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29. Juni 2012

Mit Musik gegen Nieselregen

Beim Akkordeonkonzert in Sexau halfen die Besucher beim wetterbedingten Umbau mit.

  1. In der Pausenhalle zeigten die Musikerinnen und Musiker des Akkordeonclubs Sexau, wie vielseitig und mitreißend ihre Musik ist. Foto: Christian Ringwald

SEXAU. Heiß waren beim 13. Open-Air Konzert des Akkordeonclubs Sexau nur die Rhythmen, die Sonne hatte sich schon am Nachmittag verzogen und die dunklen Wolken verhießen keine laue Sommernacht. So bauten die Musiker spontan – unter tatkräftiger Mithilfe der Besucher – um.

Im Schutz der Pausenhalle entführten die Musikerinnen und Musiker ihre Gäste musikalisch in südliche Gefilde und unterhielten sie mit bekannten Melodien und heißen Rhythmen.

Ein Akkordeon ist bekanntlich schon ein kleines Orchester und noch vielseitiger klingt ein ganzes Akkorden-Orchester. Annelie Kiesel hatte es einmal mehr wieder prächtig verstanden, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen und ihre Spieler auf das Konzert vorzubereiten. Nach dem Marsch "Stars an Stripes forever" wurden die Rhythmen heißer: Samba und Tango. Während sich in Sexau ein leichter Nieselregen regte, sorgten die Musiker für Wärme und gute Stimmung.

Eine musikalisch tolle Bereicherung waren die Arion-Singers aus Waldkirch mit ihrer Dirigentin Julia Rosenberger. Gleich mit den ersten Tönen sangen sie sich in die Herzen der Besucher. Ohrwürmer wie "Stand by me" gehörten ebenso zum Repertoire wie ein französisches Trinklied oder eine gesangliche Hymne an das Elztal. Schließlich aus der Flower Power Ära "It never rains in California". Zum Schluss schien dann die Sonne, "Let the Sun shine".

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So vielseitig ein Akkorden ist, vielseitig und interessant auch das Konzertprogramm. Nach dem südamerikanischen Medley "Brasilia" folgte ein weiteres buntes Potpourri "Abba - Best of". Schließlich gab es Applaus (fast) ohne Ende, so dass es ohne gleich zwei Zugaben kein Ende gab: "Tequila" und "Amigos para sempre" sprich "Freunde für immer".

Autor: Christian Ringwald


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