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04. Februar 2010
Warnstreiks
Tagesspiegel: Druck statt Argumente
Dass Busse und Bahnen in Freiburg im Depot bleiben, ist ein Test. Die Gewerkschaft ist gespannt auf die Reaktion ihrer Mitglieder und der Öffentlichkeit.
Sehr überzeugend können die Argumente nicht gewesen sein. Die Gewerkschaft Verdi hätte sonst nicht schon nach zwei Verhandlungsrunden zu massiven Warnstreiks aufrufen müssen. Wobei Verhandlung eine Übertreibung für das ist, was sich bislang in den Tarifgesprächen für den öffentlichen Dienst abgespielt hat. Die Gewerkschaften haben ein etwas nebulöses Paket aus Lohnerhöhung, Altersteilzeit und Einstellung von Nachwuchskräften im behaupteten Gesamtvolumen von rund fünf Prozent auf den Tisch gelegt und die Arbeitgeber gar nichts. Das nennt man wohl eher Spiegelfechterei.
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Autor: Thomas Hauser
