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25. Februar 2012

Versorgung ohne Atomstrom

Jetzt zeigt sich, dass wir auf dem richtigen Weg sind

Zu: "Stromversorgung trotzt der Kälte", Beitrag von Bernward Janzing (Wirtschaft, 7. Februar):

Ja, wer hätte denn das gedacht: Es ist klirrend kalt und und in Deutschland gehen die Lichter nicht aus, und wir sitzen auch nicht im Kalten. Im Gegenteil: Wir exportieren sogar Strom ins atomgläubige Frankreich. Montagmorgen lag der Exportüberschuss bei 4000 Megawatt – das entspricht der Erzeugung von drei bis vier Atomkraftwerken. Wenn das nicht ein Grund zum Jubeln ist! Es klappt also mit der Stromversorgung, obwohl acht von 17 deutschen Meilern seit letztem Jahr vom Netz sind.Die Photovoltaik in Süddeutschland trug in den letzten Tagen mit fast 10 000 Megawatt in den Mittagsstunden zur Stromerzeugung bei.

Das freut mich und zeigt, dass wir in Deutschland energietechnisch endlich auf dem richtigen Weg sind. Und dazu haben auch die vielen Bürgerproteste beigetragen. Ich finde, man kann gar nicht laut genug sein, vor allem, weil wir hier Fessenheim direkt vor der Tür haben, das älteste französische Kernkraftwerk, mit der dünnsten Fundamentierung (1,5 Meter).

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Autor: Elisabeth Mauthe, Freiburg