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Warum gehören scharfe Messer nicht in die Spülmaschine?

Valérie Labonté

Von Valérie Labonté

Di, 21. November 2017 um 16:43 Uhr

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Je schärfer eine Klinge ist, desto feiner ist sie geschliffen, was sie umso empfindlicher macht. Dazu kommt der heiße Dampf, der Rost verursachen kann.

Mit scharfen Kochmessern kann man zwar steinharten Quitten oder trockenem Hartkäse zu Leibe rücken, doch unverwüstlich sind sie deshalb nicht. Je schärfer eine Klinge ist, desto feiner ist sie geschliffen und desto empfindlicher ist sie auch. Die erste Bedrohung in der Spülmaschine ist deshalb mechanischer Natur: "Es können Klingen aneinander oder gegen andere Gegenstände schlagen und dadurch beschädigt werden", warnt Petra Schleifer vom Produktmanagement des schwäbischen Messerherstellers Dick aus Deizisau. Zudem können aggressive Spülmaschinenmittel oder das lange Verbleiben im heißen Dampf zu Flecken oder Korrosion führen. "Bei falscher Dosierung der Reinigungsmittel entstehen schnell Flugrost oder Lochfraß auf den Klingen", so Schleifer. "Daher empfehlen wir eine Reinigung per Hand mit einem weichen Tuch und einem milden alkalischen Reinigungsmittel." Auch Säuren aus Lebensmitteln wie Zitrone oder Zwiebel können zu Oberflächenoxidation führen, weshalb man Messer immer gleich abspülen sollte.

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