Internet

Anonym im Netz – oder mit echtem Namen?

Karl Heidegger

Von Karl Heidegger

Mo, 05. September 2011 um 13:07 Uhr

Debatte

Sie flammt wieder auf, die Debatte um Klarnamenpflicht auf Internetseiten: Soll sich ein männlicher Mittfünfziger in sozialen Netzwerken als "Amanda_18" ausgeben dürfen, wenn ihm danach ist?

Den aktuellen Zündstoff für die Debatte, die auch der Badischen Zeitung nicht fremd ist, liefert der Google-Konzern: Der Internetriese verlangt von den Nutzern seines sozialen Netzwerks Google+, dort mit ihrem echten Namen aufzutreten. Eine Gruppe von Netz-Akteuren und Bundestagsabgeordneten hat sich nun in einem Offenen Brief medienwirksam gegen den Echtnamenzwang gewandt.

Was denken Sie?
Sollen die Nutzer überall anonym agieren dürfen? Oder ist es sinnvoll, dass einzelne Seiten – wie auch badische-zeitung.de – auf Realnamen bestehen?
Würden die sozialen Netzwerke wie Facebook und Google+ überhaupt funktionieren, wenn fast niemand seine alten Klassenkameraden ausfindig machen könnte und überall nur Pseudonyme herumschwirren würden? Oder ist das alles einerlei?