Lage in den Balkanstaaten

Hier muss die EU unter vollem Einsatz helfen

Klaus-Dieter Nussbaum, Denzlingen

Von Klaus-Dieter Nussbaum & Denzlingen

Mo, 19. Juni 2017

Leserbriefe

Zu: "Politische Kämpfe, viel Korruption", Beitrag von Annemarie Rösch (Politik, 10. Juni):

Der Ausgang der Wahlen im Kosovo lässt alte Gräben aufkommen, insbesondere zu Serbien. Die Tatsache, dass sich die EU zu wenig um die Situation in den Balkanstaaten kümmert, ist Anlass zu großer Sorge. Die Türkei und Saudi-Arabien nehmen vermehrt mit den östlichen Balkanstaaten Verbindungen auf, finanzieren Moscheen und nehmen damit Einfluss auf die dortige Politik. Der Islam ist dort also im Vormarsch.

Die in Serbien und Griechenland existierende Orthodoxie hat wenig Chancen, Einfluss zu gewinnen, im Gegenteil, man orientiert sich zunehmend auf die Brüder in Russland, was dieses natürlich fördert.

Hier muss die EU unter vollem Einsatz und gegen Korruption den Ländern helfen auf die Beine zu kommen, das Bruttosozialprodukt zu steigern und den Menschen Perspektiven zu geben.

Klaus-Dieter Nussbaum, Denzlingen