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06. März 2010

LUEGINSLAND

Unterwärfig

Wänn i als siih, wiä Lit kicke, radfahre, dschogge, sogar Marathonlaif mache, mueß i dr Huet lupfe. S wär doch bequämer, eifach ani z hocke un si Biärli z schlotze oder si Wiili z sirpfle. Um am Fernseh z briäle, wänn anderi strample. Immerhin zeigt sich an dr Zuestimmig zum Sport, ass viil Lit des guet finde, wänn dr Mänsch – un wänns e andere isch – sich üs dr Lethargii erhebt un an sini Gränze goht.

Eso Iäbunge wäre aü uf andere Läbensgebiät gmacht. Bi dr Mohammedaner wird im Ramadan vum Morgegraüe bis zu dr Obedämmerig nyt gässe un nyt drunke. Mit däm Faschte macht mer sich frei un bereit fir Allah oder Gott. Im Iran un z Arabiä fahre friili e baar vu däne, wus sich kenne leischte, im Ramadan vermehrt ins Üsland – Reisendi sin im Islam vum Faschtegebot üsgnumme.
Bisch düü schomol im e Kirchebank gneit? Was saisch? Loss mi in Ruehj? Fir Sport oder Islam as multikulturelli Beriicherig kasch di begeischtere. Aber gnei emol uf e Kirchebank, des duet weh an dr Gnii, wämmers nit gwehnt isch. Friähjer het wäge däm dr Baron, dr Patronatsherr vu unsere Kirch, e Bolschter mit lila Samtbezug uf em Brätt gha, wu mer druf gneit. Un suscht niäme. Wär vor Gott gneit oder faschtet, unterwirft sich – des isch e Iäbung, wu fir mänk eine schwärer isch wiä e Marathonlaüf. Villicht ischs wäge däm eso üs dr Modi kumme. Fir diä Unterwärfig muesch ke Grischt oder Moslem si. Wänn di Gott Natüür heißt, no wink im Billigflug ab, loss s Aüto stoh un fahr mit em Zug un mit em Rad.

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Autor: Harald Noth