Pflege verletzter Syrer in Israel

Ein ausgezeichneter Artikel, der das Bild über Israel zurechtrückt

Johannes Hendel, Ortenberg

Von Johannes Hendel & Ortenberg

Fr, 29. Dezember 2017

Leserbriefe

Zu: "Dein Feind und Helfer", Beitrag von Inge Günther (Seite drei, 22.Dezember)

Dieser ganzseitige Artikel war in der Tat ausgezeichnet und hat das Bild über Israel, das zumeist einer einseitigen medialen Schieflage entspricht, zurechtgerückt.

Auch wenn es viele nicht glauben, Israel zeigt sich menschlich gegenüber seinen Feinden und nimmt verletzte syrische Soldaten, kranke Palästinenser und Araber in seine Krankenhäuser auf und lässt schwierigste Operationen durchführen. Selbst die Führungsriege von Hamas und Fatah schickt ihre kranken Angehörigen in israelische Kliniken, weil sie wissen, dass man dort ohne Unterschied der Person gut verarztet wird.

Es wird Zeit, endlich zu sehen, was wirklich Fakt ist – was tun Syrien, Irak, Ägypten und der Rest der arabischen Staaten zum Wohl ihrer Bürger und auch der dort seit langem lebenden Palästinenser? Warum findet dort keine Gleichbehandlung und Integration ihrer moslemischen Brüder statt? Was tut Israel dagegen, in dem es Minderheiten aller Arten, Drusen, Moslems, Christen etc. gibt? Es gibt eine faire Behandlung und eine Gleichbehandlung seiner Bürger mit allen Rechten. Außerdem faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen, was viele Araber einem Leben unter palästinensischer Verwaltung vorziehen.

Dieser winzige Staat Israel, dem seit Staatsgründung 1948 Kriege aufgezwungen wurden, der sich stets mit seinen Nachbarn friedlich einigen wollte, erntet fast immer nur Ablehnung. Es muss ansehen, wie schon in Schulbüchern sowohl in Gaza, als auch in den Palästinensergebieten, mit EU-finanzierten Mitteln, in Kinderköpfe der Hass gegenüber den Juden gepflanzt wird. Und das noch in Berufung auf den Koran – so kann es auch zu keinem Frieden kommen.

Johannes Hendel, Ortenberg