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14. September 2017 09:47 Uhr

Offenburg

Möchtegern-Panzerknacker sprengen Geldautomaten – ohne Erfolg

Ein Geldautomat der Sparkasse Offenburg/Ortenau ist in der Nacht auf Donnerstag gesprengt worden. Offensichtlich hielt aber der Tresor im Inneren der Explosionswucht stand.

  1. Blick auf den zerstörten Pavillon mit dem Geldautomaten

  2. Schmauchspuren deuten auf die Explosion hin. Der Tresor hielt aber offenbar ihrer Wucht stand.

  3. Herausgerissene Glasscheibe auf dem Asphalt vor dem Pavillon

  4. Der Pavillon der Sparkasse Offenburg/Ortenau steht auf dem Parkplatz eines Baumarkts in der HeinrichHertz-Straße.

  5. Über dem Zerstörungswerk der Täter steht das Spruch: Außer Spesen und viel Sachschaden nichts gewesen.

Außer Spesen und einem großen Sachschaden ist wohl nichts gewesen. Eine Beute scheinen jedenfalls die Möchtegern-Panzerknacker nicht gemacht zu haben, die in der Nacht auf Donnerstag gegen 2.30 Uhr einen Geldautomaten der Sparkasse Offenburg/ Ortenau in der Offenburger Heinrich-Hertz-Straße gesprengt haben.

Der Automat befindet sich in einem geschlossenen Pavillon auf dem Parkplatz des Bauhaus-Baumarkts. Die Umgebung ist nachts durchaus nicht unbelebt. Discos, Schnellrestaurants und Bordelle prägen neben nachts geschlossenen Großmärkten die Umgebung. Die Täter müssen, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg, auf noch unbekannte Weise in den Pavillon eingedrungen sein. Die Sprengung des Geldautomaten erfolgte durch Einleiten und anschließendes Entzünden eines Gasgemischs im Innere des Automaten. Schmauchspuren am zerstörten Gerät deuten auf diese Methode hin. Allerdings hielt der Tresor im Inneren des Automaten offenbar der Explosionswucht stand.

Die Täter mussten dann wohl unverrichteter Dinge abziehen. Sie hinterließen einen großen Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro.

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Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie prüft auch einen möglichen Zusammenhang mit einer ähnlich gelagerten Tat am 8. Juni in Lahr-Sulz. Die Polizei sucht Zeugen (Tel. 0781-212820). Eine dunkle Limousine, die unmittelbar nach der Tat unweit der B 3 gesehen wurde, könnte laut Polizeibericht mit der Tat in Verbindung stehen.

Autor: Ralf Burgmaier