Down-Syndrom

Es darf kein Druck entstehen abzutreiben

Magdalene Geßner

Von Magdalene Geßner (Ebringen)

Sa, 08. September 2018

Leserbriefe

Zu: "Selbstbestimmung oder Selektion?", Beitrag von Bernhard Walker (Politik, 29. August)

Das Foto zum Artikel und die Begegnung mit Menschen, die das Down-Syndrom haben, zeigen uns, was für liebevolle und soziale Menschen das sind. Ich liebe diese Menschen sehr, sie bereichern uns.

Wichtig ist, dass die Eltern bestimmen dürfen, ob sie eine Untersuchung wollen und wie sie sich im Anschluss entscheiden. Einer Kostenübernahme der Blutuntersuchung durch die Krankenkasse kann ich zustimmen. Es darf aber kein Druck entstehen abzutreiben.

Viele Jugendliche mit Down-Syndrom haben in Deutschland und anderen Ländern die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen. Menschen mit Down-Syndrom können ein glückliches Leben führen.

In unserer heutigen Gesellschaft brauchen die Eltern viel Mut, ihr Kind mit Down-Syndrom auszutragen. Ich habe großen Respekt vor diesen Eltern und freue mich, jedem dieser besonderen Menschen zu begegnen!

Magdalene Geßner, Ebringen