Videoüberwachung wäre ein erster, kleiner Schritt

Sonia Lühring

Von Sonia Lühring (Breisach)

Sa, 19. Januar 2019

Leserbriefe

Tierquälereien im Schlachthof, Spaltenböden, Kastenstände, Anbindehaltung, Kükenschreddern – die Auszeichnung Fleischland Nummer Eins zu sein, fordert einen hohen Preis. Und diese Zustände haben wir nicht zuletzt Parteien wie der CDU, der SPD und der FDP zu verdanken. Wehe dem, der in Deutschland als sogenanntes Nutztier zur Welt kommt!

Die Videoüberwachung wäre ein erster, wenn auch kleiner, Schritt in Richtung Tierschutz. Wer nämlich weiß, dass er gefilmt wird, verhält sich meistens anders. Doch kaum wird der Gedanke laut, kommen auch gleich die Gegenstimmen. Wie so oft wird für die betroffenen Tiere letztendlich wieder nichts getan, und das ist, wie ich finde, absolut beschämend.

Sonia Lühring, Breisach