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04. Februar 2012
FRAGEN SIE NUR!: Vor dem Türöffnen Hände waschen
Sind auf der Türklinke wirklich mehr Keime als auf der Klobrille? "Die Frage ist uralt", lacht Markus Dettenkofer vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Uniklinik Freiburg. Pauschal beantworten lässt sie sich trotzdem nicht. Wie viele Bakterien oder Viren sich auf Klinke und Klobrille befinden, hängt unter anderem davon ab, wer das Badezimmer wie oft benutzt – und davon, wie oft derjenige sich die Hände wäscht. "Grundsätzlich sind für Hygieniker immer die Orte am interessantesten, die ständig angefasst werden", sagt Dettenkofer. "Dazu gehört natürlich der Türgriff, aber zum Beispiel auch der Wasserhahn." Wenn die Toilette gut gespült und regelmäßig geputzt wird, bleiben darauf nicht allzu viele Keime übrig. Türgriffe dagegen säubern die wenigsten, und einige Mikroorganismen fühlen sich darauf durchaus wohl. Metall-Klinken sind bei Bakterien zwar unbeliebter als Plastikgriffe, aber keimfrei sind sie keineswegs. Das wäre auch unrealistisch und ist im Normalfall nicht nötig: Mit den allermeisten Bakterien wird unser Immunsystem locker fertig. Noch Fragen? Fragen Sie nur! Per Postkarte an die
Badische Zeitung, Basler Straße 88, 79115 Freiburg oder per E-Mail an fragen@badische-zeitung.de
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Autor: jom
