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08. August 2012
Max Frei siegt im Wallis
Dem Freiburger Läufer ist kein Berg zu hoch.
LEICHTATHLETIK (stn). Max Frei (PTSV Jahn Freiburg) sorgt in dieser Saison immer wieder für Schlagzeilen bei spektakulären Gebirgsläufen. So gewann er am Wochenende im Schweizer Kanton Wallis den Gondo-Event, ein Zweitageslauf über eine Distanz von insgesamt 84,4 Kilometern und 4000 Höhenmetern. Also zweimal Marathon an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Max Frei gewann den ersten Marathon in 3:52:04 Stunden und auch den zweiten Marathon in 4:15:11 Stunden. Als Gesamtsieger hatte er nach den beiden Tagen rund eineinhalb Stunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.
Wenige Wochen zuvor hatte Frei an einem noch spektakulären Rennen, den "4´trails" teilgenommen. Der Lauf ging von Garmisch-Partenkirchen über Ehrwald, Imst, Landeck mit Ziel in Samnaun. An vier Tagen mussten 160 Kilometer und 10 000 Meter Höhendifferenz überwunden werden. Hier erreichte Frei einen ausgezeichneten fünften Platz und lief insgesamt 17:35 Stunden. "Ich genieße es sehr, diese langen Trailläufe in den Alpen zu machen. Die Atmosphäre ist sehr familiär, die Strecken außerordentlich schön, aber auch wild und anspruchsvoll, ständig geht es über Schluchten, Geröll, Wurzel- und Wanderwege. Als Läufer ist man bei den Mehrtagesetappenrennen sehr viel mehr gefordert als nur von den Beinen her. Spannende Aspekte sind neben der Renntaktik auch Fragen der Ernährung vor, während und nach dem Rennen, Möglichkeiten der Regeneration, psychische Stärke und so weiter", sagte der erfolgreiche Ausdauersportler. Seine Liebe zu den Bergläufen ist nicht neu. Schon während seiner Karriere als Bahn- und Straßenläufer, lief er immer wieder die Berge hinauf. So wurde er schon 1999 deutscher Juniorenmeister im Berglauf und qualifizierte sich mehrmals für Welt- und Europameisterschaften.
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Autor: stn



