PRESSESTIMMEN

afp

Von afp

Do, 13. Dezember 2018

Pressestimmen

Geld umgeschaufelt

Das "Neue Deutschland" zu den Beraterverträgen der Regierung:
"Dass die Bundesregierung binnen fünf Jahren 700 Millionen Euro an externe Berater zahlte, lässt auf eine Menge Beratungsbedarf schließen. Vor allem zum Umgang mit Steuergeldern. Was hier freihändig an den Sachverstand aus der freien Wirtschaft umgeschaufelt wird, zeugt zwar davon, dass man dort weiß, wie Geld verdient wird. Längst aber nicht davon, dass der öffentliche Nutzen die Ausgaben rechtfertigt."

Bedenken ignoriert

"Die Welt" kommentiert das Urteil

zu den Anleihekäufen der EZB:
"Darf eine Notenbank in großem Umfang Staatsanleihen kaufen? Die europäischen Richter haben diese Frage für die EZB klar beantwortet: Sie darf. Die (...) Richter in Karlsruhe hatten (...) Zweifel daran, ob die EZB mit ihren Käufen (...) doch Staatsfinanzierung durch die Hintertür betreibt, und den Fall an den EuGH verwiesen. Dass die europäischen Richter diesen Bedenken offenbar keine große Bedeutung beigemessen haben, lässt Karlsruhe marginalisiert zurück. Was bleibt, ist das schale Gefühl, dass die Bedenken Deutschlands ignoriert wurden."