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17. März 2010
Das ist ein Signal in die falsche Richtung
In Zeiten schwindender Ölressourcen und Atommülldebakel die Unterstützung für die Solarenergie zu kürzen, ist von der Bundesregierung ein Signal in die falsche Richtung. Statt weiterhin auf erneuerbare Energien zu setzten, zu forschen und lukrativ für kleine Bauherren zu machen, setzen sie neu geschaffene Arbeitsplätze, Mittelstandsbetriebe und weltweiter Wissensvorsprung aufs Spiel.
Auch stellt sich die Frage, ob nach diesen Kürzungen der Strompreis für uns Verbraucher billiger wird, oder ob der Aufschlag für die Solarunterstützung, den wir ja monatlich mit der Stromrechnung bezahlen, anderweitig verwendet wird und wofür? Warum soll weiterhin die Kohle mit dem "Kohlepfennig" gefördert werden und der Ausbau einer zukunftsfähigen Technologie behindert werden?
Gerade für unsere Region wäre ein deutliches Zeichen für die Solarenergie und die weitere, vielleicht auch kostenintensive Forschung und Entwicklung besonders wichtig.
Klimawandel war und ist ein Wahlkampfthema, aber sobald die Wahl vorbei, braucht ja keiner mehr etwas gegen die weitere Erderwärmung zu tun! Was wollen wir von einem US-Präsident erwarten, wenn wir selbst es nicht besser vormachen wollen. Heißt es dann "Yes we can, but not yet"?
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Autor: Elisabeth Stratz, Teningen
