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12. August 2017

Sie hat versäumt, an die Wähler zu denken

Zu: "Twesten ist jetzt Teil der CDU-Fraktion", Agenturbeitrag (Politik, 9. August):

Frau Twesten sagt, sie habe die vergangenen Tage in entspannter Atmosphäre verbracht. Es sei die richtige Entscheidung gewesen. Dabei hat sie aber versäumt, an die Wähler zu denken, denen sie ihr Mandat zu verdanken hat. Wenn laut GG, Artikel 38, die Abgeordneten als Vertreter des Volkes an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihren Gewissen unterworfen sind, hätte sie gründlich über Begriffe wie gewissenhaft, gewissenlos, Gewissensbisse, Gewissenskonflikt, Gewissensskrupel reflektieren müssen. Ob sie in ihrer neuen Umgebung "grünes Licht" hat, sehe ich "schwarz". Für mich ein weiterer Beitrag zur Politikerverdrossenheit! Werner Günther, Freiburg

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Autor: Werner Günther, Freiburg