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02. Juli 2008

Es handelt sich um eine Bienenvergiftung!

An Ihrer guten, kritischen Berichterstattung zur Bienenvergiftung möchte ich zwei Aspekte kritisieren: Sie schreiben häufig von "Bienensterben". Sterben müssen irgendwann alle Bienen. In der aktuellen Situation handelt es sich um eine Bienenvergiftung. Dieser Begriff trifft den Sachverhalt deutlicher. Ärgerlich ist es auch, wenn nur vom "Hersteller" des Giftes gesprochen wird, ohne diesen beim Namen zu nennen. Es gibt keinen anonymen Hersteller. Der Bienenvergifter hat einen Firmennamen und das ist die Firma Bayer. Die Firmen Bayer, BASF, Monsanto, Novartis und wie sie immer heißen, missbrauchen unsere Erde immer wieder als großes Freiluftlabor. Eine Bienenvergiftung und die gezielte Ausbringung von Nervengiften in die belebte Natur ist aber kein Laborschaden, sondern ein unkalkulierbares Risiko, für das am Ende alle bezahlen, nur nicht die Konzerne. Die Abfindung für die Imker zahlt Bayer aus der Portokasse. Minister Hauk (CDU) wird schon dafür sorgen, dass Schaden abgewendet wird, nicht von der Natur, wohl aber von Bayer.

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