PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Do, 07. Dezember 2017

Pressestimmen

Nicht die härteste Strafe

Die Moskauer Zeitung "Kommersant" kommentiert Russlands Bestrafung im Dopingskandal:
"Das Internationale Olympische Komitee, das die Umstände der Doping-Krise in Russland untersucht hat, hat als Strafe für die Unregelmäßigkeiten eine der härtesten der möglichen Varianten, aber nicht die härteste gewählt. (. . .) Nun wird mit Spannung erwartet, wer in Pyeongchang zugelassen wird und ob unsere Staatsmacht zustimmt, dass die Sportler dort ohne nationale Symbolik antreten. Vorher hat sie zu verstehen gegeben, dass sie bei einer solchen Entscheidung des IOC ganz auf die Spiele verzichten könnte."

Wohlfeile Worte

Die Pariser Zeitung "Libération" befasst sich mit der schwarzen Liste der EU im Kampf gegen Steueroasen:
"Weder Malta noch Jersey noch Guernsey noch Irland noch die Niederlande werden genannt. Damit haben die Europäer das Kostüm des Betrügers Tartuffe angelegt. Sie predigen wohlfeile Worte, die aber nur den anderen gelten. Die Liste ist keine echte Antwort auf den Skandal, der durch die ,Paradise Papers‘ ausgelöst wurde."