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Mittwoch, 24.11.2010

Die Eltern wissen nicht, was sie tun

Das Leid der Kinder ist immer groß, wenn sie getrennt werden von den Eltern. Dennoch vermisse ich in diesem Beitrag etwas mehr Hintergrundrecherche. Weshalb wurde Vater Tatari wegen geringfügiger Delikte (Falschparken oder ähnliches?) abgeschoben ... Mehr


Das ist eine Anbiederung an den Boulevard

Ich finde es nicht in Ordnung, das Verlobungsfoto von Prinz William auf der Titelseite zu veröffentlichen und auch dort noch an der prominentesten Stelle. Ebenfalls ist der große Bericht auf Seite 3 meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigt. Das ... Mehr

Samstag, 20.11.2010

Sichere Lagerung von Atommüll

Wer glaubt denn noch an diese Illusion?

Geschafft, werden die Befürworter der Laufzeitverlängerung für die Produktion von Atommüll jetzt wieder denken, wenn die Castoren einmal mehr - und nicht zum letzten Mal - ihren Bestimmungsort in Gorleben erreicht haben. Aber was, außer dem ... Mehr


Ein Kriterium ist doch das schnellere Umsteigen

Ein ganz wesentliches Kriterium für einen attraktiven Bahnverkehr ist, dass die Fahrgäste möglichst wenig Zeit mit dem Umsteigen verlieren. Hier haben die Befürworter des Stuttgarter Kopfbahnhofs aufgezeigt, dass für die Fahrgäste die mittlere ... Mehr


Billig und sicher sehen aber anders aus

Wenn unser Umweltminister Norbert Röttgen immer wieder bekundet, dass der hoch radioaktive Atommüll für eine Million Jahre sicher in einem noch zu findenden Endlager eingesperrt und in einem Zeitraum von 500 Jahren zurückgeholt werden kann, dann ... Mehr


Alles ist gut, was den Verkehr im Fluss hält

Schauen die Gegner von Stuttgart 21 eigentlich noch über den Tellerrand oder endet die Sichtweise derer, die Bahnhof und Kosten verteufeln, an der Landesgrenze? Ich bin kein regelmäßiger Bahnfahrer, aber als ich mal von Hamburg nach Stuttgart ... Mehr


Der Streit um Stuttgart 21

Da wird der Stimmungsdemokratie das Wort geredet

Gefragt, was er von Heiner Geißler als Schlichter bei Stuttgart 21 erwartet, erklärt Winfried Hermann: "Dass er mit gewisser Penetranz beide Seiten zwingt, ihre Berechnungen und Methoden offenzulegen." Auf die weitere Frage, ob er nicht mit einem ... Mehr


Ich kann diese Argumente nicht nachvollziehen

Die "Probleme", die Herr Bitzer bei K 21 sieht, entspringen seiner Fantasie und wurden allesamt von den K 21-Befürwortern im Rahmen der Schlichtungsgespräche widerlegt. Beispielsweise unterstellte Herr Bitzer, dass für die Sanierung des ... Mehr


Leserbriefe

PUMPSPEICHERWERK ATDORF So werden Fakten zur (Leser-)Meinung gemacht Josef Noss antwortet auf den Leserbrief von Günter Jöckel (BZ vom 17. November). Sie erlauben, Herr Jöckel, dass ich Ihnen "auf den Geist gehe", das heißt, dass ich ... Mehr

Freitag, 19.11.2010

Demokratiebewegung in Birma

Merkel und Westerwelle sollten sich ihre Sympathiebekundungen schenken

Die Aufregung über die inszenierten Wahlen in Birma ist allgemein, Kritik gerade seitens unserer Politiker wohlfeil. Genaues Hinschauen jenseits der hehren Worte lohnt aber auch hier. Wie im Kommentar von Willi Germund bereits angedeutet und von ... Mehr


Manchmal tut auch Differenzierung not

Ihnen sind drei Fehler unterlaufen: Die auf dem Foto abgebildeten Frauen sind keine Shan-, sondern Akha-Frauen. Die beiden Gruppen unterscheiden sich erheblich voneinander, auch die Kleidung ist eine andere. Die am Inle-See lebende Ethnie sind ... Mehr


Herr Offer hat sich selbst disqualifiziert

Fakt ist, dass der Sprecher des Finanzministers, Herr Offer, die Unterlagen mit dem Zahlenmaterial als Grundlage für die Pressekonferenz am 4. November nicht rechtzeitig vor deren Beginn und der Anwesenheit des Ministers an die ... Mehr


Menschlich war das bestenfalls Kreisklasse

Ich bin entsetzt darüber, wie unser Finanzminister seinen Pressesprecher Michael Offer behandelt hat. Fachlich spielt er in der Bundesliga. Menschlich war dies Kreisklasse. Mehr

Donnerstag, 18.11.2010

Beschäftigungszahlen

Das Krisen-Management der Regierung war optimal

Diesen Brief kann ich nicht verstehen! Geht es darin doch darum, die Politik und die Wirtschaft auch dann zu kritisieren, wenn sie gute Arbeit geleistet haben. Da wird die Zahl der Arbeitslosen spöttisch mit 2,94 Millionen kritisiert; nach Peter ... Mehr


Man darf die Bürger nicht einfach überfahren

Der Meisterrhetoriker Grube hat die Badener im Sturm für sich eingenommen - so wird es von allen Orten vermeldet. Grube hat jedoch nur versprochen, dass er sich für die Prüfung von Alternativen einsetzen wird. Gleichzeitig verweist er auf die ... Mehr


Bartoli-Konzert in Baden-Baden

Das war ein Ausdruck größter Sangesfreude

Das Konzert war mitnichten Ausdruck von Exaltiertheit, sondern Ausdruck größter Sangesfreude und Lust am Konzertieren! Frau Bartoli versteht es, wie kaum eine andere weltberühmte Sängerin, das Orchester in ihre Lust an der Musik miteinzubeziehen. ... Mehr


Ausbau der Rheintalbahn

Profitmaximierung auf dem Rücken der Anwohner

Ein Wirtschaftlichkeitsfaktor von 2,9 für den Ausbau der Rheintalbahn bedeutet, dass der Streckenausbau auch noch bei doppelten Baukosten wirtschaftlicher wäre als die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm mit dem Faktor 1,6. Dass die Deutsche Bahn, ... Mehr

Mittwoch, 17.11.2010

Ambulante medizinische Versorgung

Der Arztberuf wird durch die niedrige Honorierung unattraktiv gemacht

Natürlich braucht die Bevölkerung Landärzte, aber nicht nur, wie wohl gemeint, Hausärzte, sondern in gleichem Maße Fachärzte aller Fachrichtungen, die damit eine wohnortnahe, ambulante, medizinische Versorgung auch außerhalb der Ballungsgebiete ... Mehr


Wer sich kritisch äußert, wird mundtot gemacht

Auch im Namen des Christentums geschah viel Unrecht, wie etwa bei der Rechristianisierung Spaniens im 15. Jahrhundert, schreibt Annemarie Rösch. Recht hat sie. Das war allerdings vor über fünfhundert Jahren. Wir schreiben aber das Jahr 2010. Da ... Mehr


Von Deutschmann hätte man Geistreicheres erwartet

Protest-Aktion im Audimax

Von Deutschmann hätte man Geistreicheres erwartet

Als aufgeklärter Geist hätte sich Matthias Deutschmann dieses Interview besser gespart. Mit seinen Aussagen stellt er sein prominentes Gesicht in den Dienst eines weitgehend uninspirierten Krawall-Protests, dem es erklärtermaßen nicht um ... Mehr


HIV-Positiver Jesus

Predigten müssen Gottes Wort mit der Lebenswelt der Zuhörer verbinden

Ganz klar: Jesus war nicht HIV-positiv. Er war auch keine Frau. Geschweige denn Hartz IV-Empfänger. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass er behindert oder schwul gewesen sein könnte. Doch im Kolosserbrief (1,24), der dem Apostel Paulus ... Mehr


Ein schlechter Dienst für Schwule und Lesben

Ich kann mich nicht erinnern, je ein vergleichbares Hochzeitsfoto gesehen zu haben. Dieses ist geschmacklos. Warum ausgerechnet solch ein Bildausschnitt? Damit haben Sie den schwulen/lesbischen Menschen einen schlechten Dienst erwiesen. Mehr


Für mich zählt nur, wie sich der Islam heute gibt

Es ist sicher nicht falsch, auf die Verdienste moslemischer Denker bei der Übermittlung der griechischen Kultur auf das Abendland im Mittelalter hinzuweisen. Wir sollten aber davon ausgehen, wie sich der Islam hier und heute gibt. Mehr

Samstag, 13.11.2010

Versorgung von Frühgeborenen

Die Qualität auch kleinerer Kliniken in Baden-Württemberg ist sehr gut

Als Kinderarzt mit einer Spezialausbildung in der Neugeborenenmedizin, nach 19 Jahren Tätigkeit an Universitätsklinika (Bonn, Basel), davon neun Jahre als Leiter von Frühgeborenenintensivstationen, erlaube ich mir Frau Maier in wesentlichen ... Mehr


Stuttgart 21

Volksentscheide im Nachhinein sollte es nicht geben

Über zwei Jahrzehnte zieht sich Stuttgart 21 nun schon hin und hat inzwischen alle parlamentarischen, administrativen und rechtlichen Hürden unbeschadet gemeistert. Stuttgart 21 ist nach allen bisher gültigen Regeln des demokratischen ... Mehr