PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Fr, 21. September 2018

Pressestimmen

Man mag es nicht hören

Der "Tages-Anzeiger" aus Zürich schreibt zu den jüngsten Enthüllungen von Stormy Daniels über US-Präsident Trump:
"Die Zahlung ist das einzig Interessante an der Stormy-Affäre. Interessanter jedenfalls als Trumps Penisform oder ob man nun noch Pilze essen kann. (. . .) Denn letztlich tragen Daniels’ neueste Schilderungen nur zur Trump-Müdigkeit bei: Man mag die ständigen Beleidigungen, die profane Sprache, die Pornifizierung von jedem und allem nicht mehr hören. Genauso wenig, wie man in einer Welt leben möchte, wo Demütigung und Hohn der schnellste Weg zu Aufmerksamkeit (. . .) sind."

Nur noch irre

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" kommentiert den Fall Maaßen:
"Welche Demütigung für die SPD: Seehofer, der alternde Chef einer kleinen Regionalpartei, zeigt den einst so stolzen Genossen, wo der Hammer hängt. Die kommenden Wahlen werden grausam werden für die Sozialdemokraten, aber nicht nur für sie. Auch CSU und CDU betreiben (. . .) nicht eben Wahlwerbung. (. . .) Das ist keinem Bürger mehr zu erklären. Das ist einfach nur noch irre."