"Mehr Licht" für den FC Emmendingen

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Von derg

Di, 09. Oktober 2018

Emmendingen

Die neue Flutlichtanlage des Fußballclubs soll die Stromkosten um 60 bis 70 Prozent reduzieren und Reparaturkosten senken.

EMMENDINGEN (derg). Die neue Flutlichtanlage auf dem Kunstrasenplatz des FC Emmendingen im Elzstadion ist hoffentlich nicht der einzige Lichtblick in der Tabellensituation der ersten Mannschaft des Landesligisten. Beim Spiel gegen den FSV Rheinfelden, das mit fünf zu null Toren verloren ging, wurde die neue Anlage offiziell vorgestellt. Sponsoren und Politiker erwiesen sich bei der kleinen Einweihungsfeier als Mutmacher für die künftige Vereinsarbeit. "Mehr Licht" zitierte Vereinschef Renzo Düringer Goethe.

"Die neue Flutlichtanlage ist mit modernster LED- Technologie ausgestattet und reduziert die Stromkosten um 60 bis 70 Prozent. Das sind ganz erhebliche Beträge, zumal die Flutlichtanlage während der dunkleren Jahreszeit täglich vier bis sechs Stunden in Betrieb ist", sagte Düringer. "Durch die neue Technologie vermindern sich auch die Reparaturkosten. Bisher mussten mit Hilfe eines Hubsteigers einzelne Leuchtelemente ausgetauscht werden", rief Ehrenvorsitzender Theo Hügle in Erinnerung. Insgesamt betrugen die Kosten für die neue Anlage 27 000 Euro. Dank der soliden Arbeit vor über 30 Jahren konnten die Masten für die Beleuchtungskörper weiterhin verwendet werden. "Die technische Umsetzung der Renovierung durch die Stadtwerke unter der Federführung von Meinrad Schuler und Gerd Grafmüller vom FCE ging reibungslos über die Bühne," lobte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer.

Die Finanzierung erfolgte durch 12 000 Euro Eigenmittel des Vereins, einem Zuschuss der Stadt von 8000 Euro und einem Zuschuss von 7000 Euro durch den Badischen Sportbund. Dessen Präsident Gundolf Fleischer würdigte das enorme ehrenamtliche Engagement mit einer vorbildlichen Jugendarbeit, wie es beim FCE Tradition sei.

Bei der Finanzierung der 12 000 Euro ging der Verein neue Wege. "Crowdfunding" heißt das Zauberwort. Gemeinsam mit der Volksbank Breisgau Nord wurde eine Plattform geschaffen, die Spendengelder annimmt. Ziel war es, eine vorgesehene Summe zu erreichen, andernfalls erhalten die Spender ihr Geld zurück, erklärte Bernd Klein von der Volksbank.