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05. September 2011 13:07 Uhr

Internet

Anonym im Netz – oder mit echtem Namen?

Sie flammt wieder auf, die Debatte um Klarnamenpflicht auf Internetseiten: Soll sich ein männlicher Mittfünfziger in sozialen Netzwerken als "Amanda_18" ausgeben dürfen, wenn ihm danach ist?

Den aktuellen Zündstoff für die Debatte, die auch der Badischen Zeitung nicht fremd ist, liefert der Google-Konzern: Der Internetriese verlangt von den Nutzern seines sozialen Netzwerks Google+, dort mit ihrem echten Namen aufzutreten. Eine Gruppe von Netz-Akteuren und Bundestagsabgeordneten hat sich nun in einem Offenen Brief medienwirksam gegen den Echtnamenzwang gewandt.

Was denken Sie?
Sollen die Nutzer überall anonym agieren dürfen? Oder ist es sinnvoll, dass einzelne Seiten – wie auch badische-zeitung.de – auf Realnamen bestehen?
Würden die sozialen Netzwerke wie Facebook und Google+ überhaupt funktionieren, wenn fast niemand seine alten Klassenkameraden ausfindig machen könnte und überall nur Pseudonyme herumschwirren würden? Oder ist das alles einerlei?

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Autor: kh


56 Kommentare

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Thomas Bender

Registriert seit: 04.02.2010

Kommentare: 2506

05. September 2011 - 14:23 Uhr

Der angesprochene Offene Brief zum Thema Google+:

http://netzpolitik.org/2011/pseudonymitatsdebatte-offener-brief-an-google/

Den aktuellen Fall Google+ hatte ich die Tage bereits hier kommentiert:

http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/computermedien/nickname-nutzer-sind-bei-google-falsch

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

05. September 2011 - 14:45 Uhr

Ich finde es wichtig, unter Pseudonym ins Netz gehen zu können. Schließlich geht es ja auch um Schutz der Privatsphäre und Datenschutz.
Ich habe kein Interesse, mich bei Google+ personalisiert anmelden zu müssen und dann tagtäglich nur noch mit Werbung bombardiert zu werden. Werbung, die dann nicht mehr nur von Google kommen muss, sondern - wenn mein Name öffentlich im Netz steht - jeder X-beliebige für seine Zwecke nutzen kann.

Ein Kompromiss könnte z.B. sein, dass man sich bei Google+ personalisiert anmeldet, aber unter Pseudonym nach außen auftritt. So kann sichergestellt werden, dass bei Verstössen gegen geltendes Recht der Nutzer trotzdem zur Verantwortung gezogen werden kann.
Allerdings muss Google dann sicherstellen können, dass nationale Bestimmungen zum Datenschutz auch eingehalten werden.

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Almut Kröger

Registriert seit: 20.03.2011

Kommentare: 19

05. September 2011 - 17:11 Uhr

Die Nutzung von Pseudonymen, Einweg-eMailadressen und Anonymisierungsdiensten sind schlicht und ergreifend lebensnotwendig.

Da auch der neue Personalausweis zu einer sicheren Identifizierung bekanntermassen nicht geeignet ist, existiert eine EchtnamenZWANG nur für Menschen mit einem IQ unterhalb der Aussentemperatur in einem kalten Winter...

Die Verwendung eines Pseudonyms garantiert selbstverständlich noch lange keine Anonymität. Aber das ist ein anderes Thema.

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Mirko Jäger

Registriert seit: 24.01.2011

Kommentare: 869

05. September 2011 - 17:53 Uhr

Die BZ verlangt ist bezüglich Echtnamenzwang doppelzüngig. Auf der einen Seite gibt es den Kommentar http://www.badische-zeitung.de/unterm-strich-big-boss-is-watching-you , auf der anderen Seite verlangt sie Echtnamen.

Ich würde es begrüßen, wenn ich unter einem Pseudonym schreiben könnte.

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Mirko Jäger

Registriert seit: 24.01.2011

Kommentare: 869

05. September 2011 - 18:13 Uhr

Da fällt mir - nach der Lektüre des offenen Briefs - auf, dass sich die BZ nicht gesetzeskonform verhält mit ihrem Zwank zum Echtnamen.
§13 des Telemediengesetzes bestimmt in Absatz 6:
"Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren."

Dass die BZ technisch in der Lage ist, Pseudonyme zuzulassen, steht ausser Frage, denn die gab es ja schon mal. Bleibt also die Frage, warum zu Zulassung von Pseudonymen unzumutbar sein sollte.

Mit Sicherheit gilt es in einer Gesellschaft, die die Meinungsfreiheit im Grundgesetz verankert hat, nicht als unzumutbar, wenn in Kommentaren der Papst als Götzenanbeter, rechtskonservative Hetzer als Hetzer und Linksextremisten als Linksextremisten bezeichnet werden. Denn all dies ist vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.

Wenn die Argumentation der BZ dahin geht, dass Echtnamen die Diskussionen mäßigen würden, macht sie doch nur deutlich, dass sie den sozialen Druck, der sich aus der Verwendung von Echtnamen ergibt, vorbeugend als Zensurmaßnahme für ihre eigenen Interessen nutzbar machen will.

Die Unterdrückung von Meinungen und Verhinderung von von der Verfassung gedeckter Meinungsäußerungen ist aber eine weit überzogene Definition von Unzumutbarkeit.

Das sollte die BZ sich mal durch den Kopf gehen lassen, so als angeblich liberales Blatt...

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Heinz Meister

Registriert seit: 29.05.2011

Kommentare: 810

05. September 2011 - 18:57 Uhr

Wenn es für die BZ ein Problem ist, ob sich "...ein männlicher Mittfünfziger in sozialen Netzwerken als "Amanda_18" ausgeben ... [darf], wenn ihm danach ist", ist zu empfehlen, dass sie sich mal ein bisschen in die überaus reichhaltige Literatur einarbeitet, oder durch berufenen Mund belehren lässt, was Identität ist, wie reichhaltig und vielfältig sie sein kann.

Im übrigen ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, was Mirko Jäger in seinen Kommentaren von heute, 17:53 h und 18:13 h geschrieben hat. Man muss sich nach dem adis Kommentar ja vera....t und für doof verkauft vorkommen, wenn man sich an den BZ-Klarnamenzwang hält.

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

05. September 2011 - 18:58 Uhr

Die Badische Zeitung versucht meines Erachtens die Quadratur des Kreises:
Sie möchte gerne - weil das gegenwärtig und allgemein halt schick ist - im Web 2.0 mitmischen und auch eine zeitgemäße Onlinezeitung "zum Mitmachen" anbieten.
Andererseits scheut sie den Personal- und somit Kostenaufwand einer ernsthaften redaktionellen Betreuung des Forums, wie man sie z.B. im Onlineangebot der ZEIT findet.
Deshalb hofft die BZ, dass der Echtnamenzwang allein für genug Ordnung und Disziplin unter den Kommentatoren sorgt. Aber wie die Realität zeigt, schlägt dieses Sparkonzept fehl: immer wieder gewinnt die Unsachlichkeit und Themenfremdheit der Beiträge die Oberhand.

Meiner Meinung nach ist die entscheidende Frage nicht die nach den Klarnamen oder Pseudonymen, sondern die, ob die BZ endlich bereit ist, den angemessenen Preis für ein seriöses Forum zu zahlen oder nicht.

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Peter Disch (BZ)  

Peter Disch (BZ)

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 625

05. September 2011 - 19:23 Uhr

Wie machen es die anderen?

FAZ: Klarnamenpflicht und Beschränkung auf 1250 Zeichen pro Kommentar - eine Zeichenbegrenzung gibt es bei uns nicht

SZ: Alias erlaubt, dafür ist das Forum wochentags von 19 bis 8 Uhr und von Freitag bis Montag von 19 bis 8 Uhr geschlossen - wir haben 24/7 geöffnet

Schweden: Als Reaktionen auf aus dem Ufer laufende Kommentare nach Anschlägen von Norwegen: Keine anonymen Kommentare mehr, Kommentare sollen nicht mehr in Echtzeit online gehen, sondern müssen von der Redaktion erst freigeschaltet werden siehe http://www.taz.de/!77144/ (30.8.11, Schwedische Zeitungen: Online-Kommentare unter Kontrolle)

- bei uns gehen die Kommentare erst mal unmoderiert online, andernfalls ist aus unserer Sicht kein richtiger Dialog mehr möglich

@Mirko Jäger:

"Wenn die Argumentation der BZ dahin geht, dass Echtnamen die Diskussionen mäßigen würden, macht sie doch nur deutlich, dass sie den sozialen Druck, der sich aus der Verwendung von Echtnamen ergibt, vorbeugend als Zensurmaßnahme für ihre eigenen Interessen nutzbar machen will."

Es geht nicht um unsere Interessen, sondern darum, dass Klarnamen den Debattenton nachweislich mäßigen. Die Alternative zu den Klarnamen wäre gewesen, die Kommentarfunktion abzuschaffen.

Unzumutbar ist zum Beispiel, dass Kommentatoren hier justiziable Beiträge hinterlassen, für die der Verlag im Zweifelsfall gerade stehen muss. Die Zahl solcher Einträge hat sich nach Einführung der Klarnamenpflicht verringert.

@ Kai Fischer: Die Klarnamenpflicht hat den Umgangston deutlich verbessert und damit die Zahl der Kommentare, die moderiert werden müssen. Daher war und ist sie sinnvoll - denn die Zahl der Kommentare ist heute so groß wie vor ihrer Einführung.

Den Aufwand, den "Die Zeit" finanziell und personell betreibt, können wir tatsächlich nicht leisten. Was wäre die Alternative zum Status Quo - die Abschaffung der Leserkommentare?

Mit freundlichen Grüßen

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Thomas Bender

Registriert seit: 04.02.2010

Kommentare: 2506

05. September 2011 - 19:29 Uhr

Zum Thema Klarnamen bei der BZ, hier noch mal der Hinweis auf ein Panel der re:publica 2010 mit BZ-Chefredakteur Thomas Hauser:

http://www.youtube.com/watch?v=s7q97BGY5-Y

------

Ich will an dieser Stelle jetzt auch mal die Online-Redakteure der BZ für ihre moderative Arbeit loben. Insb. die Herren Disch und Heidegger. Beide sind mir in der Vergangenheit sehr positiv durch ihre Wortmeldungen aufgefallen. Die Papst-Geschichte letztens mal außen vor. ;)

Wie Hr. Disch hier ja ganz offen schreibt, stehen der BZ einfach nicht die entsprechenden Mittel zur Verfügung, um quasi einen 24/7-Dienst zu leisten. Dennoch scheint gerade Hr. Disch hier fast zu jeder Tag- und Nachtzeit aktiv zu sein.

Letztendlich haben es die Kommentatoren auch selbst in der Hand, welcher Umgangston hier herrscht und in welchen Maß die Redaktion überhaupt einschreiten muss. Hier muss ich leider sagen, dass sich mit der Zeit schon ein paar Themen dahin gehend entwickelt haben, dass in den dazugehörenden Artikeln kaum mehr eine sachliche Diskussion möglich ist. Aber wie gesagt, diese Entwicklung scheint von einer Vielzahl von Kommentatoren gewollt zu sein, was sehr schade ist.

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

05. September 2011 - 19:36 Uhr

@Peter Disch (BZ): Schauen Sie einmal in Zeit-Online, eines der größten Foren.

Anonyme Kommentierungsmöglichkeit bei gleichzeitiger (anonymer) Kontaktaufnahmemöglichkeit untereinander. Die Zeichenlänge reicht in der Regel aus, und wenn nicht schreiben die Kommentatoren einfach einen zweiten Teil. Ein entscheidender Nachteil besteht allerdings, weil die Kommentare nicht alle auf einer Seite lesbar sind. Ich habe der dortigen Online-Redaktion deshalb als positives Beispiel schon BZ-Online empfohlen.

Erstaunlicherweise sind dort die Kommentare auch nicht qualitativ schlechter als die in der BZ.

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Heinz Meister

Registriert seit: 29.05.2011

Kommentare: 810

05. September 2011 - 19:48 Uhr

@Herr Disch, es ist doch nun weiß Gott kein stichhaltiges Argument, wenn Sie die Klarnamenpflicht mit den justiziablen Kommentaren begründen. Sie hätten weitaus weniger Arbeit, wenn Sie in solchen Fällen diese Kommentare - mit Begründung (= justiziabler Kommentar) - löschen. Wir wüssten dann alle, warum ein Kommentar in der Versenkung verschwunden ist. Auch kann Ihnen niemand, der noch alle fünf Sinne beieinander hat, abnehmen, es ginge nicht um Ihre Interessen, wie Sie's Herrn Jäger (und uns) glauben machen wollen. Im übrigen haben beispielsweise die ebenfalls im BZ-Gebiet verbreiteten Süd-Kurier und Schwarzwälder Bote ebenfalls 24/7 offen und lassen meines Wissens Nicks zu. Spiegel-online hat ebenfalls 24/7 offen und lässt ebenfalls Nicks zu. Es gibt also genügend Gegenbeispiele, die zeigen, dass gesetzeskonformes Verhalten möglich ist.

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Peter Disch (BZ)  

Peter Disch (BZ)

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 625

05. September 2011 - 20:04 Uhr

@ Heinz Meister:

Wissen Sie, wieviel Kommentare der Südkurier täglich zu moderieren hat? Ich nicht. Insofern ist der Vergleich wenig aussagekräftig.

Der Vergleich mit den Websiten überregional agierender Verlage führt uns da auch nicht weiter - denn diese haben ganz andere Möglichkeiten, personell und finanziell.

Auf Unterstellung und Kolportage (Stichwort: Interessen der BZ) gehe ich nicht weiter ein, das hat keinen Sinn.

Ein Argument für die Klarnamenpflicht betone ich gerne nochmal: Hätten wir sie nicht eingeführt, gäbe es die Kommentarmöglichkeit schon lange nicht mehr, denn das Echo auf das damalige Kommentarniveau war verheerend, intern wie extern.

Mit freundlichen Grüßen

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Ulrich Schulze

Registriert seit: 03.05.2011

Kommentare: 273

05. September 2011 - 20:14 Uhr

Die eine Seite des Anonymität im Netz ist der Datenschutz. Die Gegenseite ist die Willkür, weil sich einige im Internet hinter ihrem Pseudonym jede politische Entgleisung, persönliche Diffamierung und sexistische Äußerung leisten oder wenigstens meinen, sich leisten zu können. Und bei Wikileags dachten auch alle an eine Enthüllungsplattform, bis die Journalisten merkten, dass sie geleimt werden. Nein, keine Pseudonyme.

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Heinz Meister

Registriert seit: 29.05.2011

Kommentare: 810

05. September 2011 - 20:19 Uhr

So viel noch, @Herr Disch: Die Interessen haben Sie selbst in die Diskussion eingeführt. Folglich muß man sich damit auch auf akzeptable Weise auseinandersetzen dürfen. Mir jedoch Unterstellung und Kolportage vorzuwerfen, ist eine Unterstellung, die durch nichts gerechtfertigt ist. Im übrigen halten Sie uns Kommentatoren nicht vor, dass bei Ihnen intern mit verheerendem Echo (Ihre Worte) debattiert wird. Wir externen Schreiber sind nicht für Ihre interne Unternehmenskultur verantwortlich (zu machen).

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Ulrich Schulze

Registriert seit: 03.05.2011

Kommentare: 273

05. September 2011 - 20:21 Uhr

@ Herrn Disch. Alles ok, was Sie anführen, aber einen Wunsch hätte ich schon: Beschränkung auf x-Buchstaben (Worte, ec) Länge pro Eintrag und Beschränkung auf maximal drei Wortgefechte der Kommentatoren untereinander. Es hülfe, die Qualität zu verbessern, glauben Sie einem alten Weggefährten, der in den Windeljahren der elektronischen Kommunikation noch Btx erlebt (und erlitten) hat.

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

05. September 2011 - 20:28 Uhr

Hallo Leute,

dass mit der Klarnamenspflicht nimmt die BZ gar nicht so genau!

Das könnt ihr mir glauben!

Mein richtiger Name ist eigentlich Erwin Lindemann........

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Nikolas Knobel  

Nikolas Knobel

Registriert seit: 05.09.2011

Kommentare: 145

05. September 2011 - 20:29 Uhr

Klarnamen sind richtig, wer was zu verbergen hat kann das Kommentieren ja einfach unterlassen. So einfach ist das!

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

05. September 2011 - 20:33 Uhr

@ BZ

Wo ist eigentlich Willi Grimm geblieben??

Hoffentlich gehts ihm gut!

Mensch Willi, schreib mal wieder!

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Gelöschter Nutzer #793088

Registriert seit: 16.11.2009

Kommentare: 562

05. September 2011 - 20:55 Uhr

Da ich wohl durch meinen kommentatorischen Ausbruch und mein Geständnis, betreffs meines Klarnamens, am gestrigen Abend, auch einen kleinen Teil dazu beigetragen habe dass diese Debatte, speziell für den Onlineauftritt der BZ, nun wieder in den Focus rückt, möchte ich hier auch ein paar Worte dazu äussern:

Sehr geehrter Herr Disch, sehr geehrte Mitarbeiter der Online-Redaktion.

Ich sehe nach zwei Jahren aktiver Teilname keinen Vorteil darin, eine Klarnamenpflicht beizubehalten. Der Versuch, sich mit dieser Maßnahme des absinkenden Niveaus innerhalb der Kommentare entgegenzuwirken hat, meines erachtens, nicht funktioniert.
Ich erlebe hier bei so manchen Artikeln keine Diskussionen, sondern reine Schlagabtausch-Kommentare. Kommentatoren, die sachlich argumentieren, werden -von wenigen anderen, trotz Klarnamens- mit Häme oder persönlichen Angriffen bedacht. Das ist nicht BZ-typisch sondern im Internet die Regel.
Ich gehe sogar davon aus, dass Klarnamen eher schaden, da gerade die Anonymität gewährleistet, dass zu bestimmten Themen Menschen mit entsprechendem Hintergrund- oder Insiderwissen eher nichts schreiben, da Nachteile zu befürchten sind.
Da spreche ich aus eigener Erfahrung.

Dass es auch anders sehr gut funktionieren kann beweisst nämlich das zu ihnen gehörende Jugend-Onlineportal Fudder, deren Mitarbeiter, wie Sie, großartige Arbeit leisten und deren Nutzer oft selbst für einen sachlichen, oft freundlichen Umgangston sorgen, trotz macher Kontroverse. Und dort geben sich nur ganz wenige, freiwillig, ein Gesicht oder einen klaren Namen.

Ich habe beobachtet, dass seit der Einführung der Klarnamenpflicht hier die Vielfalt der Nutzer arg gelitten hat und sich stattdessen, neben wenigen Ausnahmen, ein Kern von Kommentatoren etablierte, die recht ignorant auf andersartige Meinungen reagieren, was wiederum Menschen mit sachlichen Argumenten und respektvollem Umgangston abschreckt.

Ich würde mir wünschen, diese Regelung nochmals auf den Prüfstand zu stellen denn ich bin mir sicher das so mancher Redakteur oder freie Mitarbeiter dieses Internetauftritts heimlich die Hände überm Kopf zusammen schlägt angesichts vieler Kommentarverläufe unter den entsprechenden Artikeln. Trotz Klarnamen.

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Peter Disch (BZ)  

Peter Disch (BZ)

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 625

05. September 2011 - 21:24 Uhr

@ Michael Kühner:

"Ich gehe sogar davon aus, dass Klarnamen eher schaden, da gerade die Anonymität gewährleistet, dass zu bestimmten Themen Menschen mit entsprechendem Hintergrund- oder Insiderwissen eher nichts schreiben, da Nachteile zu befürchten sind."

Da haben wir genau die gegenteiligen Erfahrungen gemacht. Im Schutz der Anonymität werden in der Regel gute Manieren und bedachte Ausdrucksweite außer acht gelassen.

Zu Fudder:

Dort gibt es keine Klarnamenpflicht, weil sich die Nutzer an die Regeln halten. Auf BZ.de war das nicht der Fall, also mussten wir handeln. Die Gründe? Vielleicht ist es eine Generationenfrage, da auf Fudder definitiv eine jüngere mit dem Internet und seinen Regeln groß gewordene Klientel postet.

Mit freundlichen Grüßen

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

05. September 2011 - 21:31 Uhr

@Michael Kühner: Ihrem Kommentar kann ich mich voll anschließen.

Ergänzend sei gesagt, was nützt die Klarnamenspflicht, wenn sie von, grob geschätzt bei BZ-Online, von 2/3 der User missachtet wird? Werden dadurch die Kommentare tatsächlich oder nur gefühlt besser?

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Ulrich Schulze

Registriert seit: 03.05.2011

Kommentare: 273

05. September 2011 - 21:49 Uhr

Je länger die Debatte, je destruktiver wird sie. Einige fröhnen hier ihren Eitelkeiten. Können sie, dürfen sie. Aber es wird dazu führen, dass dies die Debatte um ein konkretes Thema abwürgt.

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Christina Franz

Registriert seit: 21.11.2009

Kommentare: 40

05. September 2011 - 23:11 Uhr

Ich denke ................ ja ich denke!
Doch - ja - ich denke, man sollte unter seinem korrekten Namen posten müssen. Es wird doch soviel Schlaues bekanntgegeben, das wäre doch echt schade, wenn man nicht wüsste, wer so viele schlaue und kluge Worte weiß und auch noch sinngemäß verwenden kann.

Vielleicht sollte man auch ein wenig mehr Humor zulassen, so dass ein solches Thema nicht unbedingt tot gequatscht wird, mit Paragraphen geschmückt und mit den unbedingt notwendig zu scheinenden Zitaten und Vergleichen bestückt. Ich stehe zu meiner unmaßgeblichen Meinung und kann deshalb zu jederzeit meinen Namen nennen. Ich denke, also bin ich.

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Angelika Paulson

Registriert seit: 06.08.2011

Kommentare: 999

06. September 2011 - 00:13 Uhr

@Christina Franz: Sie wollen es etwas witziger und mit weniger Zitaten, Paragraphen und Sachkunde unterlegt?

Da ist natürlich vieles machbar. Schön, dass Sie so ausdrücklich betonen, dass Sie denken. Da zeigen Sie Ihren Sinn für Humor.

Natürlich kann man, je oberflächlicher man kommentiert, je eher mit dem Klarnamen auftreten.

Was ist aber, wenn man anderer Meinung als sein Arbeitgeber ist? Oder wenn man möglicherweise anderer Meinung als die Mehrzahl seiner Mandanten ist?

Mit Klarnamen können ganz problemlos eigentlich nur Rentner kommentieren, wenn sie nicht gerade die Nachbarn provozieren oder Arbeitslose, die nicht mehr vorhaben, einen Job zu bekommen. Oder natürlich Arbeitnehmer oder Freischaffende, die vorbehaltslos und uneingeschränkt gleicher Ansicht wie Ihr Arbeitgeber oder Ihr Auftraggeber sind und wenn dies einmal nicht der Fall ist, einfach die Klappe halten.

Fälllt Ihnen sonst noch eine Gruppe ein?

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Mirko Jäger

Registriert seit: 24.01.2011

Kommentare: 869

06. September 2011 - 00:38 Uhr

@Peter Disch, BZ:
"Vielleicht ist es eine Generationenfrage, da auf Fudder definitiv eine jüngere mit dem Internet und seinen Regeln groß gewordene Klientel postet. "

Welch Überheblichkeit! Ich bin nicht jung. Ich nutze das Internet schon länger, als es das WWW gibt. Netiquette war immer ein Nice to Have, aber das wichtigste Credo des Netzes war von Anbeginn an "Keine Zensur".

Die BZ kann sich also nicht auf eine Netiquette-Tradition berufen.

Das Fudder-Forum hat ungefähr den geistigen Tiefgang eine Chimäre aus Facebook und Twitter. Liegt wohl auch an der Themenwahl von Fudder.
Fudder ist nicht jünger, sondern Fudder ist Chat Chat über Parties, Fun, Eitelkeiten und anderen belanglosen Kram. Wie sollte es da zu kontroversen Diskussionen kommen?

Die Interessen der BZ, deren Erfüllung ich der Klarnamenpflicht unterstelle, ist eine Art "Vorzensur". Ich werde mich hüten, etwas zu schreiben, von dem ich im realen Leben Nachteile haben könnte, und zwar völlig unabhängig von Wortwahl und ob es durch die grundgesetzliche Meinungsfreiheit gedeckt ist. Ich werde mit Sicherheit nichts schreiben, was meinen Arbeitgeber gegen mich einnehmen könnte. Ich werde nichts schreiben, dass Kunden meiner Lebensgefährtin davon abhalten könnte, ihr wieder einen Auftrag zu geben. Und zwar nicht, weil ich ich die BZ-Zensur fürchte, sondern den gesellschaftlichen Zwang.

Diese "Vorzensur", diese Schere im Kopf, das unterstelle ich der BZ, ist ein erwünschtes Phänomen.

Klarnamen schaden eindeutig der Meinungsvielfalt.

Ausserdem ist es absolut zumutbar, einen Kommentar mit "justiziablem Inhalt" zu entfernen, sobald man Kenntnis davon erhält. Nichts anderes wird von einem Forenbetreiber gefordert. Das kann die BZ sicher leisten, es werden schliesslich - ohne juristische Veranlassung - zu jeder Tages- und Nachtzeit Kommentare gelöscht, die der Redaktion nicht in den Kram passen.

PS. Alle Rechtschreibfehler sind mein Eigentum und unterliegen dem Copyright. Nachahmung nur gegen Nutzungsentgelt.

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Gelöschter Nutzer #793088

Registriert seit: 16.11.2009

Kommentare: 562

06. September 2011 - 01:06 Uhr

@Herrn Jäger

Ihre Vorwürfe, das Fudder-Portal in seiner Themenwahl und seine User seien Oberflächlich, sind ungerecht.
Gerade in diesem Moment findet dort im Rahmen eines Artikels wieder eine sehr kontroverse, aber auch sehr kritische Diskussion über die Folgen des 11.Spetember statt.
Und solche Kontroversen, in der großen Mehrheit mit respektvollem Unterton geführt, sind dort die Regel nicht die Ausnahme.
Ansonsten handelt es sich bei Fudder nunmal um ein zielgruppenorientiertes Magazin, das auch Menschen ein Forum bietet die das kulturelle Leben, aller Richtungen, in dieser Stadt aktiv mitgestalten.

@Herr Disch

Mir sind sind die Zustände, die hier vor der Klarnamenregelung herrschten noch deutlich in Erinnerung. Ich beteilige mich ja nicht erst seit zwei Jahren aktiv als Kommentator.
Insofern ist mir die Komplexität der Problematik in der sie sich befinden durchaus bewusst. Und eine wirkliche Lösung für dieses Dilemma fällt mir spontan auch nicht ein.
Und sie haben recht, die Umstände gegenüber vorher haben sich, oberflächlich betrachtet, verbessert. Aber zu einem hohen Preis.

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Jürgen Arnemann  

Jürgen Arnemann

Registriert seit: 05.11.2009

Kommentare: 325

06. September 2011 - 03:50 Uhr

So wie es die BZ derzeit handhabt ist es doch okay. Ich kann lesen wer was von sich gibt
und auch ich schreibe mit dem Brustton meiner Meinung, da können alle wissen,
dass ich das bin.
Wer anonym schreiben will ist ein feiger Hasenfuß und er kann sich im täglichen Leben auch nicht bedeckt geben.
Da denke ich an die Menschen, die ihre Faust in der Tasche ballen. Schämt Euch!

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Peter Specker

Registriert seit: 12.02.2011

Kommentare: 237

06. September 2011 - 07:32 Uhr

1. Zitat: "Welch Überheblichkeit! Ich bin nicht jung."
2. Zitat aus dem selben Kommentar: "Das Fudder-Forum hat ungefähr den geistigen Tiefgang eine Chimäre aus Facebook und Twitter."

Herr Jäger unterstellt hier der BZ-Onlineredaktion Überheblichkeit, aber selbst........... .

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Peter Specker

Registriert seit: 12.02.2011

Kommentare: 237

06. September 2011 - 08:38 Uhr

@Hr. Meister:
Sehen Sie, das ist doch genau das, was hier schon des öfteren geschrieben wurde. Einige ständig präsente Kommentatoren lassen keine anderen Meinungen zu, ohne gleich beleidigend zu werden. Andere Foren werden als nieveaulos o. ä. bezeichnet, Kommentatoren wird vorgeworfen, dass sie nichts auf dem Kasten haben. (Wo lesen Sie, dass ich das Fudder-Forum für das "Non-plus-ultra geistigen Elaborats halte??") Kritik zu akzeptieren gehört normalerweise auch zur Diskussion.
Mir als Christ wurde übrigens von einem hier präsenten Kommentator unterstellt, ich würde meine eigenen Kinder geistig vergewaltigen..... . Dieser Kommentar wurde dann auch richtigerweise von der BZ gelöscht.
Aber zum Thema, meiner Meinung nach ist es egal ob mit Klarnamen oder mit Pseudonymen kommentiert werden kann. Nachprüfen kann und tut es letztendlich keiner. Wenn man die Anonymität kosequent aufheben wollte, ginge das nur mit einer schriftlichen Anmeldung zum Forum, unter Angabe von real nachprüfbarer Adresse.

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Nikolas Knobel  

Nikolas Knobel

Registriert seit: 05.09.2011

Kommentare: 145

06. September 2011 - 08:45 Uhr

Obwohl ich Echtnamen grundsätzlich bejahe sollte es kein ZWANG sein. Interessantes Zitat aus dem BZ-Artikel "Kritik an Google nimmt Fahrt auf" vom 05.09.:

Frank Rieger vom Chaos Computer Club (CCC) sagte am Wochenende auf der Berliner Konferenz "Netz für alle", ein "Echtnamenzwang führt auf den direkten Weg in die totalitäre Gesellschaft". Es sei ein Menschenrecht, anonym bleiben zu können oder ein Pseudonym zu verwenden.

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Nikolas Knobel  

Nikolas Knobel

Registriert seit: 05.09.2011

Kommentare: 145

06. September 2011 - 08:49 Uhr

@Peter Specker:
Ich kann ihren Kommentar nur bestätigen: Ich bin erst neu hier als BZ-Kommentator tätig und wurde gleich am ersten Tag von einem Mitkommentierer persönlich angegriffen, was (Danke BZ) wieder gelöscht wurde. Ich kann das nicht verstehen, es muss doch möglich sein SACHLICH Argumente auszutauschen ohne gleich zu Beleidigen.

Nur ob dies etwas mit Echnamen oder Pseudonymen zu tun hat kann ich weniger beurteilen.

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Mirko Jäger

Registriert seit: 24.01.2011

Kommentare: 869

06. September 2011 - 09:07 Uhr

Herr Knobel, Sie zitieren Frank Rieger vom CCC: "Es sei ein Menschenrecht, anonym bleiben zu können oder ein Pseudonym zu verwenden."

Ob es ein Menschenrecht ist, ist Interpretationssache, denke ich. Allemal hat man in Deutschland durch §13, Absatz 6 des Telemediengesetzes (TMG) einen gesetzlichen Anspruch auf die Benutzung von Pseudonymen: http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/__13.html

Die BZ kann sich nicht auf eine technische Unmöglichkeit oder eine Unzumutbarkeit herausreden. Da die Redaktion ohnehin alle Beiträge liest (und bei Nichtgefallen des Inhalts oder der Wortwahl laut- und spurlos löscht), ändert die gesetzlich gebotene Zulassung von Pseudonymen den Aufwand nicht in unzumutbarer Weise.

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Heinz Meister

Registriert seit: 29.05.2011

Kommentare: 810

06. September 2011 - 09:19 Uhr

@Herr Specker, ich bin nicht ständig hier präsent, aber zugegebenermassen schreibe ich mehr als Sie. Warum sollte ich auch nicht?! Im übrigen aber bin ich Ihnen gegenüber nicht ausfällig oder gar beleidigend geworden. Ich schrieb (mit anderen Worten): Für den Fall, dass ...., dann .... Ziehen Sie sich den bereitgelegten Schuh an? - Ich habe Sie nicht dazu aufgefordert. Ich schrieb vor allen Dingen nicht, Herr Specker, Sie haben nicht mehr auf dem Kasten oder nicht alle Tassen im Schrank. Das wäre in der Tat beleidigend. Schönen Tag noch.

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Manni Fischer  

Manni Fischer

Registriert seit: 29.11.2010

Kommentare: 807

06. September 2011 - 10:04 Uhr

Grundsätzlich begrüsse ich die Echtnamen-Pflicht hier bei der BZ. Eine Änderung könnte ich mir nur vorstellen, wenn der Echtname hinterlegt, nach aussen aber mit einem Nick aufgetreten wird.

Allerding glaube ich, dass ein grosser Teil der Nutzer dieser Plattform nicht ihren echten Namen nutzt. Sofern dieser nur glaubwürdig genug klingt, kann doch nicht kontrolliert werden, ob er echt ist oder nicht.

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Michi Friedrich ♫  

Michi Friedrich ♫

Registriert seit: 16.04.2011

Kommentare: 961

06. September 2011 - 11:16 Uhr

Apropo anonym. In Freiburg brennen nun Autos. Feiges Pack. Ähnlich feige finde ich den Mitarbeiter des Regierungspräsidiums, der wegen einer harmlosen Aussage ebenfalls lieber anonym bleiben möchte. Am Besten wir vermummen uns alle und sprechen uns nur noch mit Pseudonymen an. Euer Tigerentenfreiburgernichtmoeger

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Ulrich Schulze

Registriert seit: 03.05.2011

Kommentare: 273

06. September 2011 - 11:34 Uhr

Habe jetzt mal die Debattenbeiträge hier zu diesem Thema durchgezählt. Ergebnis: nur etwas mehr als 30 Prozent befassen sich mit dem Thema, die anderen schweifen ab oder sind Konter auf persönliche Äußerungen. Ist das der Sinn der eigentlich sinnvollen Aktion der BZ, ein Thema zu diskutieren? Hier wird mehr diffamiert. Muss das sein?

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

06. September 2011 - 11:51 Uhr

@ Ulrich Schulze:
Ich gebe Ihnen vollkommen recht!
Und ich sehe dieses Problem nicht nur in diesem Thread hier, sondern bei fast allen Kommentarblöcken der BZ.
Die BZ erklärt immer wieder, ihr fehle die finanzielle und personelle Ausstattung für eine Foren-Redaktion nach dem Muster der "Zeit". Ich selbst habe aber den Eindruck, es mangelt der BZ vorrangig an einem schlüssigen Konzept, wie mit den Kommentaren überhaupt umgegangen werden soll.
Ich vermute, man bräuchte kein teuer erweitertes Team, um völlig abwegige, unsachliche, themenfremde oder aggressive Beiträge kurzerhand zu löschen - man bräuchte nur eine klare Politik, Souveränität und Entschlossenheit.
An anderer Stelle habe ich es schon einmal geschrieben: Das Online-Angebot der BZ (inklusive Diskussionsforum) wird von den Abonnenten der BZ mitfinanziert, und ich bezweifle, dass es im Interesse der Abonnenten liegt, für lächerliche Hahnenkämpfe mancher Streitsüchtiger aufzukommen, denen es allzu selten um eine sachliche Debatte geht.

PS: Streng genommen ist auch mein Beitrag themenfremd. Ich bin allerdings - wie ich schon schrieb - der Überzeugung, dass die Diskussionskultur eines Forums nicht (bzw. nicht konsequent genug) über die Frage der Klarnamen/Pseudonyme zu steuern ist sondern nur über eine qualifizierte Betreuung.

PPS: Vielleicht wäre ja zielführend, einmal darüber nachzudenken, ob man hier einen "Chat" oder ein Diskussionsforum anbieten will.
(@ BZ: Sie fragen mich, ob die Abschaffung der Leserkommentare eine Alternative wäre. Meine Meinung dazu ist: Die Weiterführung des Forums auf Chat-Niveau fände ich unnötig, als Plattform für sachliche Diskussionen ist es erhaltenswert.)

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Jonathan Weber  

Jonathan Weber

Registriert seit: 01.03.2010

Kommentare: 1086

06. September 2011 - 12:52 Uhr

Liebe BZ,
natürlich sollte man im Internet möglichst wenig Spuren hinterlassen, also sollte man nach Möglichkeit auch ohne Klarnamen kommentieren.
Das erfordert natürlich dann eine aufwändige Moderation des Forums bzw. der Kommentarspalten. Das wollen oder können Sie offensichtlich nicht!
Daß allerdings die Moderation (oder besser das Löschen) dazu führt, daß Kommentatoren wie Herr Weingardt und Herr Heussmann, die meiner Meinung nach ein gehobenes Niveau (inhaltlich bin ich ja eher selten der Meinung von Herrn Heussmann) vertreten, gesperrt werden, kann ich überhaupt nicht verstehen. Vor allem auch deshalb nicht, da ein anderer User im selben Thread offen hetzerische Äußerungen von sich gibt! Da ist mir dann doch eine beleidigende oder schlecht gewählte Formulierung lieber, als Inhalte, die jenseits von Gut und Böse sind!

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Nikolas Knobel  

Nikolas Knobel

Registriert seit: 05.09.2011

Kommentare: 145

06. September 2011 - 12:58 Uhr

@Herr Weber:
Die von Ihnen hochgelobten und nun gesperrten Kommentatoren waren schon etwas ausfällig, wenn ich das mal so sagen darf. Zur Sperrung hat jeder Admin das Recht, damit muss man rechnen wenn man hier auftritt (oder woanders.) Es gibt nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, auch hier im BZ-Online, siehe Netiquette, die wir alle mit Beitritt bestätigt haben.

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Heinz Meister

Registriert seit: 29.05.2011

Kommentare: 810

06. September 2011 - 12:58 Uhr

Wofür sich die BZ wirklich Zeit nimmt, ist ja gerade hier ersichtlich:
http://www.badische-zeitung.de/endlosschleife-im-kopf-nach-dem-11-september
Jäger, ein kritischer Kommentator - ohne aktuellen Anlass total gesperrt. Weingardt und Heussmann, zwei harmlose Schreiber, werden aus nichtigem Anlass für zehn Tage mit dem Gesicht zur Wand in die Ecke gestellt. Mattmüller, der mit der umbrabraunen Schreibe, bleibt unangetastet. - Lächerlich. Nein, nicht lächerlich, sondern äußerst bedenklich.

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Michi Friedrich ♫  

Michi Friedrich ♫

Registriert seit: 16.04.2011

Kommentare: 961

06. September 2011 - 13:19 Uhr

@Meister
Das Leben ist ungerecht. Objektivität wird halt doch von Subjektivität zuweilen unterwandert.

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Jonathan Weber  

Jonathan Weber

Registriert seit: 01.03.2010

Kommentare: 1086

06. September 2011 - 13:48 Uhr

@Herr Knobel:

Mir geht es um die Lösch- und Sperrpraxis der BZ (so wie Herr Meister das in seinem Kommentar um 12:58 Uhr sehr treffend beschreibt), die offensichtlich nur nach formalistischen Gründen geschieht. Das kann man halt ohne großen Aufwand tun. Wenn eine A.... schreibt --> Löschen.
Hingegen wenn Kommentare wegen ihres Inhalts (was sich viel gefährlicher finde) menschenverachtend, rassistisch, faschistisch oder anderweitig diskriminierend sind, da muss man richtig mitlesen und mitdenken, eventuell sich nach einer Entscheidung rechtfertigen usw. Das kostet Personal und Zeit, wäre aber meiner Meinung nach bedeutend wichtiger.
So wie diese Kommentarspalten zur Zeit verwaltet werden, wird einer rechtspopulistischen Haltung ein Forum geboten, was ich sehr bedenklich finde und was nicht im Interesse der BZ sein sollte!

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

06. September 2011 - 15:46 Uhr

Ich plädiere für die Beibehaltung der Klarnamen. Dann werden Verstöße gegen die Netiquette deutlicher als wenn ein Schreiber sich "Rumpelstilzchen" nennt und der andere ihn schmäht. Die Hemmung zu verbalen Entgleisungen ist bei Klarnamen größer. Bei Verstoß gegen die mindesten Umgangsformen muss die Redaktion konsequent editieren; die inhaltliche Diskussion muss dagegen frei sein, wie es in einer Demokratie sein sollte. In den entgegengesetzten Fällen - Niveau wie im Saustall und politisch korrekte Meinungsbeschneidung - wendet sich der normale Leser sonst angewidert ab.

Ich möchte nicht verschweigen, dass ich in der Vergangenheit wegen meiner konservativen Ansichten (in Abgrenzung zur CDU nenne ich mich "rechtskonservativ") von inhaltlicher Editierung betroffen war, während Kommentatoren von der entgegengesetzten Seite mich frei schmähen konnten. Ich vermute, dass bei einzelnen BZ-Mitarbeitern jetzt ein Lernprozess stattgefunden hat, weil zum Teil die gleichen Leute nun nicht nur "Rechtskonservative" schmähen, sondern fortgesetzt auch Papst, Kirche, Katholiken und Christen. Diese dürften immer noch die Mehrzahl der Abonnenten ausmachen. Kritik an Kirche (und Islam) ja, aber keine Häme und Schmähung!

P.S.: Ein Beispiel für Schmähung Konservativer liefert Herr Meister noch am 06. September 2011 - 12:58 Uhr, wenn er mir "umbrabraune Schreibe" vorwirft.

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Jonathan Weber  

Jonathan Weber

Registriert seit: 01.03.2010

Kommentare: 1086

06. September 2011 - 16:13 Uhr

"Ich vermute, dass bei einzelnen BZ-Mitarbeitern jetzt ein Lernprozess stattgefunden hat..."

@BZ:
Ist Ihnen das eigentlich nicht peinlich?

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Nikolas Knobel  

Nikolas Knobel

Registriert seit: 05.09.2011

Kommentare: 145

06. September 2011 - 17:00 Uhr

Es ist verständlich, dass Kommentatoren mit über 1.100 Einträgen den sachlich gebotenen Abstand verlieren und den Rauswurf eines gleichgesinnten Kommentatorkollegens einem persönlichen Trauerfall gleichstellen.

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Gelöschter Nutzer #775412

Registriert seit: 07.06.2009

Kommentare: 410

06. September 2011 - 17:01 Uhr

@BZ: "verschiedene: Um die Moderationspraxis zu diskutieren, verwenden Sie bitte diesen Thread: http://www.badische-zeitung.de/anonym-im-netz-oder-mit-echtem-namen."

Sehr geehrter Herr Disch, danke für die Einladung,

da mir nicht ganz klar ist für welchen Beitrag exakt Herr Heussmann gesperrt wurde, bitte ich Sie hier darauf zu verweisen. Ich habe in keinem seiner Beiträge, obwohl mir der Inhalt nicht passt, eine Passage gefunden, die seine zehntägige Sperre begründen könnte. Er hat in der Vergangenheit geäußert, dass er sich ob der hitzigen Stimmung hier auch mal zu einem grenzwertigen Kommentar hinreißen lässt. So geht es mir auch. Jedoch bewegt sich Herr Heussmann immer "diesseits" der Grenze. Eine Sperrung erscheint mir unangebracht. Könnten Sie uns bitte die genauen Gründe, die zur Sperrung Herrn Heussmanns geführt haben, Auskunft geben? Herr Heussmann war eigentlich eine Bereicherung für die "andere Seite" hier im Forum.

Danke!

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3968

06. September 2011 - 17:02 Uhr

@ Peter Disch

ich komme gerne Ihrer Bitte nach und platziere meinen Vortrag aus dem Schweizer-Franken-Thread nun hier hinein. Gerichtet ist dieser allerdings an diejenigen in Ihrem Hause, die es auch betrifft, was die heut-vormittäglichen "Bereinigungen" angeht.
Übernahme im gleichen Wortlaut:
-----------------------------------------
Werte anwesende Damen und Herren der BZ-Online-Redaktion,

ich bitte Sie in meinem wie auch im Namen aller anderen User um Ihre Stellungnahme zu den Ihnen vorgebrachten Anträgen.

Sie schulden der von Ihnen selbst auferlegten und von Ihren Lesern bzw. Nutzern geforderten "Kommunikationskultur" auch Ihren aktiven Beitrag, wozu Antworten, Erwiderungen und verständliche Reaktionen gehören.

Hingegen Stillschweigen, Aussitzen, Ignorieren und Übergehen von Direktansprachen ist - mit Verlaub - "kulturlos" !

(Ihre Herren Disch und Heidegger sind von diesem Attribut allerdings deutlichst ausgenommen).

Hiermit erneuere ich nun meine zuvor lediglich indirekt formulierte Aufforderung direkt:

Geben Sie bitte die accounts der Herren Heussmann, Jäger sowie Weingardt ohne Einschränkungen unverzüglich wieder frei. Sie haben die Möglichkeit - bei Bedarf - ihnen via e-Mail evtl. Zusatzbotschaften zukommen zu lassen.

Und denken Sie bitte gut nach über meinen Ihnen gemachten Vorschlag, künftige "Ausuferungen" ggfs. für jedermann zu blockieren.

Nur so ist das gerecht und Ihre Hoheitlichkeit über das Forum wird dadurch keineswegs beschnitten.

Erneut freundliche Grüße, vom "ganz echten und klaren"

Ammar Ulabi

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Gelöschter Nutzer #775412

Registriert seit: 07.06.2009

Kommentare: 410

06. September 2011 - 17:05 Uhr

@Nikolas Knobel: Herr Heussmann ist so ziemlich alles aber sicher nicht gleichgesinnt, er ist politisch auf dem ganz falschen Dampfer mit manchmal borniertem Einschlag, aber auf der anderen Seite nicht ungebildet, durchaus witzig und schlagfertig. Eben eine Bereicherung.

Letztlich geht es um Zensur.

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Heinz Meister

Registriert seit: 29.05.2011

Kommentare: 810

06. September 2011 - 21:19 Uhr

Off-topic: @BZ, ist die website gehackt worden, oder warum konnte man sie über Stunden hinweg gar nicht mehr und jetzt nur sehr schlecht laden?

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

06. September 2011 - 22:36 Uhr

gelöscht - Bezug auf gelöschte Kommentare

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Gelöschter Nutzer #775412

Registriert seit: 07.06.2009

Kommentare: 410

06. September 2011 - 23:04 Uhr

@BZ: Die Idee, wenn man sich einloggt, Kommentare bestimmter User nicht mehr zu sehen wie es bei Facebook und Google+ auch geht ist meines Erachtens erwägenswert. Wenn man gewisse Leute, die erwiesenermaßen erkenntnisresistent sind einfach nicht mehr liest, würde man sich sicher nicht mehr zu manchen unüberlegten Äußerungen hinreisen lassen. In den Newsgroups nannte man sowas "Killfile" und war auf den Abonennten beschränkt, stellt also keine Zensur dar.

Da sich manche hier recht erkenntnisresistent und Argumenten nicht zugänglich gezeigt haben, wäre der Verlust an "Lesevergnügen" verschmerzbar und würde allgemein die Off Topic Beiträge reduzieren.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

07. September 2011 - 06:12 Uhr

Die Klarnamenpflicht (auch wenn sich einige Herrschaften dieser verweigern) finde ich gut!
Was fehlt, ist die Möglichkeit einen anderen BZ-Nutzer per privater Nachricht direkt zu kontaktieren.

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Nikolas Knobel  

Nikolas Knobel

Registriert seit: 05.09.2011

Kommentare: 145

07. September 2011 - 07:41 Uhr

Ob der Wunsch nach diverser Zusatzfunktionen hier analog Facebook sinnvoll ist, stelle ich mal in Frage. Vorschlag: Wer will kann sich in FB mit demselben (echten) Namen wie hier anmelden und dann kann dort ja mit Hilfe aller nützlichen Funktionen wie Chat, Ausschluss etc. munter weitergekloppt werden. Ich verstehe diese Kommentarfunktion als eine Möglichkeit, SACHLICH auf Artikel und Kommentare anderer zu schreiben.

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Markus Hofmann (BZ)  

Markus Hofmann (BZ)

Registriert seit: 07.05.2009

Kommentare: 247

07. September 2011 - 22:36 Uhr

@Nikolas Knobel: Genau darum geht es uns auch! :)

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Markus Hofmann (BZ)  

Markus Hofmann (BZ)

Registriert seit: 07.05.2009

Kommentare: 247

07. September 2011 - 22:39 Uhr

@Frank Müller: Solch eine "Ignore"-Funktion finde ich gut. Sie könnte in der Tat dabei helfen, sogenannte Flame-Wars gar nicht erst ausbrechen zu lassen.

Alternativ (oder ergänzend) könnte eine Funktion hilfreich sein, mit der gute Kommentare gelobt und exponiert (--> LIKE) und unsachliche Kommentare getadelt und versteckt werden könnten (--> DISLIKE & HIDE)

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

08. September 2011 - 05:58 Uhr

@ Markus Hofmann / BZ

Eine Ignore-Funktion ist schlussendlich nichts anderes wie das Eingeständnis, dass ich nicht in der Lage bin, die abweichende Meinung eines anderen Users zu ertragen bzw. zu überlesen.

Was die Bewertung eines Kommentars angeht (kennt man ja von anderen großen Foren) - auch davon halte ich nichts (speziell von der negativen Bewertung), da dies schlußendlich auf einen Wettkampf rausläuft, wer denn die meisten positiven bzw. wenigsten negativen Bewertungen erhält.
Dazu ist ja vorhersehbar, wer hier wen wie bewerten wird.

Bei Motor-Talk (knapp 2 Millionen Mitglieder) wurde z.B. die negative Bewertung aus genau diesem Grund wieder abgeschafft. Man muss als BZ also nicht die identischen Fehler machen, die deutlich größere Plattformen bereits gemacht und dann wieder behoben haben.

Die große Frage ist doch, wohin die BZ mit ihrem Online-Angebot will, wie sie uns "Kommentatoren" und "Online-Leser" an sich bindet und ob man mit diesem Geschäftsmodell mittelfristig auch etwas Geld verdienen kann?

Ich persönlich würde mir (neben einigen technischen Veränderungen) vor allem wünschen, dass sich auch die Redakteure etwas mehr an den Diskussionen beteiligen würden.

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