Mesut Özil

Özil ist bestimmt kein Beispiel gelungener Integration

Franz Daschner

Von Franz Daschner (Freiburg)

Mi, 13. Juni 2018

Leserbriefe

Zu: "Özil sollte sich nun erklären", Beitrag von René Kübler (Politik, 6. Juni)

Mesut Özil verweigert bisher eine Erklärung für sein Verhalten. Bei der Pressekonferenz der Nationalspieler war er abwesend, offensichtlich, weil er kritische Fragen vermeiden wollte.

Herr Özil lächelt neben Erdogan, der Deutschland aufs übelste beschimpft und beleidigt hat, in die Kamera. Was hat er sich dabei gedacht? Vielleicht, dass er zwar deutscher Staatsbürger sei und die Privilegien der Demokratie genießt, aber wenn er könnte, würde er das Regime Erdogan bevorzugen? So muss man es wohl interpretieren.

Ich stelle mir vor, ich als geborener Bayer, der sich in Freiburg sauwohl und integriert fühlt, ich lasse mich lächelnd neben Herrn Söder fotografieren. Meine Heimat ist Freiburg in Baden-Württemberg. Die Heimat von Herr Özil ist anscheinend nicht Deutschland, er ist ganz bestimmt kein Beispiel gelungener Integration. Er spielt nicht für Deutschland, sondern für Geld in Deutschland. Er denkt nicht deutsch, er denkt leider überhaupt nicht.

Wie konnten der DFB und Jogi Löw einen solchen Spieler für die Weltmeisterschaft nominieren? Denken die vielleicht auch nicht? Das wäre ja noch schlimmer. Franz Daschner, Freiburg