Hoffentlich lässt sich die CDU nicht darauf ein

Hanno Schmiedel, Titisee-Neustadt

Von Hanno Schmiedel & Titisee-Neustadt

Mo, 04. Dezember 2017

Leserbriefe

Eine Bürgerversicherung fordert die SPD für ihren Eintritt in eine Koalition. Der Name ist treffend gewählt. Er vermeidet Verwechslungen mit einer Untertanen- oder gar Sklavenversicherung. Das Wort "Bürger" wertet auch den folgenden Begriff auf wie bei Bürgerenergie oder Bürgertrasse. Inhaltlich sagt er nichts. Die von der SPD geforderte Abschaffung der privaten Krankenversicherung bedeutet, dass angeblich Privilegierte ihr teuer erkauftes Recht auf Chefarztbehandlung verlieren. Heißt das Chefarztbehandlung für alle? Heißt es Chefarztbehandlung für niemanden? Das würde allen Patienten die Behandlung durch besonders qualifizierte Ärzte verweigern. Hoffentlich lässt sich die CDU auf diese Forderung der SPD nicht ein. Hanno Schmiedel, Titisee-Neustadt