Kirche

Mit Höllendrohungen für Angst gesorgt

Ferdinand Müller (Grenzach-Wyhlen)

Von Ferdinand Müller (Grenzach-Wyhlen)

Fr, 18. Januar 2019

Leserbriefe

Zu: "Die immer gleichen Argumente aus der Mottenkiste", Zuschrift von Peter-Christian Kunkel (Forum, 12. Januar)

Jede Kirche muss sich (wie auch sonst jeder Zusammenschluss Gleichgesinnter) an ihren Grundsätzen und Taten (auch denen aus ihrer Vergangenheit) messen lassen. Einerseits das fünfte Gebot "Du sollst nicht töten", andererseits die Ermordungen in ihrer Geschichte: etwa die Verbrennung von Hexen. Wie man diese Verbrechen als "Argumente aus der Mottenkiste" abtun kann, ist für mich nicht nachvollziehbar, zumal das Ende dieser Verbrechen nicht der Einsicht der katholischen Kirche zu verdanken ist. Herr Kunkel schreibt von der "Frohen Botschaft des Christentums". Ich bin für eine Abänderung: Frohe Botschaft Jesu. Das Christentum hat sich, bald nach Jesu Tod, zu einer Kirche entwickelt, die durch Höllendrohungen und Ähnliches Angst erzeugt, diszipliniert und diskriminiert hat. Ferdinand Müller, Grenzach-Wyhlen