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Wie trocknet Wäsche am billigsten?

Valérie Labonté

Von Valérie Labonté

Sa, 26. November 2016 um 00:00 Uhr

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Spart man Energie, wenn man im Winter den Wäschetrockner benutzt, statt die Wäsche in der geheizten Wohnung aufzuhängen?

Am schnellsten trocknet Wäsche bekanntlich draußen im Sommer an der frischen Luft. Das liegt daran, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte.

Kann man seine Wäsche im Winter nicht draußen aufhängen, trocknet sie laut der Verbraucherplattform EcoTopTen am günstigsten in unbeheizten, nicht isolierten Räumen. Erst wenn auch diese Möglichkeit nicht besteht, sollte man entweder den Trockner anschmeißen oder die Wäsche in der geheizten Wohnung aufhängen. "Die Energiemenge, die benötigt wird, um das in der feuchten Wäsche enthaltene Wasser zu verdampfen, ist für alle Trocknungsarten zunächst einmal gleich", sagt Dietlinde Quack, Leiterin der Plattform EcoTopTen am Öko-Institut Freiburg. "Beim Trocknen in beheizten Räumen kommt aber hinzu, dass die Feuchte aus der Wäsche weggelüftet werden muss, im schlechtesten Fall durch Dauerkippstellung eines Fensters." Und das schlägt sich auf die Heizkostenrechnung nieder. Wie viel mehr Energie dafür nötig ist, lässt sich aber nicht pauschal sagen, denn es kommt immer auf die jeweilige Gebäudesubstanz, auf das Heizsystem und das Lüftungsverhalten an.

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