass die Organisationen sehr teuer sind, aber nicht viel für dich machen, außer vielleicht den ersten Job vermitteln", mailte Teresa der BZ-Redaktion. Um das nötige "Working Holiday Visum" hat sie sich drei Monate vor ihrer Abreise gekümmert. Damit kann sie sich Jobs vor Ort suchen. Auf einer Farm hat sie einige Tage "WWOOFen" gemacht. Das Wort steht für "Willing Workers On Organic Farms". Für Teresa bedeutete das konkret, jeden Tag einige Stunden Unkraut zu jäten. Die Gegenleistung: freie Kost und Unterkunft. "Wire Lifting" in den Reben hat sie auch gemacht, also Drähte nachziehen. "Man kann hier nur arbeiten, wenn Leute gebaucht werden, und das ist von Tag zu Tag unterschiedlich", mailt Teresa Ehrler ihre Erfahrungen. Ihr weiterer Plan: einige Tage "Fruit Picking", Trauben oder Kirschen pflücken. Teresa und ihre Freundin haben sogar schon einen Nachtclub geputzt, als Gegenleistung für einige Tage "Couchsurfing". Auf der gleichnamigen Internetseite bieten Privatpersonen einen Übernachtungsplatz an. "Das ist eine tolle Sache, so kann man das Geld für die Unterkunft sparen und Einheimische kennenlernen".

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Autor: bz