Kommentar

Verkehrskollaps in der Freiburger City: Entspannung ist machbar

Simone Höhl

Von Simone Höhl

Mi, 02. Mai 2018 um 09:29 Uhr

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Freiburg, Deine Straßen. Auf ihnen zeigen sich an Tagen wie dem Brückentag zwei grundsätzliche Probleme.

Problem eins: Es fahren zu viele Autos in die Stadt.

Problem zwei: Es gibt sehr viele Baustellen.

Und beides zusammen ergibt eine ungute Kombination. Zurecht kann man beklagen, dass Einkaufstouristen und Stadtluftschnupperer mit ihrem Wagen bis ins Zentrum fahren. Und gleichzeitig, dass es Autofahrern zur Zeit nicht leicht gemacht wird in dieser Stadt.

Dabei ist klar: Die Baustellenplaner können sich nicht an einzelnen Tagen ausrichten, schon gar nicht bei Großprojekten wie der Rottecktram.

Doch beide Seiten können die Situation entschärfen, zumindest wenn ein Ansturm auf die Stadt absehbar ist: Einerseits können mehr Autofahrer auf Bus, Bahn und Rad umsteigen – sie werden immer noch entspannter und schneller sein als im Dauerstau. Andererseits könnte die Stadtverwaltung die Autofahrer vorwarnen, zum Beispiel über den Verkehrsfunk. Und sie kann geschmeidig reagieren.

Am Montag schickte das Garten- und Tiefbauamt eine schnelle Eingreiftruppe ins Zentrum, die mit der Polizei den verknoteten Verkehr entwirrte. Das zeigt: Auch in verfahrenen Lagen ist etwas machbar. Alle Beteiligten haben am Samstag wieder Gelegenheit zum Üben.