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15. November 2017

PRESSESTIMMEN

Verteidigung gegen wen?

Die "Frankfurter Rundschau" schreibt zum Pesco-Militärprojekt der Europäischen Union:
"Hoffentlich bleibt die Europäische Union bei diesem Projekt nicht stehen, sondern entwickelt endlich die Steuer-, Finanz- und Sozialunion weiter, so wie es der französische Staatspräsident Macron vorgeschlagen hat (. . . ). Die EU muss weitere Schritte unternehmen, um das Fernziel einer Verteidigungsunion zu erreichen. Bis dahin ist es ein weiter Weg, auf dem die Verantwortlichen(. . . ) die Frage beantworten müssen, wogegen sich Europa künftig eigentlich verteidigen will oder muss."

Keil zwischen Partnern

Die Londoner "Times" schreibt zum gleichen Thema:
Die USA bleiben skeptisch, dass Nato-Staaten tatsächlich mehr Geld [ für die Verteidigung] bereitstellen. Sie vermuten zu Recht, dass die Energie, die auf die Pesco gerichtet wird, weniger mit der Angst vor Russland als mit dem Wunsch zu tun hat, sich gegen künftigen Druck durch US-Präsident Trump zu wappnen. Letzten Endes könnte ein Keil zwischen Ost- und Westeuropa sowie zwischen Amerika und die EU getrieben werden."

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Autor: dpa