PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Sa, 15. September 2018

Pressestimmen

Kraftlose Kanzlerin

Die "Mittelbayerische Zeitung" (Regensburg) meint zum Fall Maaßen und zum Streit in der Großen Koalition :
"Im Kern geht es um das tiefe politische Zerwürfnis zwischen Merkel und Seehofer. Maaßen ist nur eine Figur auf dem Schachbrett, auf dem sich Kanzlerin und Innenminister seit Monaten duellieren. (...) Merkel hat nicht die Kraft, Seehofer in die Schranken zu weisen. Sollte es am 14. Oktober für die CSU nicht gut ausgehen, wird man Seehofer zum Sündenbock machen und ihm auch den Fall Maaßen ankreiden."

Maaßen ist angezählt

Die "Landeszeitung" (Lüneburg) meint zum selben Thema:
"Es ist schwer zu sagen, was mehr irritiert: Ein Verfassungsschutz-Präsident, der den Anschein erweckt, sich zum Schutzpatron der Rechtspopulisten aufzuschwingen. Oder eine Koalition, die aus Fehlern einfach nicht lernt. Die es zulässt, von der AfD vor sich her getrieben zu werden. Klar ist: Hans-Georg Maaßen ist angezählt.

(...). Der Mann hat zu viele Gründe angehäuft, die einen Rücktritt unumgänglich machen."