FRAGEN SIE NUR!: Für den Februar waren nur 28 da

Katharina Meyer

Von Katharina Meyer

Sa, 17. Februar 2018

Fragen Sie nur

Alle Monate haben 30 oder 31 Tage – nur der Februar nicht. Warum?


"Unser Kalender ist eine Mischung aus einem Mond- und einem Sonnenkalender", erklärt Manfred Becker-Huberti, katholischer Theologe und Brauchtumsexperte. Vor Cäsar – also vor dem Jahr 44 vor Christus – hatte das Jahr zehn Monate, die jeweils 27 Tage lang waren. Und es begann im März. Weil sich Jahreszeiten und Monate immer zueinander verschoben, wurde das aber verändert: Zwei neue Monate wurden am Jahresende eingefügt – der Januar und der Februar. Und die Monate wurden auf 30 und 31 Tage verlängert. Übrig blieben 28 Tage, die man dem letzten Monat zuwies, dem Februar. "Da war es am unauffälligsten", meint Becker-Huberti. Der Februar hatte keine symbolische Bedeutung – anders als etwa der Juli, der nach Julius Cäsar benannt ist oder der August, der den Kaiser Augustus würdigt (beide haben 31 Tage bekommen). Unter Cäsar wurde auch verfügt, dass das Jahr künftig im Januar beginnt. Also wurde aus dem letzten Monat der zweite. Weil der Kalender so aber immer noch nicht präzise das Naturjahr widerspiegelte, wurde alle vier Jahre ein Schalttag eingeführt. Natürlich im Februar.

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