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12. Dezember 2011 19:24 Uhr
Sollen im Südwesten Abschnitts-Tempokontrollen eingeführt werden?
Der Autoclub Europa und die SPD-Fraktion plädieren für einen Test der neuartigen abschnittsbezogenen Tempomessung im Südwesten.
Damit werde Baden-Württemberg seine Situation bei den Verkehrstoten verbessern, prognostizierten der Autoclub und die Fraktion in Stuttgart. Mit 46 Toten pro eine Million Einwohner liege das Land derzeit auf Platz neun der deutschen Länder. Der Durchschnittswert betrage 45 Tote pro eine Million Einwohner. Das neue Verfahren soll an unfallkritischen Autobahnabschnitten etwa auf Gefällstrecken eingesetzt werden. Damit werde auch die Akzeptanz der Messungen zunehmen.
Bei der sogenannten "Section Control" wird im Gegensatz zu punktuellen Kontrollen auf dem gesamten überwachten Streckenabschnitt das Durchschnittstempo eines Fahrzeugs errechnet. Die fotografische Erfassung sei allerdings ein Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, deshalb müsse der Gesetzgeber die entsprechende Rechtsgrundlage schaffen. In anderen Ländern wie den Niederlanden und Österreich habe das System die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen erheblich reduziert.
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Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) müsse sich in Berlin dafür einsetzen, dass für eine Erprobung die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, forderten ACE und SPD-Fraktion.
Soll Baden-Württemberg zum bundesweiten Vorreiter in Sachen Abschnitts-Tempokontrollen werden? Diskutieren Sie mit über die Kommentarfunktion!
Autor: dpa
91 Kommentare
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Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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12. Dezember 2011 - 19:40 Uhr
Jeder Tote, den diese rücksichtslosen Raser und Drängler verursachen, ist einer zu viel.
Deswegen sind solche Kontrollen zu begrüßen!
Viel Leid und Schmerz würde auch vermieden, wenn es endlich verboten wäre alkoholisiert hinters Steuer zu sitzen! -
katja müller-hurst
Registriert seit: 05.10.2011
Kommentare: 285
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12. Dezember 2011 - 20:08 Uhr
Wieder mal nur halbe Sachen. Ein Chip muss in jedes Auto, der jeden Verstoss sofort an das Abbuchungszentrum der Überwachungsbehörden meldet. Ein Alkoholsensor in jedes Autoschloss. Wer fahren will, soll vorher pusten.
Gehälter werden nicht mehr aufs Konto überwiesen, sondern auf ein Zentralkonto der Bundessozialverwaltung. Von dort wird das Geld es nach Bedürftigkeit zugeteilt. Starke Schultern bekommen weniger. Aber subito. -
Michael Riedle
Registriert seit: 17.07.2011
Kommentare: 584
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12. Dezember 2011 - 20:14 Uhr
... am besten doch die Politesse mit Kontovollmacht auf den Beifahrersitz... oder gleich von jedem Autofahrer Vorkassen verlangen und wenn man beweisen kann dass man brav war gibt’s Geld zurück.....
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Alaric Reitzner
Registriert seit: 12.05.2011
Kommentare: 409
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12. Dezember 2011 - 20:16 Uhr
Wusstet Ihr eigentlich das ein Polizist/in heutzutage nur noch 7% seiner Arbeitszeit als Freund und Helfer verwendet? Den Rest 93% .....
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Angelika Paulson
Registriert seit: 06.08.2011
Kommentare: 999
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12. Dezember 2011 - 20:21 Uhr
Das System wurde bereits vor Jahrzehnten erfolgreich von der DDR getestet.
Bei der Fahrt nach Berlin über die DDR-Autobahnen erhielt man ein Visum mit eingestempelter Uhrzeit, das bei der Ankunft ausgehändigt werden musste. Wer die Strecke in zu kurzer Zeit zurückgelegt hatte, war dran. -
Erich Senn
Registriert seit: 17.08.2009
Kommentare: 1337
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12. Dezember 2011 - 20:49 Uhr
[gelöscht, off topic]
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Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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12. Dezember 2011 - 21:00 Uhr
Frau Müller-Hurst, Ihr Vorschlag mit dem Alkoholsensor ist sehr zu begrüßen und teile ich!
Wäre dies schon Realität, wäre so mancher Familienvater, wären Mütter und Kinder noch am Leben! -
katja müller-hurst
Registriert seit: 05.10.2011
Kommentare: 285
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12. Dezember 2011 - 21:00 Uhr
Politesse auf dem Beifahrersitz? - Macht 500 Euro wegen sexistischer Anspielungen und 1000 Euro wegen Herabsetzung einer Minderheit, Herr Riedle! Frauen können Autofahren, die gehören nicht auf den Beifahrersitz. Oder sind Sie etwa ein Anhänger saudiarabischer Sitten? Das wird dann aber richtig teuer.
Und danke für das Lob Herr Rosenthal. Ich glaube allerdings, ich wäre lieber tot, als in ihrer Zombiewelt lebendig. -
Dieter Leeb
Registriert seit: 05.03.2010
Kommentare: 558
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12. Dezember 2011 - 21:15 Uhr
Wieso "Erprobung"? In der Schweiz ist die Technik im Arisdorftunnel vor Sissach schon seit einiger Zeit produktiv in Betrieb. Und in Deutschland gelten meines Wissens die gleichen Gesetze der Physik wie in der Schweiz, von daher braucht man nichts erproben, sondern nur entscheiden bzw. gesetzlich regeln, ob man es einsetzt.
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Eric Bonacci ♠
Registriert seit: 20.10.2011
Kommentare: 678
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12. Dezember 2011 - 21:27 Uhr
@ katja müller-hurst an MRS: "Ich glaube allerdings, ich wäre lieber tot, als in ihrer Zombiewelt lebendig."
Was für ein grotesker Einfall - ich stelle mir das gerade bildlich vor: "Ein spaßbefreiter Planet, voller nikotinloser und antialkoholischer Zombies..." Eine echt gruselige Vorstellung! ;-) -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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12. Dezember 2011 - 21:31 Uhr
Als erstes könnte man ein solches System in den besonderen Gefahrenbereichenen installieren.
Ich denke hier zunächst an die verschiedenen Baustellenbereiche auf der A5 im Bereich Offenburg - Baden-Baden.
Tempo 80 auf der linken Spur und Tempo 60 auf der rechten Spur.
Man braucht kein Prophet zu sein um zu ahnen, daß die Unfallzahlen signifikant zurück gehen würden. -
Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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12. Dezember 2011 - 21:39 Uhr
@katja müller-hurst
"Politesse auf dem Beifahrersitz? - Macht 500 Euro wegen sexistischer Anspielungen und 1000 Euro wegen Herabsetzung einer Minderheit, Herr Riedle! Frauen können Autofahren, die gehören nicht auf den Beifahrersitz."
Da bin ich sofort dabei. Ich hätte gerne meine persönliche Politesse, die mich nach durchzechter Nacht nach Hause fährt. Ich sitze dann gerne auch hinten. Die Rechnung soll dann aber an alle Steuerzahler verteilt werden!
Hach, wie schön. Da kommen ja wieder alle militanten Anti-Autofahrer aus den Löchern gekrochen und posten ihre hanebüchenen Vorschläge. Na, ich lehn mich mal zurück und geniesse die Show! -
Kevin Arnold
Registriert seit: 03.12.2010
Kommentare: 177
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12. Dezember 2011 - 22:03 Uhr
1984 läßt Grüßen!
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Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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12. Dezember 2011 - 23:20 Uhr
Prinzipiell unterstütze ich alle Maßnahmen, die dazu führen, dass die Verkehrsteilnehmer sich an die Verkehrsregeln halten.
Nicht akzeptabel ist für mich, dass dazu persönliche Daten gespeichert werden, und zwar von jedem, der diese Stellen passiert, auch wenn er sich absolut gesetzestreu verhält.
Wenn diese Daten erst einmal erhoben werden, dann gibt es bald die ersten Stimmen, die die längere Speicherung fordern, und dann wird die Auswertung dieser Daten bei schweren Straftaten gefordert werden, und dann die Auswertung bei kleinsten Delikten und Ordnungswidrigkeiten.
Deshalb bin ich gegen die Abschnittskontrollen. -
Gregor Zimmermann
Registriert seit: 25.10.2011
Kommentare: 215
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12. Dezember 2011 - 23:23 Uhr
...solange solch tickende zeitbomen(alkoholfahrer)ihren führerschein nach ein paar monaten wieder bekommen und auf die bevölkerung losgelassen werden, sollte man sich um geschwindigkeitsbeschränkungen keine gedanken machen....erstmal gehört jedem der mit mehr als 1,0 promille geschnappt wird, sollte 10 jahre den schein weg haben, und dann neu machen müssen...das wär ein ansatzpunkt, aber sicher keine geschwindigkeitbeschränkung!
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Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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12. Dezember 2011 - 23:32 Uhr
Herr Meierhofer, Ihre Paranoia genügt vielleicht zur Effekthascherei, bei näherer Betrachtung taugt sie jedoch als Argument nur wenig.
Die Daten, von denen Sie hier sprechen, sind sicherlich ein Nichts im Vergleich zu Ihren Spuren die Sie im Netz hinterlassen.
Im Übrigen: Ich bin sehr dafür, dass alle verfügbaren Daten zur Verbrechensbekämpfung herangezogen werden.
Unter dem Deckmantel das Datenschutzes wurden und werden schon viel zu viele Verbrechen unerkannt und unaufgeklärt begangen.
Was haben Sie zu verbergen? -
Eric Bonacci ♠
Registriert seit: 20.10.2011
Kommentare: 678
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12. Dezember 2011 - 23:43 Uhr
100-prozentig geistiger Anschluss, Herr Meierhofer!!!
Denn genau da muss die Abwägung zwischen anlassunabhängiger Massenkontrolle und sinnvoller Gefahrenabwehr ansetzen.
Ps: Das gerade Sie MRS von Paranoia sprechen, ist anhand Ihrer Denkmuster nahezu grotesk. Frau Müller-Hurst hatte total Recht: Sie leben in einer Zombiewelt in der alles geopfert werden muss für Ihre Weltansicht! -
Pit Burger
Registriert seit: 26.04.2011
Kommentare: 385
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13. Dezember 2011 - 00:00 Uhr
@MRS: "Frau Müller-Hurst, Ihr Vorschlag mit dem Alkoholsensor ist sehr zu begrüßen und teile ich!"
Eh klar. Und Autobahnen zu Zone 80-Landstraßen. Zum Glück aber wird das, sowie das Bild von tageszeitunabhängig in ihre Türschlösser pustenden Autofahrer sicher eine Illusion bleiben. Obwohl Letzteres sicher unterhaltsam wäre. ;) -
Michael Berner
Registriert seit: 10.01.2011
Kommentare: 919
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13. Dezember 2011 - 00:04 Uhr
Zitat: "Was haben Sie zu verbergen?"
Oje, Totschlagargument mit Populismus vereint. Für einen eventuellen Aufklärungsbedarf könnte man vielleicht einmal anfangen zu lesen: http://www.google.com/search?q=wer+nichts+zu+verbergen+hat
Unfälle verhindern ist immer zu begrüßen, aber solche Aussagen sind, diskret ausgedrückt, verwerflich, da man automatisch jemand beschuldigt. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 00:13 Uhr
Sind den Nachwuchs-Schumis nach 15 Beiträgen tatsächlich schon alle Argumente ausgegangen, so daß sie seit 5 Beiträgen auf die üblichen Beleidigungen gegen mich umsteigen mußten?
Ganz ehrlich, ich dachte Sie alle hätten mehr drauf!
Da würden sogar mir noch ein paar Argumente für "Freie Fahrt für freie Bürger" einfallen. -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 4019
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13. Dezember 2011 - 00:20 Uhr
Wer im Glashaus sitzt, der .....
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Eric Bonacci ♠
Registriert seit: 20.10.2011
Kommentare: 678
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13. Dezember 2011 - 00:33 Uhr
Nein, Herr Schöpflin... so einfach machen wir uns das nicht und Ihnen auch nicht!
Selbstverständlich geht es um die Senkung der Opferzahlen im Straßen- respektiv Autoverkehr.
Aber, Ihr Hang zu allgemeinen Übertreibungen und Überwachunsgmaßnahmen findet, wie Sie lesen können, auch hier nicht unsere Zustimmung,
Was wäre jetzt gewonnen, wenn ich Sie ein weiteres Mal lächerlich mache, bloß stellen würde?
Nichts! Denn es würde an Ihnen glatt abperlen, wie an einem nassen Hund. Deshalb probieren wir mal was anderes, indem ich Sie frage: "Wie stellen Sie sich eine Verkehrsüberwachung vor, in der die Daten des einzelnen Bürgers geschützt bleiben?"
Auf Ihre Antwort freue ich mich.
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Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 00:46 Uhr
Was sind für Sie schützenswerte Daten?
Ist es für Sie schützenswert, wenn die Polizei weiß, daß das KFZ mit der Nummer FR-A 4711 mit 120 km/h, das KFZ mit der Nummer OG-B 666 mit 100 km/h und das KFZ KA-C 88 mit 80 km/h durch die Baustelle fuhren und die Zulassungsstellen die weitergemeldeten Kennzeichen der beiden Raser mit den KFZ-Haltern verbindet?
Für mich nicht. -
Eric Bonacci ♠
Registriert seit: 20.10.2011
Kommentare: 678
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13. Dezember 2011 - 00:51 Uhr
Na, MRS, dann müssen Sie noch ein wenig beim Verstehen der digitalen Welt zulegen!
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Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 01:04 Uhr
Klar, dass dieses anstatt einer Antwort kommt, war einfach zu durchschauen.
Ob mein KFZ da durchfährt, dürfte übrigens meinetwegen beliebig lange gespeichert werden.
Und wenn dann irgendwo zeitgleich ein betrunkener Autofahrer ein Kind tötet, habe ich ein Beweis, daß mein KFZ nicht beteiligt war.
Für die anderen mit anderen Worten: Verursacht in diesem Baustellenabschnitt jemand einen Unfall, wird es einfacher sein als bisher, die fraglichen KFZ zu ermitteln.
Ein toller Nebeneffekt! -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 4019
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13. Dezember 2011 - 01:39 Uhr
Schon das hier gelesen ? Passt doch bestens zum Hauptargument hier:
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/datenschutzbericht-kritisiert-neugier-von-banken-und-personalchefs -
Eric Bonacci ♠
Registriert seit: 20.10.2011
Kommentare: 678
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13. Dezember 2011 - 01:49 Uhr
Hallo Herr Rosenthal, muss ich Ihnen nun wirklich die Grundidee der informellen Selbstbestimmung predigen?
Da machen Sie sich doch bitte lieber selber die Mühe und lesen den zuständigen Passus: "Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist im bundesdeutschen Recht das Recht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen. Es handelt sich dabei nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts um ein Datenschutz-Grundrecht", den Rest bitte selber lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung
[ed.] -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 01:51 Uhr
Hauptargument Herr Ulabi?
Bitte schön:
http://www.badische-zeitung.de/ortenaukreis/raser-schuld-an-schwerem-unfall--51151202.html
oder tödlicher Unfall in Verbindung mit Alkohol und anderen Drogen:
http://www.badische-zeitung.de/basel/raser-soll-mehr-als-sechs-jahre-hinter-gitter--46189403.html
oder
http://www.badische-zeitung.de/lahr/urteilsplatz-kontrolle-ist-besser--1298161.html
oder
http://www.badische-zeitung.de/baselland/raser-im-netz-identifiziert--45900773.html
usw. usf.! -
Eric Bonacci ♠
Registriert seit: 20.10.2011
Kommentare: 678
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13. Dezember 2011 - 02:01 Uhr
Noch was an die BZ-Redaktion: Prinzipiell fände ich es, wahrscheinlich wir alle hier besser, wenn uns nicht einfach Themen wie dieses hier einfach wie im voyeuristischen Löwenkäfig zur Diskussion hingeschmissen würden, sondern wir selbst als mündige Leser entscheiden dürften, worüber wir kommentieren wollen und worüber nicht.
Das, wollte ich schon lange gesagt haben! -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 4019
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13. Dezember 2011 - 02:01 Uhr
Soso, mehr Blitzer und Datenerhebungen bekämpfen unmittelbar übermäßigen Drogen- und Alkoholkonsum sowie individuelle Selbstüberschätzungen.
Grandiose Idee, damit hätte man sogar WW2nd u.v.m. vermeiden können.
Jetzt bin ich bekehrt und geläutert und verlange deshalb auf allen Wegen und Strassen dieser Welt (inkl. Trampelpfaden) und jeweils bis auf 9000 m über NN bzw. 11000 m unter NN solche Messgerätschaften installiert.
Ebenso in der Luft- wie Seefahrt sowie bei den kommenden bemannten Mond- und Marsmissionen an den Zielen und auf den Wegen dorthin auch gleich mit.
Für das alles setzen wir dann den Mr. (ich ließ es lange genug hier stehen) als Hauptkoordinator ein. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 02:07 Uhr
Ach, jetzt wollen Sie, Herr Bonacci, als Forensprecher auftreten und entscheiden worüber die mündigen Leser diskutieren wollen und worüber nicht?
Tip: wenn Sie nicht diskutieren wollen, dann lassen Sie es einfach sein!
Oder werden Sie gezwungen? -
Alaric Reitzner
Registriert seit: 12.05.2011
Kommentare: 409
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13. Dezember 2011 - 05:22 Uhr
Antwort zur FRAGE: NEIN
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Jürgen Arnemann
Registriert seit: 05.11.2009
Kommentare: 335
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13. Dezember 2011 - 06:51 Uhr
Gib den Gutmenschen eine Suggestiv-Frage und dann lies genüsslich,
wie sie da hinter her laufen und kritische Kommentare angreifen.
Grundsätzlich stehe ich Abschnittskontrollen nicht abweisend gegenüber. -
Thomas Brudlich
Registriert seit: 23.01.2011
Kommentare: 173
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13. Dezember 2011 - 07:40 Uhr
ZITAT:
Damit werde Baden-Württemberg seine Situation bei den Verkehrstoten verbessern, prognostizierten der Autoclub und die Fraktion in Stuttgart.
ZITAT ENDE:
Wie, die sind doch tot, die 46 pro Million?
Was für ein genialer Satz, bravo Journalie!
Oder will Man(n) über den Weg nach Wallhalla sprechen?
Ich meine - z.B. wie viel Millimeter Drehung am Gasgriff nötig sind
um mit einem 200PS Möp das 180 Kg wiegt
den Selbstmordmodus auszulösen? -
Michi Friedrich ♫
Registriert seit: 16.04.2011
Kommentare: 961
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13. Dezember 2011 - 07:54 Uhr
MRS, lassen Sie sich nicht einschüchtern von dem Stil und die selbstherrliche Art gewisser "Individuen". Stehen Sie weiter tapfer zu Ihrer Meinung, die ich allerdings oft genug als zu einfach gestrickt empfinde.
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Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 4019
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13. Dezember 2011 - 08:23 Uhr
Man könnte grad meinen, es wurden soeben kritische Selbstgespräche geführt, was Stil und Gleichklang in der Reflektion angehen. Naja, es sollen ja auch gekorene Verwandschaftsverhältnisse geben, sagt man.
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Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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13. Dezember 2011 - 08:58 Uhr
Don't feed the troll!
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Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 504
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13. Dezember 2011 - 09:20 Uhr
@MRS / Bonacci
MRS - Sie argumentieren, dass die Zahl der Berkehrstoten reduziert werden muß - vollkommen richtig.
Hr. Bonacci - Sie bemängeln das hier diskutierte System zur Erfassung von Temposündern, wegen Datenschutz - sind aber grundsätzlich auch für die Reduzierung von Unfällen.
Dann lassen Sie uns doch über dieses gemeinsame Ziel diskutieren. Und mit welchen Mitteln es erreicht werden kann, wenn die Abschnittsmessung nicht dafür geeignet sein soll.
1. Gibt es effektive Alternativen zu Abschnittsmessungen?
2. Können mit Abschnittsmessungen überhaupt flächendeckend die geforderten Effekte erzielt werden? (Raser kann es überall geben - s. Artikel über Lahr von MRS)
3. Geschwindigkeitsmessungen sind nur eine Möglichkeit, die Verkehrsteilnehmer zu kontrollieren - welche (realistischen) Mittel gibt es noch um Verkehrs-fehlverhalten / - untauglichkeit zu entdecken bzw. im Vorfeld zu stoppen?
4. Welche technischen Grundlagen müßten geschaffen werden, um eine Datenspeicherung für andere Zwecke auszuschließen?
Nur so als Anregung... -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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13. Dezember 2011 - 11:05 Uhr
Herr Schneiderhahn fragt nach Möglichkeiten, einerseits die verkehrssicherheit zu erhöhen, andererseits aber auf die Abschnittskontrollen zu verzichten.
Das ist doch ganz einfach: klassische Geschwindigkeitsmessung. Allerdings nicht so verstreut wie bisher. Sondern auch mal 3 Meßstationen auf einem Kilometer. Und die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen drastisch erhöhen.
Das Problem bei den Abschnittskontrollen ist die verdachtsunabhängige Speicherung der Kennzeichendaten, die - wie man an Beispiel MRS gut sehen kann - den Repressionsstaatbefürwortern alleine bei dem gedanken daran das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt.
Generelles Tempolimit von 100km/h, scharfe Kontrollen, vorgeschriebene Assistenzsysteme für LKW, automatische Geschwindigkeitsabregelung, das sind die Dinge, die den Autoverkehr sicher machen. -
Eric Bonacci ♠
Registriert seit: 20.10.2011
Kommentare: 678
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13. Dezember 2011 - 12:59 Uhr
@Peter Schneiderhahn: Es gibt Grenzen wo das "Eine" in seiner berechtigten Effizienz, nicht mit dem "Anderen" in seiner gesellschaftlichen Schutzwürdigkeit aufgerechnet werden darf.
Daher schließe ich mich der Aussage von Herrn Meierhofer an, der da ein: "Generelles Tempolimit von 100km/h, scharfe Kontrollen, vorgeschriebene Assistenzsysteme für LKW, automatische Geschwindigkeitsabregelung", fordert.
Denn auch wenn es noch so wünschenswert wäre, wenn die Unfallzahlen weiter sinken würden, so darf dieser Effekt doch nicht dadurch erkauft werden, indem wir ein weiteres Stück unserer Privatsphäre dafür opfern müssen.
Denn alles was wir einmal an informationeller Selbstbestimmung geopfert haben, bekommen wir unter Garantie nie wieder zurück...!
Daher: Weniger Unfalltote ja - aber nicht um "JEDEN" Preis! -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
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13. Dezember 2011 - 13:27 Uhr
@ Hr. MRS:
Tut mir leid, bei dem Thema kommen wir überhaupt nicht zusammen. Was ist der Unterschied zwischen dem Markieren, Aufzeichnen und Speichern von Fahrzeugbewegungen und denen von Menschen? Richtig: Das markierte Objekt.
Tut mir leid, aber solch populistische Maßnahmen dienen zu 99,9% nur dazu, die ohnehin von Autofahrerhand bis zum Bersten gefüllten Staatskassen weiter voll zu stopfen.
Solange es unsere Gesellschaft nicht für nötig hält, z.B. Schulen, Schulwege und Altenheime dauerhaft vor Rasern zu schützen, kann ich an das Feigenblatt "Sicherheit" nicht glauben. Wo sind denn fest installierte Blitzer, die an den o.g. Stellen auch für Jeden vollkommen nachvollziehbar der Sicherheit dienen? Ich sage: Her damit! Und Finger weg von technologisch hochgezüchteten (und entsprechend teuren) Spielzeugen. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 16:24 Uhr
Herr Bruckmann, ich kann nicht verstehen, wie man gegen die Markierung eines Fahrzeuges auf, sagen wir mal einem Baustellenabschnitt von 5 km, sein kann und dabei aber mit eingeschaltetem handy in der Tasche in diesem Auto sitzt.
Bei einer regelkonformen Geschwindigkeit werden die Daten des Autos gelöscht, anderenfalls an die Zulassungsstelle zur Halter-/Fahrerermittlung weitergeleitet. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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13. Dezember 2011 - 16:32 Uhr
@MRS: "Bei einer regelkonformen Geschwindigkeit werden die Daten gelöscht..:"
Haben Sie nicht gefordert, dass diese Daten auch für die Verfolgung von Straftaten genutzt werden sollten? (12.12., 23:32h)?
Gerade wegen Leuten wie Ihnen muss man so sehr aufpassen, dass keine unnötigen persönlichen Daten erhoben werden. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 16:38 Uhr
Herr Meierhofer, Ihre Forderung nach mehr Kontrollen und nach Erhöhung der (monetären) Strafen spült zwar vermutlich mehr Gelder in die leeren Kassen, hat aber nur kaum Lenkungsfunktion.
Die Höhe der Strafe steht nur marginal im Zusammenhang mit der Hemmschwelle gegen ein Gesetz zu verstoßen.
Viel mehr spielt die Wahrscheinlichkeit eine Rolle bei dem Vergehen erwischt zu werden.
Kaum einer wird sich überlegen, ob er nun 60 oder 70 € bezahlen muss, wenn er anstatt mit 50 km/h mit 70 km/h durch die Stadt fährt.
Dagegen jedoch gehen bei einer Wahrscheinlichkeit von 100 % erwischt zu werden die Verstöße gegen 0 (was man allzeit bei Radarfallen beobachten kann, wenn die entgegenkommenden Fahrzeugführer per Lichthupe warnen).
Insofern stellt Ihre polemische Aussage nach "Repressionsstaatbefürwortern" ein klassisches Eigentor dar. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 16:41 Uhr
Herr Meierhofer, ja, ich würde die Daten auch zur Verbrechensbekämpfung heranziehen wollen (was hier aber nicht das eigentliche Thema ist).
Im Zweifel würden mich und viele unschuldige Bürger solche Daten entlasten und zukünftige Opfer vor weiteren Verbrechen Schützen. -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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13. Dezember 2011 - 16:58 Uhr
@ Manuel Rosenthal-Schöpflin
[ed.]
Die BAB ist mit der sicherste Ort, um sich von A nach B zu bewegen (siehe Unfallstatistik). Sogesehen handelt sich also schlussendlich nur mal wieder um eine neue Form der Gängelei und Geldbeschaffung, welche aber die eigentlichen Unfallschwerpunkte (Ortschaften, Landstraßen) nicht berücksichtigt.
Unabhängig davon ist eine solche pauschale Überwachung des kompl. Verkehrs auch nicht zulässig und würde spätestens in Karlsruhe wieder abkassiert werden. Wäre jetzt August, würde ich glatt vermuten, dass wir uns gerade im politischen Sommerloch befinden. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 17:09 Uhr
Herr Ebert, daß dies derzeit rechtlich nicht möglich ist, steht schon oben im Artikel und haben zudem schon mehrere kluge Leute hier vor Ihnen wiederholt.
Gehören Sie zu den Leuten, die stets nur die beiden letzten Kommentare lesen und dann ihren Senf abgeben? -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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13. Dezember 2011 - 17:14 Uhr
@ Manuel Rosenthal-Schöpflin
Ich gehöre zu jenen, die nur über etwas schreiben, von dem sie auch Ahnung (sprich Führerschein und Fahrzeug) haben. ;-) -
Martin Burster
Registriert seit: 31.01.2010
Kommentare: 1358
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13. Dezember 2011 - 17:20 Uhr
Dass überhaupt über solche Maßnahmen diskutiert werden muss, zeigt doch, dass bei leider immer noch zu vielen Autofahrern die Verantwortung endet, sobald der Schlüssel im Zündschloss umgedreht wird.
Dann zählt nur Freiheit und Selbstverwirklichung und die 3 Tonnen Auto möglichst schnell zu beschleunigen und mit möglichst hoher Geschwindigkeit von A nach B zu kommen. Schade, dass zivilisierte, zur Selbstreflektion fähige Menschen so irrational reagieren, wenn ihnen die Freiheit zu rasen und andere zu gefährden weggenommen werden soll.
Aber aufgrund der starken Autolobby wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen bevor auch Deutschland endlich ein allgemeines Tempolimit bekommt und das Auto zu dem wird, was es letztendlich auch nur ist: eine Maschine, um von A nach B zu kommen. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1839
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13. Dezember 2011 - 17:29 Uhr
Herr Eberts, dann sind Sie quasi Experte.
Beantworten Sie uns bitte 2 Fragen:
1. Wo achten Sie mit Ihrem Motorrad besonders auf die Einhaltung der vorgeschrieben Höchstgeschwindigkeit:
a) auf der B500 bei Tempo 70 und gelegentlichen Radarfallen
oder
b) in einer 70er-Zone Ihrer Wahl mit stationärem Blitzer
2. Wo geschehen mehr tödliche Unfälle:
a) auf der B500 bei Tempo 70 und gelegentlichen Radarfallen
oder
b) in der 70er-Zone Ihrer Wahl mit stationärem Blitzer
Dann können wir uns nochmal über den "Blödsinn" unterhalten. -
Gelöschter Nutzer #782481
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13. Dezember 2011 - 17:40 Uhr
@ Martin Burster
War ja klar, dass auch Sie rinrn sinnfreien Kommentar abgeben. ;)
Also nochmal...werfen auch Sie mal einen Blick auf die Unfallstatistik des Jahres 2010 und lassen sich darüber aufklären, dass gerade auf deutschen Autobahnen verhältnismässig wenig passiert.
Im Klartext - auf bundesdeutschen Autobahnen besteht keinerlei Handlungsbedarf!
Tatsächlich Handlungsbedarf besteht auf Land-/Bundesstraßen oder eben innerorts, wobei die Unfälle innerorts überwiegend nichts mit zu hoher Geschwindigkeit zu tun haben.
Sozialneid können Sie am Stammtisch pflegen, Herr Burster. Die Unfallstatistik dagegen lässt harte Fakten sprechen und entlarvt die Ideen der SPD-Fraktion als klare Geldmacherei.
@ Manuel Rosenthal-Schöpflin
Kurz und knapp - ich achte überhaupt nicht auf Radaranlagen (weder mit PKW, noch mit Motorrad), da ich wenn nur minimalst über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit liege.
Im Schnitt kassiere ich alle 2 Jahre mal ein Zettelchen über 10...also absolut vernachlässigbar und weit entfernt davon, als Raser eingeordnet zu werden.
P.S. mein teuerster Strafzettel war 60 DEM zu Zivi-Zeiten (also vor 25 Jahren)...120 anstatt 100 im Höllental mit nem 1500er Käfer ;) -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
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13. Dezember 2011 - 17:54 Uhr
Herr Eberts, warum beantworten Sie meine Fragen nicht?
Ich wollte nicht wissen, wie oft Sie erwischt werden, sondern wo sie besonders auf die Einhaltung der der vorgeschrieben Höchstgeschwindigkeit achten (leider kann man hier des Wort "besonders" zum einfacheren Verständnis nicht hervorheben).
Die zweite Frage sollte aber einfach zu verstehen sein. -
Gelöschter Nutzer #782481
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13. Dezember 2011 - 18:05 Uhr
@ Manuel Rosenthal-Schöpflin
Haben Sie meine Antwort nicht verstanden, lieber Herr Rosenthal-Schöpflin?
Ich beachte grundsätzlich jede Geschwindigkeitsbegrenzung (+/- 10 % ausserorts) und achte überhaupt nicht auf Geschwindigkeitsmessungen (wozu auch?). Sollte ich minimal über dem Limit liegen, zahle ich einfach die 10 und gut ist. -
Ekkehard Senn
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13. Dezember 2011 - 18:06 Uhr
Der unfallträchtigste Autobahnabschnitt in Ba.-Wü. ist der Teil der A81 zwischen Geisingen und Engen bei Nässe.
Mehrer Vorschläge einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130km/h wurde von den Behörden abgelehnt mit der Begründung, Vernünftige würden dort eh nicht schneller fahren.
Seither habe ich größten Respekt vor Behördenlogik!!!
Im Ernst: Tempo 130 überall (das wäre eine gute Maßnahme von Grün-Rot. -
Gelöschter Nutzer #782481
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13. Dezember 2011 - 18:11 Uhr
@ Ekkehard Senn
Es steht Ihnen doch frei, max. 130 km/h zu fahren. Wieso wollen Sie andere Autofahrer dazu zwingen, auf z.B. dreispurig ausgebauten Autobahnen mit 130 vor sich hinzuschleichen? -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
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13. Dezember 2011 - 18:15 Uhr
Herr Ebert, Ihre Antwort habe ich wohl verstanden, allerdings passt sie nicht zur Frage.
Aber dies scheint hier modern zu sein.
Mit Beleidigungen schnell zur Hand, andere versuchen zu diskreditieren, zu polemisieren, Faktenlagen werden jedoch umschifft, geflissentlich ignoriert oder einfach nicht anerkannt.
Einen guten Abend noch! -
Martin Burster
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13. Dezember 2011 - 19:01 Uhr
Im Klartext - auf bundesdeutschen Autobahnen besteht keinerlei Handlungsbedarf!
Herr Ebert, ich weiss ja schon lange, dass sie der Bleifußfahrer-Fraktion zugehörig sind (wenn auch nur auf Tempolimit-freien Strecken). Aber etwas würde mich doch interessieren: Darf ich ihrer Aussage entnehmen, dass es auf deutschen Autobahnen keine Verkehrstoten gibt? Und falls nein, wie viele Menschenleben sind denn ihrer Meinung nach "akzeptabel" als Opfer für den Auto-Fetischismus in Deutschland?
Für mich steht der Schutz von Menschenleben und unserer Lebensgrundlagen über dem Selbstverwirklichungsbedürfnis einzelner, deshalb muss es ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Straßen geben. Wer sich selbst nur durch Rasen beweisen kann, dass er was taugt, der tut mir einfach nur leid. Auch ganz ohne Sozialneid. -
Ekkehard Senn
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13. Dezember 2011 - 19:26 Uhr
Herr Ebert,
wenn ich auf besagtem Autobahnabschnitt (und anderswo auf der A 81) einen LKW oder langsamere Autofahrer mit ca. 140/150km/h überhole,
habe ich regelmäßig bestimmte Autotypen hinter mir (Audi u.Porsche
aus dem Großraum S.), die mit Tempo 250km so dicht auffahren wie jener Daimler- Testfahrer, der für das gleiche Verhalten eine einjährige Gefängnisstrafe aufgebrummt bekam. Gott sei Dank habe ich bessere Nerven als jene Autofahrerin, die dabei mit ihrem Kind zu Tode kam. -
Angelika Paulson
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13. Dezember 2011 - 20:30 Uhr
@Martin Burster: Unter dem Gedanken des Schutzes der Menschenleben (natürlich ist für den Auto-Fetischismus kein einziges gerechtfertigt) könnte man z. B. verlangen, dass PKW nur noch den kürzesten Weg auf die nächste Autobahn nehmen dürfen, es sei denn, ein wichtiger Ausnahmetatbestand rechtfertigt eine Sondergenehmigung.
Wenn Ihnen das noch nicht ausreicht, könnte man den PKW-Individualverkehr natürlich ganz verbieten, Motorräder natürlich auch. Wenn ich dann noch verfolge, wie oft Fahrradfahrer in Freiburg, die bei dieser Regelung dann sich sicher explosionsartig ausbreiten würden, zusammenknallen, sehe ich auch da Handlungsbedarf.
Allerdings ist das Leben eben gefährlich, das beginnt nicht erst mit der Geburt und endet erst mit dem Tod.
Bevor allerdings solche Maßnahmen eingeführt werden, fordere ich eine Volksabstimmung und dann will ich von den Verlierern nichts mehr hören! -
Horst Bruckmann
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13. Dezember 2011 - 20:35 Uhr
@ Hr. Burster:
"Für mich steht der Schutz von Menschenleben und unserer Lebensgrundlagen über dem Selbstverwirklichungsbedürfnis einzelner, deshalb muss es ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Straßen geben."
Ach Herr Burster, also gibt es keine bzw. weniger Verkehrstote in anderen Ländern? Wir haben dieses Thema hier im Forum schon x-Mal diskutiert, die Unfallzahlen auf Autobahnen in Deutschland sind mit einer Kombination aus begrenzten und freien Strecken niedriger als in Ländern mit einer generellen Begrenzung. Nehmen Sie dies doch bitte zur Kenntnis.
Wo bleibt Ihre berechtigte Empörung über eine nicht flächendeckende Kontrolle vor Schulen und vergleichbaren Einrichtungen? Schade, dass Ihnen ganz offensichtlich Kinder weniger wichtig sind und sie sich lieber für die Durchsetzung von Ideologien einsetzen. Schade. -
Angelika Paulson
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13. Dezember 2011 - 20:37 Uhr
@Ekkehard Senn: Was Sie schildern, beobachte ich auch sehr oft, insbesondere bei Fahrern bestimmter Fahrzeugtypen. Es ist tatsächlich bei manchen gängige Praxis, mit einem Fuß auf dem Gas und dem anderen auf der Bremse mit sehr hoher Geschwindigkeit dicht aufzufahren und den Vordermann auf die rechte Spur zu scheuchen. Die meisten reagieren dann auch ziemlich schnell entsprechend.
Wenn ich so einen hinter mir habe, lasse ich ihn sofort vorbei und hänge mich dann an. Auf diese Weise habe ich einige Kilometer wirklich freie Fahrt, bis sich dann jemand in den von mir eingehaltenen Sicherheitsabstand unbedingt reinzwängen muss, was natürlich auch ein Ärgernis ist. -
Martin Burster
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13. Dezember 2011 - 21:06 Uhr
Frau Paulson, bleiben sie doch bitte sachlich und werden sie hier nicht so polemisch. Wie gravierend wäre denn der Eingriff eines allgemeinen Tempolimits für den einzelnen Autofahrer? Er könnte immer noch wann und wie er will von A nach B und in vielen Fällen wahrscheinlich noch nicht einmal mit einer geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit als heute kommen. Das Autofahren würde für alle entspannter, weil aus der Autobahn keine Imponierstrecke für Adrenalinjunkies mehr werden würde und solche, die sich ihren Kick nur in ihrem 3 Tonnen SUV bei Tempo 160 holen können. Der Autofahrer würde sogar weniger Benzin verbrauchen und da es widersinnig wäre, Autos auf Leistung zu züchten, könnte die Industrie endlich anfangen sparsame Autos zu bauen. Sie sehen, alle würden gewinnen und verlieren würden nur die Leute, die ihr Auto nicht als Fortbewegungsmittel, sondern als Waffe benutzen. Im Übrigen gibt es in vielen Ländern schon seit Jahrzehnten Tempolimits, ohne dass die Bürger dort geknechtet und unterdrückt werden oder ein Aufschrei erfolgt. In Deutschland könnte man gerade meinen, Rasen gehört zu den Menschenrechten. Wie erbärmlich für eine Kulturnation.
Herr Bruckmann, auch für sie gilt die Frage, ab wieviel weniger Toten auf deutschen Straßen wäre ein allgemeines Tempolimit denn den "Preis" wert? Denn dass durch ein Tempolimit Menschenleben gerettet werden würden, bestreitet keiner. Und da interessiert es mich dann auch nicht, ob die Schweiz oder Frankreich mit Tempolimit immer noch mehr Verkehrstote haben. Nicht ich setze hier Ideologie über Menschenleben und die Zukunft der kommenden Generationen, sondern alle fanatischen "Freie-Fahr-für-freie-Bürger"-Anhänger. Haben wir im Jahre 2011 wirklich keine anderen Prioritäten, als möglichst schnell von A nach B zu kommen? -
Roland Hellbardt
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14. Dezember 2011 - 00:11 Uhr
In diese Diskussion will ich gar nicht thematisch eingreifen, weil alle rationalen Argumente schon gegeben wurden.
Mir ist nur die Emotionalität von Kommentatorenkollegen wie Burster oder Rosenthal-Schöpflin aufgefallen, die entweder die Beiträge anderer nicht lesen, oder aber nicht verstehen (wollen).
Damit ist das wieder eine der Auseinandersetzungen, in der lediglich Ideologie eine Rolle spielt. Und das erledigt jede sachliche Diskussion. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
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14. Dezember 2011 - 00:22 Uhr
Aha, wer also nicht Ihrer Meinung ist, versteht nicht.
Tatsächlich habe kaum Sachargumente für die Fraktion "Freiheit für Niki Lauda" entdecken können.
Das spielte sich auf der emotionalen Ebene und bei Beleidigungen ab. -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
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14. Dezember 2011 - 00:52 Uhr
... Danke für die Bestätigung!
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Angelika Paulson
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14. Dezember 2011 - 00:53 Uhr
@Martin Burster: Sie behaupten, es gäbe Leute, die Autos als Waffe benutzen (von einem gewissen Ereignissen auf einem Parkplatz abgesehen, das auch mit Tempolimit und Verboten wohl nicht in den Griff zu bekommen gewesen wäre) und werfen mir Polemik vor.
Ich will Sie wirklich nicht zu Ihrem Glück zwingen und Ihnen meine Meinung durch Gebote und Verbote aufdrängen. Aber ich fordere für mich das Gleiche. -
Manni Fischer
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14. Dezember 2011 - 08:41 Uhr
@MRS
"Freiheit für Niki Lauda"....ja ist der denn eingesperrt? Hab ich gar nicht mitbekommen....
Lieber Herr MRS, sie fordern, dass "Section Control" wie es neuseutsch heisst, vor allem in Baustellen was bringen würde. Nun machen sie sich mal die Mühe und schauen nach, was für ein -technischer- Aufwand betrieben werden muss, um solch eine Anlage aufzustellen (wir reden hier nicht vom einfachen Scannen von Nummernschildern, sondern vom Erfassen der Daten wie Geschwindigkeit und Abgleich mit entsprechenden Datenbanken). In Baustellen wäre das gar nicht so ohne weiteres möglich..
Ich bin auch kein Befürworter von "Frei Fahrt für freie Bürger", aber ein generelles 120er Limit halte ich nicht für der Weisheit letzter Schluss. Einziger Vorteil wäre wirklich, dass sich die Autoindustrie darauf konzentrieren könnte, leichtere und damit energiesparende Fahrzeuge zu entwickeln. Andererseits lohnt hier ein Blick in die Schweiz: Generelles Tempolimit und trotzdem das Land mit den höchstens Verkaufszahlen von hubraumstarken Autos. Wie passt das in diese ganze Theorie?
Zu ihrem Überwachungswahn Herr MRS müsste dann aber auch die flächendeckende Einführung der Kennzeichen für Radfahrer, Kinderwagen und was weiss ich noch alles herangezogen werden.
Und noch etwas zu ihrer Theorie, dass sie, bei schweren Unfällen oder Straftaten einen Beweis ihrer nicht Anwesenheit hätten: Wer agt denn, dass sie ein auf sie zugelassenes Fahrzeug auch immer selber bewegen? -
Horst Bruckmann
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14. Dezember 2011 - 09:42 Uhr
@Hr. Burster:
"Herr Bruckmann, auch für sie gilt die Frage, ab wieviel weniger Toten auf deutschen Straßen wäre ein allgemeines Tempolimit denn den "Preis" wert? Denn dass durch ein Tempolimit Menschenleben gerettet werden würden, bestreitet keiner."
Herr Burster, nochmal, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es in anderen Ländern mit einem generellen Tempolimit auf Autobahnen nicht weniger Tote gibt - oder belegen Sie das Gegenteil. Immer wieder nur zu behaupten, dass mit einem generellen Tempolimit weniger Menschen auf den Autobahnen sterben würden, macht es nicht richtiger - mich erinnert Ihr Verhalten -Verzeihung- ein wenig an den Suppenkaspar... ;-)
Zudem betonen Sie in nahezu jedem Post, wie böse 3 Tonnen schwere SUVs wären. Die Leser der BZ haben inzwischen verstanden, dass -wenn es nach Ihnen ginge-, diese Autos verboten werden müssten. Mir stinken im Straßenverkehr übrigens vielmehr uralte, qualmende und stinkende Kisten - typischerweise mit "Atomkraft Nein Danke"-Aufkleber. Aber das nur am Rande.
Ich betone übrigens nochmals, wie schade ich es finde, dass Sie sich nicht für die wirklichen Probleme im Straßenverkehr (nämlich die, die mit Sicherheit und nicht mit Ideologie zu tun haben) einsetzen und keine Stellung beziehen. Tote Kinder sind eben doch weniger wert, gell? -
Gelöschter Nutzer #782481
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14. Dezember 2011 - 13:05 Uhr
@ Martin Burster
Offensichtlich wissen Sie nicht viel, liebster Herr Burster. Als "Bleifuß-Fraktion" würde ich jene bezeichnen, die unabhängig von Tempolimits oder Verkehrsaufkommen richtig Gas geben. Dieser Gruppe gehöre ich definitiv nicht an. Ich fahre nur dann schnell, wenn es zulässig und vertretbar ist.
Sie dürfen meinen Aussagen entnehmen, dass die Anzahl der Verkehrstoten auf bundesdeutschen Autobahnen im Vergleich zum Verkehrsaufkommen und den Geschwindigkeiten extrem gering ist (diese Aussage wird durch die offizielle Unfallstatistik der BRD bestätigt).
Sie dürfen, wie auch Herr Bruckmann bereits geschrieben hat, ebenfalls zur Kenntnis nehmen, dass im Ausland (also TL auf Autobahnen) die Unfall- und Todeszahlen deutlich höher sind (siehe IRTAD-Datenbank der OECD), womit die von Ihnen unterstellte Funktion eines TL in Frage zu stellen ist.
Korrekt ist, dass jeder Verkehrstote (natürlich auch die anderen) einer zuviel ist. Die Logik sagt mir aber, dass man sinnvollerweise dort anfangen sollte, wo das größte Problem vorliegt und nicht dort, wo man am schnellsten Kasse machen bzw. den Überwachungsstaat einführen kann!
Also müssten Sie und Herr Rosenthal-Schöpflin, sofern nicht Sozialneid Ihr gemeinsames Motiv ist, die o.g. Verkehrsüberwachung ablehnen und dafür plädieren, dass man an den tatsächlichen Unfallschwerpunkten aktiv wird.
Einfache Frage - wieso tun Sie das nicht? -
Harald Meierhofer
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14. Dezember 2011 - 13:57 Uhr
Herr Ebert, es ist eine armselige Art der Argumentation, wenn Sie Ihrer Ansicht widersprechende Meinungen als Sozialneid bezeichnen.
Sozialneid ist etwas, was man mir beim besten Willen nicht vorwerfen kann. Dennoch plädiere ich für ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, und auch für enge Tempokontrollen. Letztere allerdings überall.
Es ist übrigens nicht nur erheblich, wieviele Menschen auf der Autobahn bei Unfällen zu Schaden kommen. Heute morgen gab es wieder einmal einen Unfall auf der A5 Richtung Süden, kurz vor FR-Nord. Stau bis Riegel, etwa 5km. Der Unfall war weitgehend harmlos, aber der volkswirtschaftliche Schaden durch den Stau ist immens.
Ein Tempolimit verringert die Differenzgeschwindigkeit und verringert damit die Unfallgefahr.
Dass durch ein Tempolimit die Fahrer leistungsstarker Fahrzeuge stärker betroffen sind, ist ein unbeabsichtigter, aber unvermeidbarer und in seiner gesellschaftlichen Relevanz vernachlässigbarer Nebeneffekt. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
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14. Dezember 2011 - 14:12 Uhr
Herr Fischer, versuchen Sie doch bitte nicht Ihre Interpretationen als meine Aussagen zu darzustellen.
Daß der Abgleich mit Datenbanken (Kennzeichen – Halter) vorort geschehen muß, habe ich nirgendwo geschrieben. Das Gegenteil ist der Fall.)
Daß der Halter zwangsläufig auch der Fahrer wäre, las oder schrieb ich noch nie. Wie Sie auf diese Aussage kommen, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.
Allerdings, ich stimme in einem zu: Wenn es nach mir ginge, müßte auch an jedem Zweirad ein Kennzeichen angebracht sein, inkl. Haftpflichtversicherung (vielleicht auch als Modell Wechselkennzeichen).
Ich bin sicher, daß dann die unzähligen Verkehrsverstöße der Zweiradfahrer, Gefährdungen und Unfallfluchten abrupt zurück gehen würden. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
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14. Dezember 2011 - 14:20 Uhr
Herr Ebert, sind Sie auch jemand, der nur die letzten beiden Kommentare liest?
Ich habe schon erklärt, daß die Bereitschaft zum Regelverstoß bei einer 100% Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden gegen 0 tendiert.
Daraus ergeben sich für das Beispiel Autobahnbaustelle Offenburg 2 Folgen:
1. Wo niemand zu schnell fährt, muß niemand bezahlen. (Also eher Einnahmerückgang und keine Abzocke)
2. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen und damit einher die Unfälle gehen signifikant zurück.
Ihr Abzock- und Neidvorwurf geht also speziell hier ins Leere und ist bei Ihrer Forderung nach individuellen Schwerpunkt-Kontrollen (versteckten Radarfallen) nicht mehr als ein Eigentor! -
Ralf Rosen
Registriert seit: 30.10.2009
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14. Dezember 2011 - 14:27 Uhr
Ich verstehe nicht ganz, warum man hier von "Gängelei" und "Abzocke" spricht? Wenn man sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit hält, hat man doch nichts zu befürchten.
Es mag ja richtig sein, dass auf Autobahnen statistisch gesehen weniger Unfälle passieren als auf Landstraßen oder innerorts. Es ist aber ein Unterschied, ob ich mit Tempo 50 oder 70 in einen Unfall verwickelt werde oder bei Tempo 120, 150, 180, oder noch mehr...
Wenn man sieht, wie sich manche Kamikazefahrer verhalten (erst neulich selbst erlebt: mit ca. 140 auf dem Standstreifen überholt!), dann muss etwas passieren.
Allerdings halte ich für ein weit größeres Problem, das sowohl Staus provoziert als auch das Rechtsüberholen: Die notorischen Linksfahrer auf der Autobahn. Hier steckt viel Potenzial für einen besseren Verkehrsfluss. Und solange es Leute gibt, die meinen, bei einer dreispurigen Autobahn ist der rechte Fahrstreifen den LKW's überlassen, ist hier eigentlich dringender Handlungsbedarf. Die Polizei sollte hier viel mehr in Zivil unterwegs sein und konsequent durchgreifen. -
C.H. Schäfer
Registriert seit: 05.08.2009
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14. Dezember 2011 - 14:47 Uhr
Wie notwendig eine Überwachung der "Raser" ist zeigt doch diese Pressemitteilung der PD Freiburg.
Die "Autozeitung" BZ sah sich "genötigt" diese nicht zu veröffentlichen.
Hätte ja am Image der von ihr gelobten Autolobby gekratzt.
Pressemitteilung 07.12.2011
PD Freiburg - BAB 5, Bereich Lörrach - Schlechte Verkehrsmoral im Baustellenbereich
1009 X zu schnell in Baustelle
Am 07.12.2011, zwischen 11.20 und 15.00h, führte die Kontrollgruppe der Autobahnpolizei im 60 km/h-Bereich der Baustelle A 98, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Trotz der eindeutigen Beschilderung sowie stetigem Ein- und Ausfahren von Baustellen-Lkw wurden 1009 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Außer der hohen Zahl an Verstößen ist erschreckend, dass viele Fahrzeugführer im hohen Bußgeldbereich und in der Stufe eines Fahrverbotes unterwegs waren. Um diese offenkundige Gleichgültigkeit zu bekämpfen, wird die Autobahnpolizei in nächster Zeit durch wiederholte Messungen den bestehenden Regelungen Beachtung verschaffen.
Original:
http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b-2ee1-4630-8ac3-37b4deea650e&ID=16487&Source=http%3A%2F%2Fpresse.polizei-bwl.de%2Fseiten%2Fpdfreiburg.aspx -
Gelöschter Nutzer #782481
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14. Dezember 2011 - 14:47 Uhr
@ Harald Meierhofer
Wer sich über SUV mokiert, obwohl diese rein gar nichts mit dem Thema zu tun haben, dem kann man durchaus Sozialneid vorwerfen.
Ich finde die Teile übrigens auch vollkommen überflüssig, gestehe aber jedem seinen eigene Geschmack zu.
@ Manuel Rosenthal-Schöpflin
Die Unfälle in der Baustelle ab OG gehen wohl weniger auf das Konto zu hoher Geschwindigkeit, sondern eher mangelnder Kenntnisse der Fahrzeugbreite. Und ob ich nun 100, 80 oder nur 60 fahre - wenn links nur 2m Platz sind, dann wird´s halt richtig eng. Wer hier nicht auf den Millimeter fahren kann, der hat verloren.
Zum "schnell fahren" - das ist, wie Sie sicherlich schon festgestellt haben, eine sehr subjektive Sache. Für manche ist bereits Tempo 100 auf der Landstraße zu schnell, wie ich es jeden Tag auf der B3 erleben kann. Da wird dann lieber mit 60 der Verkehr blockiert. ;) -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
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14. Dezember 2011 - 15:17 Uhr
@ C.H. Schäfer
Ich würde, anders als Sie es tun, dieser Polizeimeldung keinerlei Gewicht zuschreiben, solange sie (die Polizei) sie nicht näher konkretisiert. Die A98 ist ab dem Dreieck A5 bis ganz vor und hinunter ins Hochrheintal deutlichst auf- wie abschüssig. Streckenausbauten, die grundsätzlich für eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h in Deutschland ausgelegt sind, können durch Kennzeichnung an bestimmten Abschnitten klar stark reduziert ausgeweisen werden. Sehr häufig werden aber auch Kontrollen auf abschüssigen Streckenabschnitten vorgenommen, die im Grunde bei gemäßigter Verkehrsdichte, guten Sichtverhältnissen sowie einwandfreier Fahrbahnhaftung keinerlei höhere Unfallträchtigkeit aufweisen. Die meisten KFZ-Führer lassen an solchen Stellen gerne auch mal nur die "Motorbremse" wirken und bremsen aktiv bei erst richtig deutlich werdenden Tempo-Überschreitungen ab.
Der von Ihnen zitierte wie eingebettete Link zum Originalbericht sagt nichts darüber aus, an welcher "ungünstigen", womöglich bergabführenden, Stelle gemessen wurde und wieviele der 1009 festgestellten Übertretungen (nach Abzug der Toleranzen natürlich) nur im marginalen Bereich von max. +5 km/h lagen, was die Verkehrssituation vor Ort in dem Zeitraum sicherlich noch verkraftet hätte.
Nur eines wird aus der Meldung klar: Sehr dicht kann der Verkehr dort seinerzeit nicht gewesen sein, denn ansonsten hätte er sich selbst naturgemäß verlangsamt und das Gesamtmessergebnis wäre keinesfalls 4-stellig ausgefallen in Sachen Übertretungen. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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14. Dezember 2011 - 15:40 Uhr
Herr Ebert, SUV wurden nicht explizit angesprochen, sondern ein Fahrzeuggewicht von 3 Tonnen. Das kann auch ein Fahrzeug der "Sprinter"-Klasse sein.
Wenn es um hohe Geschwindigkeiten geht, spielt die beschleunigte Masse selbstverständlich eine grosse Rolle, die weit über "Sozialneid" herausgeht.
Überdies: wer Kritik an der hirnverbrannten Zurschaustellung monetärer Potenz in Form von vorsätzlicher, gesellschaftsignoranter Resourcenverschwendung übt, ist kein Sozialneider. Das hätten die Fahrer solcher Fahrzeuge zwar gerne. Aber es ist tatsächlich nur über die Absurdität der Geltungssucht lächelnder Verstand. -
Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 817
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14. Dezember 2011 - 16:00 Uhr
@Herr MRS
scheinbar wissen sie selber nciht mehr so genau, was sie geschrieben haben oder wie sie etwas interpretieren:
Wenn sie schreiben, dass durch die Speicherung ihrer Daten bei z.B. Autobahnfahrten sie ein "Alibi" haben, was andere Dinge angeht, werden sie wohl die Bemerkung erlauben müssen, dass der Halter (in diesem Fall sie) nicht gleich der Fahrer sein muss und deshab sehr wohl woanders schädigend tätig sein können (man sollte also nicht anderen vorwerfen, sie würden nur di eletzten beiden Beiträge lesen, wenn man di eigenen schon nicht mehr kennt).
Wenn sie die Daten nicht in Echtzeit abgleichen, werden alle Autofahrer gespeichert und erst auf dem Revier verglichen. Das widerspricht aber der Aussage über die Speicherung der Daten von unauffälligen Fahrern (Urteil BVerfG).
Mir scheint, ihre Ahnung, was die digitale Welt angeht, hat noch Erweiterungsbedarf. Das hat aber vor mir schon jemand festgestellt. -
C.H. Schäfer
Registriert seit: 05.08.2009
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14. Dezember 2011 - 16:00 Uhr
Ach,Herr Ammar Ulabi,hätten Sie doch mal richtig gelesen:
Die Messungen erfolgten im 60 km/h-Bereich der Baustelle A 98.
Noch Fragen Kienzle,äh Ulabi? -
Martin Burster
Registriert seit: 31.01.2010
Kommentare: 1358
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14. Dezember 2011 - 16:41 Uhr
Herr Meierhofer, Herr Ebert, Frau Paulson und wer sonst noch der festen Überzeugung ist, dass wir unserem Geschwindigkeitswahn und der guten Lobby der Autoindustrie jährlich nicht viele Menschenleben leichtfertig opfern, dem empfehle ich folgende Seite, aus der ich den entscheidenden Abschnitt zitiere:
Tempolimits retten immer Leben
Das bestätigte sich im Laufe der Jahre für alle Geschwindigkeitsbereiche. So verordnete etwa Tirol 1993 auf Freilandstraßen Tempo 80. Prompt ging die Zahl der Verkehrstoten um 27 Prozent zurück. Graz führte 1992 großflächig Tempo 30 ein. Das ersparte den Grazern im ersten Jahr nach der Einführung jeden vierten Verkehrsunfall mit Verletzten.
Wie effektiv Geschwindigkeitsbeschränkungen sind, zeigt ein Abschnitt der Tauernautobahn bei Salzburg, wo aufgrund des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L) Tempo 100 gilt. Im Laufe eines Jahres musste hier kein einziger Verkehrstoter beklagt werden (im vorangegangenen Jahr waren es vier). Die Unfälle mit Personenschaden wurden um 28 Prozent weniger.
Noch eindrucksvoller ist der aktuellste Praxistest Tempo 100 statt 130 auf der Inntalautobahn, während dessen Verlauf die Zahl der Unfälle um 61 Prozent zurückging! Auch der EU-Vergleich zeigt, dass Tempolimits sehr viel bringen. So haben etwa Großbritannien und Schweden dank ihrer niedrigen Limits in Relation nur halb so viele Verkehrstote wie Österreich.
http://www.forumgesundheit.at/portal27/portal/forumgesundheitportal/channel_content/cmsWindow?p_tabid=5&p_menuid=63353&action=2&p_pubid=134684
Aber das ist sicher wieder so grünen Weltverbesserer-Propaganda, die dem armen Büromenschen von 2011 noch die letzte steinzeitliche Spielwiese rauben will ...
Und Herr Meierhofer, ich weiss nicht wie sie darauf kommen, dass es bei mir eine "Wertigkeit" in Bezug auf Menschenleben gibt. Wir diskutieren hier über die Sinnhaftigkeit von Tempolimits und Überwachung derselben. Selbstverständlich teile ich ihre Meinung, dass vor Schulen und ähnlichem besonders oft und scharf überwacht werden müsste. Deshalb ist ein allgemeines Tempolimit aber nicht weniger notwendig und richtig. Und längst überfällig .... -
Michael Riedle
Registriert seit: 17.07.2011
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14. Dezember 2011 - 16:45 Uhr
@Manuel Rosenthal-Schöpflin "Ich habe schon erklärt, daß die Bereitschaft zum Regelverstoß bei einer 100% Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden gegen 0 tendiert."
100 % gibts nur in Ihrem Wahn nach 100%iger Kontrolle.... Big Brother is watching you... -
Ralf Rosen
Registriert seit: 30.10.2009
Kommentare: 476
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14. Dezember 2011 - 16:48 Uhr
Man könnte sich ja auch überlegen, für die bisher noch freigegebenen Strecken ein generelles Tempolimit von beispielweise 150 oder 160 km/h einzuführen. Dann würde der sinnlosen und oftmals - trotz ausgereifter Technik gelten immer noch die Gesetze der Physik - unbeherrschbaren Raserei Einhalt geboten. So würden weniger Autofahrer der Versuchung widerstehen, die eigenen Grenzen und die des Materials bis zum Ende auszureizen.
-
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
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14. Dezember 2011 - 16:55 Uhr
C.H. Schäfer
Stimmt, dieses maßgebliche Detail hatte ich zuvor wohl wahrlich überlesen und nicht berücksichtigt. Entsprechend korrigiere ich hiermit "pauschal" meine damit direkt verbundenen Aussagen bzw. nehme sie entsprechend zurück.
Jedoch möchte ich ansonsten auch bei meinen Aussagen bzw. Beschreibungen zu "abschüssigen" Streckenabschnitten bleiben, die es auch ohne Baustellen immer wieder mal hat und wo nicht selten, so wie von mir beschrieben, "messend" verfahren wird. Ich kenne dazu auch recht gut z.B. die A2 bei Bielefeld, wo die Tektonik ähnlich ist wie bei "unserer" A98 , genauso wie auch noch weitere solcher Stellen z.B. der A5 am Taunussüdhang oder der A3 zwischen Niedernhausen und dem Wiesbadener Kreuz. -
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
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14. Dezember 2011 - 16:58 Uhr
Vermutlich gehen die Unfallzahlen vor allem dann runter, wenn die Geschwindigkeitsunterschiede aller am Verkehr teilnehmenden nicht zu groß sind.
Im Grunde halte ich eine Maximal-Beschränkung ähnlich wie von Herrn Rosen vorgeschlagen für sinnvoll. D.h. das Tempolimit muss nicht bei 120 km/h liegen, sondern kann ja auch bei 140 oder 150 festgelegt werden. Dann ist der Geschwindkeitsunterschied zwischen den Langsamten (ca. 90 km/h) und den Schnellsten (140 km/h) gerade mal 50 km/h, das entspricht dem innerörtlichen Verkehr.
"Unbegrenztes" Rasen wäre damit einhalt geboten, aber ein zügiges Vorankommen wäre immer noch möglich - und vor allem viel entspannter! -
Harald Meierhofer
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14. Dezember 2011 - 17:01 Uhr
Herr Burster, kann es sein, dass Sie mich gerade mit jemand anderem verwechseln?
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Martin Burster
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14. Dezember 2011 - 17:09 Uhr
Sie haben Recht, Herr Meierhofer, tut mir leid, ich meinte natürlich Herrn Bruckmann. Werde versuchen mich zu bessern ;-).
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Bernice Bacheberle
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12. März 2012 - 10:27 Uhr
Zunächst sollten die vorgeschriebenen Tempolimits auf ihren Sinn überprüft werden.
Ortsdurchfahrten unter Tempo 50 oder mit gar nur 30 sind doch reine Schikane!
Solange man nur mit immer niedrigen erlaubten Tempi unterwegs ist, sollten solche Kontrollen nicht stattfinden.
Die Mode verschärft die Situation. Es scheint, als wollte man keinem mehr ein vernünftiges Tempo gönnen, nur weil ein paar unerfahrene Zeitgenossen, womöglich mit dem Zweirad, auf staubiger Straße aus der Kurve fliegen, da sie mit 200 Sachen auf der Landstraße unterwegs sind, müssen alle Verkehrsteilnehmer immer drastischere Tempolimits in Kauf nehmen. Man vergisst bei der Unfallstatistik, dass die Verursacher dieser Unfälle das schon bestehende Tempolimit erheblich überschritten haben und meint, wenn man das Tempolimit immer weiter herabstetzt, dass dann Schluss sei mit den Unfällen. Dabei wird vergessen, dass immer neue unerfahrene junger Draufgänger jedes Jahr neu in den Verkehr gelangen und mit ihrem Temperament Fehler begehen. Vielleicht weil sie der Freundin imponieren wollen? Man sollte eher das Imponiergehabe der jungen Männer bekämpfen als das normale Tempo, mit dem wir so unterwegs sind. -
Gelöschter Nutzer #782481
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12. März 2012 - 11:33 Uhr
@ Bernice Bacheberle
Ähem...Sie haben aber schon mitbekommen, dass es im Beitrag um limitierte BAB-Teilstücke geht?
Und als Zweiradfahrer kann ich Ihnen versichern, dass wir nur dann die BAB nutzen, wenn wir eine längere Anfahrt in den Urlaub haben. Ansonsten fährt keiner freiwillig auf die BAB, da dies so ziemlich das langweiligste ist, was es gibt.
P.S. so nebenbei - das Durchschnittsalter der Motorradfahrer liegt inzwischen bei 45 Jahren...lauter junge Kerle ;) -
Rolf Winzer
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12. März 2012 - 11:38 Uhr
Alter schützt vor Torheit nicht.
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Bernice Bacheberle
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28. September 2012 - 10:17 Uhr
Viele Kontrollen könnte man sich sparen, wenn es mit den Tempolimits nicht so übertrieben würde.
Leider werden keine genauen Unfallursachenforschungen betrieben, dann würde man nämlich feststellen, dass es selten das Tempo ist, das ursächlich zum Unfall geführt hat, sondern dass der Fahrer wegen Alkohol, Übermüdung, Ablenkung oder Ärger im Büro einen Fehler gemacht hat. Jeder Unfall, der so Unfallschwerpunkte schafft, führt dann zu neuen Tempolimits. Neuestes Beispiel ist die Tempo-50-Zone bei der A5-Anschlussstelle Lahr. Hier wäre Tempo 80 immer noch ok. Auch wenn die Ampeln nachts aus sind, sieht man weit genug, um mit 80 km/h fahrende Fahrzeuge rechtzeitig zu erkennen! Diese immer gravierenderen Limits machen bei so manchem Fahrer Wut und er überholt dann den "Braven" irgendwann, womöglich dort, wo es riskant ist. Niemand hat bisher bewiesen, warum manche so gefährliche Überholmanöver riskieren. Die nicht zu unterschätzende Gefahr geht von schleichenden Fahrern aus, die andere zur Weißglut bringen. Erst gestern fuhr wieder jemand im PKW auf dem Zubringer bei Lahr (Schnellstraße mit nur einer Spur für jede Richtung!!) mit nur Tempo 70 stur von Langenwinkel bis zur 50iger-Stelle an der A5-Ampel. Da geht einem doch das Messer in der Tasche auf!
Ich wäre für eine große Verbreiterung der Kontrollen, und besonders für Abschnittskontrollen, aber erst, wenn die unsinnigen gängelnden Limits auf ein vernünftiges Maß gebracht worden sind. -
Bernice Bacheberle
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27. Dezember 2012 - 11:15 Uhr
Jeder Tote, der durch eine Wutreaktion wegen eines Schleichers verursacht wurde, ist genauso unnötig.
Solange die meisten Tempolimits auch nicht vernünftig sondern überdimensioniert vorsichtig sind, bin ich gegen jegliche heimliche Kontrolle.
Wenn man auf Bundesstraßen nur noch mit 30 oder 40 durch Orte fahren darf, wenn viele Orte einfach nicht umfahren werden können, dann ist das reine Schikane und Abzocke, für die Sicherheit ist dies nicht nötig. Genauso könnten die 30iger Zone eher zu 40iger Zone werden, Schrittempo gehört überhaupt verboten, lieber 20iger Zone in der Spielstraße. Im Kreuzungsbereich von Landstraßen 80 anstatt 70.
Mir scheint, dass bei häufigen Unfällen, die Fahrer betrunken oder zu müde waren, dies taucht in der Statistik nicht auf, aber der dafür gefundene "Unfallschwerpunkt" wird dann zu einer immer drastischeren Tempoverminderung verdonnert.
Ich vermute, dass die Straßen nicht durch übertriebene Tempolimits sicherer werden können, sondern nur durch Fahrer, die tatsächlich fahrtüchtig sind. Zur Fahruntüchtigkeit tragen viele Faktoren bei:
Essen oder Rauchen während der Fahrt, Glimmstengel fallen lassen und suchen, Streit mit dem Beifahrer, Ablenkung, Übermüdung, Wut über gerade Erlebtes, Telefonieren oder lesen , usw. usw. usw. usw. usw.
Die Unsicherheit kommt von menschlichem Versagen, wenn man aber die Tempolimits anschaut, meint man nur das Tempo sei Schuld. Zuletzt werden wir nur noch im 2.Gang durch ganz Deutschland fahren. Dann aber nein danke!



