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27. Juli 2010 11:45 Uhr
Dampfkapelle als musikalischer Stargast
Buntes und fröhliches Dorffest in Maulburg
Das Promi-Schwammwerfen des HC Maulburg zählte zu den Höhepunkten der drei tollen Tage in der zur Festmeile umfunktionierten Kupfergasse. Neben dem feuchten, gab es auch ein musikalisches Vergnügen mit der Dampfkapelle.
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Beim Promi-Schwammwerfen blieb kein Auge trocken. Links: Bürgermeister Multner, rechts: Lutz Scherzinger. Foto: Silke Hartenstein
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Bauchtänzerin Sahira und ihr mystischer Säbeltanz. Foto: Silke Hartenstein
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Zeit für ein Schwätzchen gibt es beim Muulburger Dorffest genug. Foto: Silke Hartenstein
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Im Kreis herum geht es auf dem nostalgischen Kinderkarussell. Foto: Silke Hartenstein
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Der Klassiker eines jeden Dorffestes: Kinderschminken. Foto: Silke Hartenstein
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Ein Open-Air-Tänzchen hat noch keinem Paar geschadet. Foto: Silke Hartenstein
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Der Bürgermeister übt sich in der hohen Kunst des Fassanstichs. Foto: Silke Hartenstein
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Das Runde muss ins Runde: Geschick bewiesen die Jüngsten beim Torwandwerfen Foto: Silke Hartenstein
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Geheimnisvolle Kunstwerke entstehen bei der Zentrifugen-Malerei Foto: Silke Hartenstein
MAULBURG (sil). Am vergangenen Wochenende ging es rund beim Maulburger Dorffest. Am Samstagabend war die "Festmeile" Kupfergasse voller Menschen, die sich zu DJ-Sound und Tanzmusik von "64U" amüsierten, am Sonntagnachmittag waren viele Familien unterwegs. Hier war für den Nachwuchs mit Luftballonclown, Malzentrifuge, Kinderkarussell, Kinderschminkstand und dem sportliche Kinderprogramm des Handball-Clubs Maulburg viel geboten.
Hohen Unterhaltungswert hatte die originelle Idee des HC, prominente Maulburger vom Vereinsvorsitzenden bis zur Gemeinderätin ihre Köpfe durch Löcher in einer Wand zu stecken. Diese wurden sodann von den Kindern mit Wonne und nassen Schwämmen beworfen. Auch bei Bürgermeister Jürgen Multner, der am Samstagnachmittag zu den Klängen des Musikvereins Maulburg den Fassanstich noch ohne einen einzigen Spritzer gemeistert hatte, blieb kein Auge trocken. Laut Erlebnisbericht des HC-Vorsitzenden Lutz Scherzinger sei das kühle Nass im Gesicht anfangs recht erfrischend gewesen – mit zunehmender Dauer des Spektakels habe das Wohlgefühl dann jedoch etwas nachgelassen. Über das sportliche Kinderprogramm des HC, hier standen auch Dosen- und Torwandwerfen auf dem Programm, wollte der Club auch nach jungen Handballtalenten Ausschau halten. Offenbar mangelt es daran in Maulburg nicht. Am Sonntagabend war der Festbetrieb trotz des angenehmen Wetters etwas verhalten. Hier folgte auf die zünftige Blasmusik der Schüüremusikanten orientalisches Flair mit den Bauchtänzerinnen Sahira und Sheila. Orientalischer Tanz habe durch die Integration in den westlichen Kulturkreis weitere Facetten jenseits von Schleier, Flitter und betörendem Lächeln entwickelt, wie Sahira beim mystischen Säbeltanz bewies. Für druckvoll-heiße Rockmusik, satte Grooves und gute Stimmung sorgte die Dampfkapelle. Sei es bei "Revolution", dem engagierten Song gegen die Unterdrückung der Männer oder beim Song "Keimfrei", stets hieß es: Rocken, bis der Arzt kommt. Immer wieder warfen sich die Musiker in neue Kostüme, allen voran Sänger Niels Ole Klemm. Mal animierte er als Rastafari beim orientalischen Reggae "Döner Kebap" die Festgäste erfolgreich zum Mitsingen, mal präsentierte er seine Kopfbedeckung im "Pariser" Chic, mal gab er den Mephisto. "Was können wir dafür, dass wir so schön sind!", besangen sich die Fünf denn auch folgerichtig selbst. Aus dem Publikums war kein Widerspruch zu hören, sondern kräftiger Applaus und der Ruf nach Zugaben.
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Autor: sil


