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11. Januar 2011 17:50 Uhr
Deutschland braucht Abschnitts-Tempokontrollen
In Deutschland werden Abschnitts-Tempokontrollen von Datenschützern und Verkehrsjuristen massiv kritisiert, weil das Verfahren jeden Autofahrer erfasst. Auch solche, welche das Tempo einhalten.
Die Erfahrungen in Holland, Italien, Großbritannien oder Österreich sind allerdings recht positiv. Dort sind tödliche Unfälle auf den überwachten Strecken zurückgegangen. Die neue Tempokontrolle ist außerdem fairer als die Messung an einem Punkt. Auch kann die Methode das abrupte und gefährliche Abbremsen vor Radarstationen verhindern. Die erhobenen Daten lassen sich auf diesem Hintergrund verkraften. Eine Big-Brother -Situation wird mit Sicherheit nicht entstehen. Deutschland sollte also Abschnitts-Tempokontrollen an geeigneten Strecken testen. Oder nicht? Diskutieren Sie mit!
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Autor: ohu
30 Kommentare
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walter fehrenbacher
Registriert seit: 11.01.2011
Kommentare: 3
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11. Januar 2011 - 21:09 Uhr
Finde diese Kontrolle in Ordnung.Wer anständig fährt hat nichts zu befürchten.Was mir aber immer noch fehlt,eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen in Deutschland.Es kann doch nicht war sein,dass Deutschland das einzige Land in Europa ist ohne Limit.Für mich ist dies unglaublich und man darf sich nicht wundern,dass die Autobahnen der Spielplatz für Raser aus allen Ländern ist!
Tut endlich mal was um dies zu unterbinden!
Tatenloses zuschauen ist kriminell und zeugt von wenig Verständnis für Unfälle aller Art.
Dies darf der Regierung nicht egal sein.
Wer wirklich europäisch denkt,muss hier eindeutig Schranken setzen zum Wohle aller.Ich hoffe auf Einsicht und Taten. -
Eric Fricke
Registriert seit: 18.08.2009
Kommentare: 28
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11. Januar 2011 - 21:14 Uhr
Also: Dann fahre ich nach dem ersten Messpunkt wie eine gesengte Sau, und rechtzeitig vor dem zweiten Messpunkt schleiche ich daher (was ja auch ein Verkehrsverstoß ist). Durchschnitt stimmt, ergo kein Ticket. Fahre ich aber vorschriftsmäßig und habe lediglich beim Überholen mal ein paar km/h zu viel drauf (und in der Schweiz beispielsweise braucht es wirklich nicht arg viel), bin ich fällig. Hm, wer anständig fährt, hat nichts zu befürchten? Ich weiß nicht so recht...
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Peter Rapp
Registriert seit: 25.09.2009
Kommentare: 727
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11. Januar 2011 - 23:40 Uhr
Eine geeignete Hard- und Softwär gibt auch eine individualisierte Abschnitts-Tempokontrolle her.
Nett.
Eine solche Hard- und Softwär gibt freilich noch viel mehr her, technisch heute gar kein Problem mehr, nämlich eine nichtanlassbezogene Rasterfahndung und Vorratsdatenspeicherung.
Garnicht nett, weil grundgesetzwidrig.
Vorsicht, Leute !
Die generelle Tempogrenze 120 auf der Rheintalautobahn zwischen Freiburg und Bellingen hatte bislang wie viele vermiedene Rasertote zur Folge ?
Eben.
Das reicht nämlich.
Dafür braucht man keine grundgesetzwidrige Vorratsdatenspeicherung.
PR -
Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 817
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12. Januar 2011 - 07:26 Uhr
Grundsätzlich finde ich die Idee der Abschnitts-Tempokontrolle in Ordnung. Sofern die Daten derjenigen Autofahrer, die vorschriftsmäßig gefahren sind, sofort wieder gelöscht werden.
Leider zeigt der Kontrollstaat Deuscthland hier aber wieder Tendenzen, bei eintsprechenden Gerichtsurteilen, genau diese Daten auch für andere Probleme heranzuziehen. Und dann sind wir wieder da, wo (zumindest ich) nicht hin will. Bei der Vorrattsdatenspeicherung. -
Heino Lukas
Registriert seit: 13.03.2010
Kommentare: 102
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12. Januar 2011 - 09:01 Uhr
Nein, wir brauchen keine Abschnitts-Tempokontrollen:
- 1. Argument: Wie Herr Fricke beschreiben. Es kann zu einem Abriss des Verkehrsflusses kommen, da sich einige Fahrer scheinbar irrational verhalten um nicht geblitzt zu werden.
- 2. Argument: Diese Kontrolle macht nur an Gefahrenstellen sinn: Man kann an einer Gefahrenstelle mehrere Blitzer hintereinander aufstellen. Wird in Deutschland an einigen Orten massiv praktiziert.
- 3. Argument: Geringes zu schnell fahren ist nicht immer schlecht: Es kann den Verkehrsfluss zu Gute kommen. Fließt der Verkehr harmonisch, kommt es seltener zum Unfall.
- 4. Argument: Datenmissbrauch. Jeder (!) wird gefilmt und erfasst. Je leichter die Möglichkeit zum Missbrauch, desto eher kann man damit rechnen. Da ist leider immer so.
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Aufklärung und Prävention ist der bessere Weg! -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
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12. Januar 2011 - 09:14 Uhr
Man stelle sich nur mal vor: Ein Raser bemerkt seinen Fehler und versucht aus Unsicherheit vor dem zweiten Kontrollpunkt eine Vollbremsung oder gar einen Stopp auf dem Seitenstreifen... die daraus resultierenden Unfälle mag ich mir gar nicht vorstellen.
Leider wird sich die Einführung wohl höchstens verzögern lassen, denn die Industrie kann ein neues (vermutlich sündhaft teures) System verkaufen und der klamme Staatssäckel lässt sich damit noch schneller (bzw. dreister) füllen.
Das Label "Verkehrssicherheit" dient doch nur als Alibi - unser überregulierter Verkehrsraum zählt bereits heute zu den sichersten in ganz Europa. Daher nein zu Abschnitts-Kontrollen und nein zu einem generellen (weil dummen) Tempolimit. -
Erich Senn
Registriert seit: 17.08.2009
Kommentare: 1337
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12. Januar 2011 - 09:38 Uhr
@ walter fehrenbacher
Ich stimme ihnen zu mit dem Tempolimit wie wäre es zum Beispiel mit 200km/h.
Wem das zu schnell ist, sei gesagt Deutschland hat ein recht gut ausgebautes Fahrradwegenetz und die Bahn fährt angeblich bei jedem Wetter. -
Philip Diem
Registriert seit: 07.01.2011
Kommentare: 6
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12. Januar 2011 - 10:18 Uhr
Pro:
Bis Dato kann ja nur auf (ziemlich) gerader Strecke gemessen werden, um Unsicherheiten und Messfehler auszuschließen. Allerdings sind es meist nicht die langen geraden, die Unfallträchtig sind, sondern leicht kurvige Strecken die trotzdem zum Überholen verleiten.
Diese Technik könnte solche Streckenabschnitte überwachen.
Das wars aber schon mit Pro.
Contra:
Wie schon erwähnt, ist die Gefahr, dass wir Raser (ich zähl mich im Sinne von Hrn. Fricke dazu) dämliche schnell/langsam Manöver begehen würden wohl recht groß.
Klar könnte man sagen man misst über Beispielsweise 2 km. Das würde mir erlauben einen Rentner (jaja Klischee) der ~80 fährt, auf einem kurzen geraden Abschnitt mit ~120 zu überholen, wenn ich dafür den Rest der Strecke mit ~90 fahre.
Ich persönlich glaube Aber nicht, dass das mehr Sicherheit bringt, sondern nur das nervige Gefühl schon wieder kontrolliert und bevormundet zu werden.
Wie ebenfalls schon erwähnt, ist mir die Gefahr, dass die Daten missbräuchlich verwendet würden ebenfalls zu groß. Ich würde nur drauf warten, das es heisst, dass diese Kontrollen auch den Tüv-Status überprüfen etc.
Vielleicht liege ich völlig daneben, aber ich glaube, dass viele Leute nur deshalb aggressiv, rücksichtslos und zu schnell fahren, weil es das einzige ist, das Sie tun können ohne dauernd in den Boden gedrückt werden vor lauter Bevormundung, Überwachung und Entmündigung.
Es ist ein Gefühl der Freiheit, dass Sie in Ihrem Alltag nicht finden.
Fragt mich jetzt bitte nicht nach einer konkreten Lösung dafür, aber ich glaube wirklich, dass mehr Freiheit in anderen Bereichen das Verhalten im Fahrzeug verändern würde. -
Johannes Wiesler
Registriert seit: 05.10.2010
Kommentare: 51
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12. Januar 2011 - 10:30 Uhr
Zum Thema "erst rasen, dann abbremsen":
Viel Spaß beim Ausrechnen der passenden Geschwindigkeit fürs Langsamfahren!! Da kann ich nur lachen, bei diesem Argument! Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Jeder Raser wird spätestens beim dritten Befahren eines solchen Abschnitts bemerken, dass es das sinnvollste ist, mit der vorgegebenen Geschwindigkeit zu fahren. Beim ersten Mal wird er, da er die Bummelgeschwindigkeit nicht ausrechnen kann, geblitzt. Beim zweiten Mal wird er also diese deutlich niedriger wählen und merken, dass alle anderen, die sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, den Abschnitt in kürzerer Zeit durchfahren.
Wird sich schnell rumsprechen, sowas! -
Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 817
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12. Januar 2011 - 10:38 Uhr
Wenn solche Strecken gar nicht erst gross angekündigt werden, ist die Gefahr, dass gerast und gebremst wird, relativ gering. Weiss ja keiner, wo gemessen wird. Und das führt dazu, dass generell in solchen Bereichem umsichtiger gefahren wird.
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manfred Heimburger
Registriert seit: 24.06.2009
Kommentare: 423
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12. Januar 2011 - 10:46 Uhr
Wieso müssen sich die, die gegen ein generelles Tempolimit sind, argumentativ immer wie die Dümmsten aufführen?
Liegt es vielleicht daran, dass es keine vernünftigen Gründe gegen ein generelles Tempolimit gibt? -
Philip Diem
Registriert seit: 07.01.2011
Kommentare: 6
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12. Januar 2011 - 11:11 Uhr
Hallo Herr Heimburger,
das liegt nicht daran, das wir die dümmsten sind, sondern daran, dass sie schlicht recht haben, es gibt keine "vernünftigen" Gründe die dagegen sprechen. (Ich hoffe wir reden vom gleichen, ich meine jetzt Autobahnen)
Es gibt aber eine menge Unvernünftige.
Die Freiheit meine Grenzen der Vernunft selbst festzulegen
Die Möglichkeit nachts in 5-6 Stunden relativ easy von Waldshut nach Hamburg zu düsen.
Es geht nichmal darum es zu tun, sondern darum es zu können.
Es ist (mir zumindest) durchaus klar, dass das nicht vernünftig ist.
Aber ich mache nunmal ab und an gerne unvernünftige Sachen.
Ich esse/trinke Sachen die nicht gut für mich sind,
Ich höre zu laut Musik (nerve meine Nachbarn damit)
Ich bin gern anderer Meinung (nerve Forenleser damit)
Und Ich fahre gern zu schnell.
mea cupla -
Andreas Schmeisser
Registriert seit: 12.01.2011
Kommentare: 39
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12. Januar 2011 - 12:38 Uhr
Natürlich ist das super. Im Artikel werden die Vorteile schließlich beschrieben. Weniger Unfälle durch abruptes abbremsen, mehr Verkehrsfluss und vor allem kurze Übertretungen durch Überholvorgänge werden nicht geahndet wenn die grundsätzliche Geschwindigkeit im Rahmen bleibt. Die Gegner sind wohl nur notorische Drängler und Raser. Aus Datenschutzgründen wär ich nicht dagegen. Dann dürfte ich auch mit der EC-Karte nicht einkaufen gehen und über's Internet keine Waren beziehen, usw.....
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Joshua Knarz
Registriert seit: 12.01.2011
Kommentare: 367
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12. Januar 2011 - 13:00 Uhr
Naja, es gibt zumindest zwei halbwegs gute Argumente hinsichtlich dem Vergleich mit dem Ausland und der Verkehrssicherheit deutscher Straßen:
1) Die Autobahnen (andere Straßen ebenfalls) im Ausland sind keineswegs sicherer, trotz des Tempolimits
2) Autobahnen sind innerhalb des deutschen Straßennetzes die sichersten Straßen. Die mit den meisten Todesopfern sind übrigens Land- und Bundesstraßen. -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 4019
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12. Januar 2011 - 13:36 Uhr
Hier DIE Lösung für die Zukunft:
Man stelle sich, sagen wir mal, das Jahr 2050 vor. Jedes zugelassene Fahrzeug ist mit einem GPS-steuerbaren Tempomat ausgestattet. Positions-Identifizierungs-Satelliten "kennen" die vorprogrammierten, geografischen Zonen und Abschnitte mit Speedlimit. Die Feinabstimmung ist sogar punktgenau an den Übergangsstellen. Beim Eintritt eines bewegten KFZ in eine solche Zonen erfolgt dann mit Lichtgeschwindigkeit eine Signalübertragung zum Tempomaten, moderat verlangsamt sich daraufhin die Geschwindigkeit des Gefährtes automatisch und unbeeinflußbar durch dessen Führer (mal von einigen Softwarehackern abgesehen). Dabei würden keine Daten gespeichert werden brauchen, da es sich allenfalls um Effektauslösungen handelt.
Mir gefiele ein solches Szenario, denn dadurch würden Geschwindigkeitsbeschränkungen (generelle wie punktuelle) hinfällig. Zu diskutieren wäre allenfalls dann nur noch, ob und welche automatisierten Speedreduktionsabschnitte wirklich fair vorprogrammiert sein würden.
Um dies allerdings wirklich eines Tages zu realisieren, benötigen die Verkehrsplaner viel viel Geld für die Forschung, Entwicklung und Betreibung. Bis dahin können sie ja weiterhin mit den heutigen zur Verfügung stehenden technischen Mitteln uns Autofahrer tüchtig abzocken.
Lassen wir uns alle daher reichlich "blitzartig" erwischen für diesen guten Zweck in noch etwas ferner Zukunft. -
walter fehrenbacher
Registriert seit: 11.01.2011
Kommentare: 3
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12. Januar 2011 - 13:38 Uhr
Herr Senn,Sie sind wohl ein Witzbold oder?
Die Deutschen sind doch wohl auch Europäer oder nicht?
Wir sind doch nicht anderst als andere und es gibt keinen Grund sich so egoistisch zu verhalten.
Welches Land hat Tempolimit 200kmh?Das können nur Verrückte anstreben!
Bewegen Sie sich doch im Bereich des europäischen Gedankens und hören Sie auf, ausserirdisch zu sein.Autofahrer sollten Limiten akzeptieren,die Autolobby muss einsichtig werden und zum Schluss,es braucht keine Boliden die 200 und mehr schnell sind!Dies ist sinnlos und abartig.Es genügt voll und ganz sich im Rahmen der Limiten in Europa zu bewegen.
Im übrigen fahre ich ab und zu mit dem Fahrrad und kenne auch die Bahnstrecken. -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 4019
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12. Januar 2011 - 14:02 Uhr
@Walter Fehrenbacher
So sehr "witzboldig" ist die Idee mit Limit 200km/h keineswegs. In Dubai bzw. Abu Dhabi - egal jetzt ob Europa oder nicht - gilt auf Autobahnen ein Limit von bis zu 160 km/h, was im Vergleich zu den Limits in den meisten europäischen Staaten (inkl. derer mit Autolobby) auch schon ganz schön großzügig schnell ist. Und in anderen Ländern stehen Erhöhungen der Grenzen bis 160 km/h angabegemäß in Planung.
Lesen Sie dazu hier unter "Anmerkungen" und "Andere Kontinente":
http://de.wikipedia.org/wiki/Tempolimit
Mein Verweis auf die wenigen "großzügig" gehaltenen Limits soll gewiss nicht die darin ebenso erwähnten, infrastrukturell und auch sonstig unterentwickelten Länder heranziehen. Aber bei z.B. Tschechien, Slowakien und auch den Emiraten haben wir es ja mit relativ modernen und verkehrsdichteren Landstrichen zu tun. -
willi grimm
Registriert seit: 19.07.2010
Kommentare: 781
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12. Januar 2011 - 14:12 Uhr
mal sehen ob sich das im arisdorf (CH)tunnel bewährt
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Christian Stocker
Registriert seit: 01.09.2010
Kommentare: 166
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12. Januar 2011 - 15:23 Uhr
Das wäre wieder mal eine weitere Massnahme, den Überwachungsstaat einzurichten. George Orwell lässt grüssen...
Ich plädiere für ein Tempolimit von 160 km/h. Dies wäre völlig ausreichend!
Auch für eine Strecke A5 Freiburg - Basel!!! -
Erich Senn
Registriert seit: 17.08.2009
Kommentare: 1337
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12. Januar 2011 - 16:18 Uhr
Hr.Fehrenbacher
Hören Sie damit auf andere zu beleidigen und geben sie unverzüglich Ihre Fahrerlauniss ab. -
walter fehrenbacher
Registriert seit: 11.01.2011
Kommentare: 3
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12. Januar 2011 - 16:52 Uhr
Herr Senn,ich habe niemand beleidigt und das liegt mir fern.Ich appeliere nur an die Vernunft der Autofahrer.Rasen ist kriminell und ein Tempolimit auf Autobahnen wäre in Deutschland allgemein angebracht.Die Grenze dazu muss die Regierung festlegen, auch ohne Autolobby.Es ist höchste Zeit dazu!
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Martin Burster
Registriert seit: 31.01.2010
Kommentare: 1358
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12. Januar 2011 - 18:47 Uhr
Ein generelles und streng überwachtes Tempolimit ist in Deutschland längst überfällig. Es würde die Zahl der Verkehrstoten deutlich senken, direkt die CO2-Emissionen senken und dafür sorgen dass Autos für den Zweck gebaut werden können, für den sie vorgesehen sind. Nämlich nicht als PS-strotzende Ungetüme für große Jungs sondern um mit möglichst wenig Energieverbrauch von A nach B zu kommen. Und es würde den Verkehrsfluss verbessern, da der Verkehr flüssiger wird. Nachteile gibt es keine.
Zu diesem Argument "freie Fahrt für freie Bürger". Der Schutz der Gesundheit der Verkehrsteilnehmer und unserer Lebensgrundlagen sollte Vorrang vor dem Ausleben von individuellen Adrenalinfantasien haben. Schließlich haben wir deshalb auch eine Straßenverkehrsordnung. Dies wird bisher leider von einer unheiligen Allianz vom Betonierclub ADAC, autoversessenen Politikern von CDU, FDP und SPD und unserer nach wie vor allem an Profiten interessierten Autolobby verhindert. -
willi grimm
Registriert seit: 19.07.2010
Kommentare: 781
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12. Januar 2011 - 18:55 Uhr
ich hoffe ihr fahrt alle nach vorschrift ,was ich so auf den strassen sehe sicher nicht ganz wenige die sich ans tempo halten
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Frau Kay Ludwig
Registriert seit: 05.07.2010
Kommentare: 140
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12. Januar 2011 - 19:19 Uhr
Total fies! Da hat man ja keine Chance! :-(
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Heino Lukas
Registriert seit: 13.03.2010
Kommentare: 102
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12. Januar 2011 - 21:55 Uhr
@ Ammar Ulabi
2050? Ähnliches könnte ich mir für 2020 vorstellen... Klamme Kassen sind kreativ. Leider!
Das größte Problem was ich sehe: Zukünftig werden wir immer mehr bestimmt. Gebote und Verbote und Gesetzte usw. Es wird so weit kommen, dass wir keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. Das ist eine Gefahr, die es aufzuhalten bzw. zu stoppen gilt. Der Mensch ist durchaus gut in der Lage eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. Auch ob er mal 10 km/h zu schnell fährt.
Ich halte das alle für vollkommenen Quatsch. Man mag mich als paranoid halten, aber das sind erste Schritte zur "Vollüberwachung" und zur "Vormundschaft aller Bürger" durch die Politik und dahinter stehende Interessen. -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 4019
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13. Januar 2011 - 02:01 Uhr
@Heino Lukas
Da hören Sie von mir zunächst keinen Widerspruch. In der Tat ist es vorstellbar, dass immer mehr "Überwachung" uns alle ereilt, da vor allem die technologischen (Hilfs-)Mittel dazu immer weiter entwickelt und perfektioniert werden. Heutige DNA-Analysen, Lauschangriffe, öffentlich installierte Cams (andere als "Blitzer" :-) ), geschickte Datenerfassungen bei Volkszählungen od. ähnlichen Erhebungen und deren gegenseitige Abgleichungen, usw. lassen die von Ihnen angesprochene Vorstellung immer denkbarer bzw. umsetzbarer werden. Gerade weil auch immer mehr Daten gespeichert werden können - rein kapazitätsmäßig.
Orwells' 1984 war deshalb so beachtenswert, weil sein dargestelltes Szenario seinerzeit bereits schon realisierbar gewesen wäre, angesichts der damals (1984) schon vorhanden gewesenen "Hilfs- und Überwachungsmittel".
Trotzdem: Etwas anders (vlt. sogar eher positiver ?) als Sie, sehe ich allerdings einer solchen Zukunft nicht ganz so schwarz entgegen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass eine Gesellschaft, wie unsere, es sich leisten würde, die Mehrheit seiner Mitglieder zu massiv in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass sich keiner mehr wirklich frei bewegen kann. Denn das würde nur unnötige und gar existenzielle Gefahren "von unten her" in sich bergen und hervorrufen, die den wenigeren "Oberen" irgendwann dann doch zu teuer und zu aufwendig werden um sie langfristig erfolgreich abzuwehren.
Schauen Sie z.B. nur auf die von vielen von uns "miterlebten" Revolutionen im Iran 1979 oder in (Ost-)Deutschland/Osteuropa 1989. Umstürze von solchen Tragweiten bei uns hier in den westlichen, abendländischen Gesellschaften will doch in Wahrheit keiner, auch keiner der schon heutigen "Obrigen". Um abschließend wieder ein bisschen "kleiner zu werden", siehe auch auf "Stuttgart21": Die Planer, Gestalter und Macher dieses Gesamtprojektes mussten ja auch letztendlich lernen, dass es bei zu viel "Bevormundung" zu heftigsten Gegenwinden aus inzwischen allen gesellschaftlichen Schichten heraus kommen kann. -
Joshua Knarz
Registriert seit: 12.01.2011
Kommentare: 367
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13. Januar 2011 - 09:55 Uhr
@Martin Burster: Recht haben sie mit der Verminderung der CO² Emissionen, aber bedenken sie auch das der gesamte Verkehr durch KFZ soviel CO² erzeugt wie z.B. die Viehzucht oder die Industrie. Jetzt kann man sich ja vorstellen wie wenig CO² Ausstoß insgesamt man durch ein Tempolimit verhindern könnte. Der meiste CO² Ausstoß durch KFZ findet im Übrigen in der Stadt statt, durch wie in Freiburg künstlich erzeugte Stop-and-Go Strategien, die der Umwelt schaden.
Zum Thema Sicherheit: Im Ausland, wo es ja bekannterweise Tempolimits gibt, gibt es NICHT weniger Verkehrstote auf den Autobahnen!!! Autobahnen sind sogar die sichersten Straßen innerhalb Deutschlands. Die meisten Verkehrstoten gibt es auf Landen- bzw. Bundesstraßen. -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
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13. Januar 2011 - 10:48 Uhr
@ Hr. Schmeisser:
Wenn Sie den Datenschutz schon ansprechen: Individuelle Einkäufe per EC-Karte oder im Internet lassen sich wohl kaum mit einer elektronischen Erfassung eines jeden Kfz vergleichen. Wohlgemerkt: Hier wird jeder erfasst, der eine solche Straße befährt. Von Orson Well`s "1984"-Vision sind wir damit nicht mehr weit entfernt... Einkäufe über elektronische Zahlungsmittel werden bei den kartenausgebenden Instituten (mit denen Sie übrigens einen Vertrag darüber geschlossen haben) und deren Dienstleistern gespeichert, aber nicht an staatliche Organe weitergeleitet. Einkäufe im Internet unterscheiden sich -u.a. aufgrund der ausgesetzten Vorratsdatenspeicherung- nicht wesentlich von einem Einkauf im Geschäft über der Straße. Auch hier geht es um im wesentlichen um die Zahlungsart, die Sie ja selber bestimmen können. -
Rainer Wolf
Registriert seit: 15.04.2010
Kommentare: 364
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13. Januar 2011 - 12:43 Uhr
Die Erfassung a l l e r passierenden Fahrzeuge ist in der Tat immer als bedenklich anzusehen. Bemerkenswert erscheint mir aber auch, dass diese Problematik nun im Zusammenhang mit einem Geschwindigkeitsmessverfahren massenwirksam diskutiert wird. Ist es nicht so, dass nach wie vor auch bei den LKW-Erfassungseinrichtungen ("Kontrollbrücken") der Toll Collect GmbH zunächst j e d e s Fahrzeug erfasst wird und gewisse Politiker und Behörden immer wieder Begehrlichkeiten bezüglich dieser Daten entwickeln? Irgendwie kann ich daher den Verdacht nicht loswerden, dass nun zumindest einige der Diskutanten plötzlich den Datenschutz entdecken, die sich zuvor nur zu bereitwillig erfassen ließen mit dem Argument, s i e hätten ja nichts zu verbergen! Geht es denen also wirklich um Widerstand gegen unangemessene staatliche Schnüffelei oder vielmehr um den Kampf gegen eine wirksame Geschwindigkeitsüberwachung?
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Bernice Bacheberle
Registriert seit: 27.02.2010
Kommentare: 2059
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21. Januar 2011 - 10:34 Uhr
Diese Abschnittskontrolle hat ihren Sinn innerhalb von Tunnels und auf gefährlichen Gefällstrecken auf der Autobahn, wo LKWs trotz Tempobegrenzer regelmäßig viel zu schnell unterwegs sind.
Sie erlaubt die Kontrolle über eine längere Strecke, die als Unfallschwerpunkt bekannt ist.
Wer vorschriftsmäßig fährt und nur kurz zum Überholen etwas schneller fährt, wird nicht geblitzt, d.h. er darf allerdings den Bonus der 10%igen Toleranz nicht schon vorher genutzt haben.



