Kommentar

Ringer und die Rheintalhalle: Ein Provisorium wäre sinnvoll

Mark Alexander

Von Mark Alexander

Fr, 11. Januar 2019

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Respekt für die Ringer. Mit einer überzeugenden Bewerbung haben sie Schwung in die Hallen-Debatte gebracht. Auf den ersten Blick erscheint der Vorstoß, die Rheintalhalle zu nutzen, als Win-Win-Situation. Die Ringer hätten endlich einen zentralen Standort, anderswo würden Hallenkapazitäten frei. Das ist sinnvoll – zumindest für ein Provisorium. Denn kurzfristig könnten die Ringer die Halle wohl nutzen, ohne viel zu investieren. Mittelfristig dürfte das schwierig werden. Größere Vorhaben könnte der Verein wohl kaum alleine stemmen. Bei einer Dauerlösung dürften Stadt und Gemeinderat Bauchschmerzen bekommen – zumal der moderne Ersatzneubau auf dem Gartenschaugelände schon deutlich teurer geworden ist. Fazit: Eine provisorische Nutzung erscheint sinnvoll. Mittelfristig könnte dann der benachbarte Betrieb das Grundstück nutzen – und es bliebe Zeit, für die Ringer andernorts eine Dauerlösung zu finden. Das wäre eine echte Win-Win-Situation.