Im vierten Anlauf erstmals im Ziel

goll

Von goll

Di, 13. Februar 2018

Mountainbike

Profi-Mountainbiker Simon Stiebjahn und sein Freiburger Bulls-Kollege Tim Böhme fahren in Südafrika auf Rang sechs.

MOUNTAINBIKE (goll). Fortuna meinte es mit Profi-Mountainbiker Simon Stiebjahn aus dem Neustädter Ortsteil Langenordnach und seinem Rennpartner Tim Böhme (Freiburg) auch bei ihrer nun schon vierten Teilnahme beim südafrikanischen Etappenrennen Tankwa Trek nicht gut. Immerhin: Stiebjahn erreichte erstmals das Ziel nach drei anstrengenden Etappen.

"Mit meiner Form bin ich soweit sehr zufrieden", bilanzierte Simon Stiebjahn die drei Tage in Kaleo. Doch als Ergebnis hatte er sich mehr vorgestellt als diesen sechsten Rang, 24:25 Minuten hinter Marathon-Weltmeister Alban Lakata aus Österreich und dessen tschechischem Partner Kristian Hynek (9:56:40). Und es wäre auch mehr möglich gewesen, wenn die Team-Bulls-Fahrer Stiebjahn und Böhme nicht auf der ersten Etappe von zwei Defekten und am zweiten Renntag durch einen Plattfuß gebremst worden wären. Rein körperlich sei es ihm am ersten Renntag gut gegangen, so Stiebjahn. Als es auf der zweiten Etappe den berüchtigten Anstieg zum "Merino-Monster" zu bewältigen galt, dagegen weniger.

Auf der Schlussetappe schien dann ein Podestplatz möglich, doch wieder hatte das Schwarzwald-Duo Pech. Simon Stiebjahn führte die Verfolgergruppe hinter den Tagessiegern Nicola Rohrbach (Schweiz) und Daniel Geismayr (Österreich) zwar als Erster über die Ziellinie in Kaleo, doch sein Bulls-Kollege Tim Böhme konnte ihm in der großen Gruppe nicht folgen. So blieb nur Rang sechs, 13 Sekunden hinter Platz zwei und mit zehn Sekunden Rückstand auf den dritten Platz. "So ist’s halt in einem Team-Rennen", notierte Stiebjahn gelassen: "Immerhin habe ich zum ersten Mal das Tankwa Trek beendet." Bei seinen ersten drei Starts hatte er aus verschiedenen Gründen immer vorzeitig die Segel streichen müssen.

"Jetzt heißt es noch mal fünf Wochen konzentriert arbeiten, dann passt es hoffentlich für das Cape Epic", so Stiebjahn. Das Etappenrennen ist Saisonhöhepunkt Nummer eins für den Mountainbiker aus Langenordnach, auch wenn er eine Woche zuvor den Weltcup-Auftakt der Cross-Country-Mounatainbiker im südafrikanischen Stellenbosch (10. März) bestreiten wird.