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28. Januar 2012

ÜBRIGENS: Mehr Puderplatz

Oh, die Finger, mit der Sie da gerade die Zeitung umblättern, sehen aber gepflegt aus! Und wenn auch mal ein Haar von Ihrem Haupt aufs Papier fällt: Ihre Frisur sitzt perfekt! Ja, die Friesenheimer sind eben ein Völkchen, das Wert legt auf eine gepflegte Erscheinung. Das schafft natürlich auch entsprechende Dienstleistungen am Ort. Drei von 16 Bauanträgen, mit denen sich der Bauausschuss Anfang dieser Woche auseinandersetzte, drehten sich um die Pflege des menschlichen Erscheinungsbilds. So hat Steffi Guillemette-Weiß beantragt, ein Zimmer in ihrer Wohnung an der Daimlerstraße als Kosmetikstudio zu betreiben. Denselben Plan hat Silvia Huck an der Geroldsecker Straße gefasst, auch sie will ein Kosmetikstudio eröffnen. Und aus dem Tattoo-Studio an der Friesenheimer Hauptstraße bei Sandro Marselli soll künftig ein Friseursalon werden. Ganz abgesehen von der künftigen Naturheilpraxis von Tanja Huber am Omisweg. Da hatten auch mal die Mitglieder des Bauausschusses was zu lachen, wo es in dem Gremium doch sonst meist um dröge Geschosszahlen, Dachneigungen und -farben geht. Na, wenn’s die Friesenheimer noch schöner macht, warum nicht.

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Mehr Parkplatz

Weniger schmunzeln als ratlos grübeln mussten diese Mitglieder des Bauausschusses allerdings, als sie mit immer neuen und größeren Formen zur Unterstellung eines Autos konfrontiert wurden. Hier soll eine Doppelgarage entstehen, dort ein Doppelcarport. Zu bunt wurde es SPD-Mann Fred Kletzin, als es an den Bauantrag für eine "Garage mit vier Stellplätzen" ging. Was das denn bitte sei, wollte er wissen. So ganz konnte das niemand sagen, die Mutmaßungen reichten von einer "Fahrgarage" über "zwei Doppelgaragen" bis zu einer "sehr breiten Garage". Wie dem auch sei, wir wünschen allzeit Gut Park.

Autor: Bastian Henning