In de Konviktstroß

LUEGINSLAND: Also waisch!

Martin Schley

Von Martin Schley

Sa, 17. Februar 2018

Lueginsland

D Fasnet isch doch dadsächlich wieder rum. Wenn i mängmol so umendander hupf. Sell kann i eigendlich s ganz Johr. I blärr na aber nit in eim fort "Narri Narro!" Hä nai! Jetz kann i gern emol wieder de Johann Peter Hebel rushole: "Z Friburg in de Stadt, sufer isch s un glatt, richi Here Geld un Guet, Jungfere wie Milch un Bluet." In de Konviktstroß unte isch d Drebb zum uf de Schlossberg steige. Die Beton-Reliefs an dere Brück zum Schlossberg – do het sich de Wachter verewigt. Staunsch, was us Beton were kann. Hebel: "De lieb Gott het zum Winter gsait: Deck waidli zue, was übrig isch! Druf het de Winter Flocke gstreut, viil tausig Flocke, wyß un frisch." Wenn i dieser Dag uf s Fahrrad steig, na frier i. Also mach i jetz nit scho wie verruckt Fahrradusflügli. Lieber e schöns heißes Süppli. Do wärmt sich d Seel wieder uf. Un i hab mer au ganz gern de Leibwärmer mit ins Bett gnomme. E heiße Tee. Holunder, Weißdorn un Melisse. Wenn s drusse kalt isch. E langi Unterhos. Un e langärmligs Unterleibli. Un um die Johreszit schlupf i in s ei un ander vo unsere Musee im Dreiländereck. I will sie nooch un nooch gern heimgsuechd ha. Gell, wenn de so e Usstellunge bsuchsch, na kommsch als grad wieder selber au uf e ganz neui Idee. Was i scho lang nimmi gesse hab, isch e Brotapfel. Sell hab i jetz gern.