Migration

Auswanderer aus Afrika von vornherein aufklären

Dieter Arnold

Von Dieter Arnold (Teningen)

Sa, 19. Januar 2019

Leserbriefe

Zu: "2200 Flüchtlinge ertrunken", Agenturbeitrag (Politik, 4. Januar)

Es ist tragisch und traurig, dass auch im vergangenen Jahr so viele Menschen im Mittelmeer ertrunken sind. Jeder Einzelne ist zu viel. Unter "Flüchtling" versteht man doch jemanden, der, um sein Leben zu retten, aus dem Land flieht. Für die meisten der aus Nordafrika nach Europa Einwandernden trifft das nicht zu. Sie bezahlen an gut organisierte Schlepper und deren Organisationen viel Geld, die sie nach Europa bringen sollen, weil sie sich hier ein besseres Leben erhoffen.

Kürzlich war in der Badischen Zeitung zu lesen, dass sich in Baden-Württemberg allein 9000 ausreisepflichtige Gambier aufhalten. Das sind offensichtlich auch keine Flüchtlinge, sonst müssten sie nicht ausreisen. Es sind Migranten, die hier für ein paar Jahre eine Wohnung und Geld bekommen und also im Vergleich zu ihrem Heimatland ein sorgloses Leben führen. Es wäre gut, wenn man diese Auswanderer aus Afrika von vornherein über die wahren Verhältnisse hier aufklären und den gewissenlosen Schleppern ihr verlogenes Handwerk legen könnte.

Es bedarf internationaler Anstrengungen, die Verhältnisse in den Herkunftsländern zu verbessern. Dann müssten keine illegalen Migranten mehr im Mittelmeer ertrinken. Dieter Arnold, Teningen