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09. August 2010 11:22 Uhr

Sicherungsverwahrung

Entlassene Sextäter gehören an den Internet-Pranger

Ein Straftäter wird aus der Sicherungsverwahrung entlassen, zieht in ein Mehrfamilienhaus – und niemand weiß, wer er ist. Angesichts der drohenden Entlassungswelle wird der Ruf nach einem Internet-Pranger lauter.

"Ich will wissen, wenn ein Vergewaltiger in der Nachbarschaft meiner Enkelin wohnt", sagt Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, in der "Bild am Sonntag". Und spricht damit vielen aus der Seele. Abhilfe könnte eine Internet-Plattform schaffen, auf der Name, Adresse und ein Foto des entlassenen Sextäters zu finden ist.

Sollte es auch in Deutschland einen Internet-Pranger geben? Was hat Priorität: der Rechtsanspruch auf Datenschutz oder das Vorbeugen von Straftaten? Diskutieren Sie mit.

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Autor: BZ