Regierungsbildung

Traumkonstellation für die SPD

Edmund Birkenmaier, Gundelfingen

Von Edmund Birkenmaier & Gundelfingen

Mo, 04. Dezember 2017

Leserbriefe

Zu: "SPD stellt Bedingungen", Agenturbeitrag (Politik, 27. November):

Die Groko wurde abgewählt! Punkt! Jetzt wird’s lustig, wenn jetzt wieder Gespräche über eine neuerliche Groko aufgenommen werden "müssen", weil ein Partner, der in die Jamaika-Koalition gewählt wurde, sich nicht zu regieren traut. Die SPD selbst befindet sich in einer Traumkonstellation. Mit nur 20 Prozent der Stimmen kann sie ihr Wahlprogramm umsetzen, denn Frau Merkel wird zu allem Ja und Amen sagen.

Und dann geht’s weiter. In ein oder zwei Jahren gibt’s irgendeine Krise und alles ist, inklusive Jamaika, vergessen. Die Welt wird ihr huldigen, und die SPD hat von all dem nichts.

Ich weiß nicht was hinter den verschlossenen Türen gesagt wurde, und was die FDP tatsächlich bewog "aufzugeben". Aber sie hatte den Auftrag zur Regierungsbildung. Und hier hat sie versagt und ihre Wähler im Stich gelassen. Ich fürchte, dass bei einer Neuwahl sich viele anders entscheiden werden.

Edmund Birkenmaier, Gundelfingen